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Selbstsucht ist sein Schild, Trug seine Rüstung, und seineWaffengefährten sind in der Hölle geworben. Nur nie-derträchtige Künste, sinnliche Verlockung, Meineid undVerläumdung folgen seiner Blutfahne. O ihr, seine straf-baren Anhänger, aus was für einem entsetzlichen Haufenmüßt ihr nicht die Mitgehülfen eurer Unthaten wählen, uman ein Ziel zu gelangen, wo nur Seelenpeiniger in scheuß-lichen Larven eurer warten. — Euer ehrloser Rückzug gehtüber Felsenspitzen und Dornen, und aus euerm schändlichenSieg werdet ihr nichts von der mühsam errungenen Beutenach Hause tragen, als ein verletztes Gewissen. — Und nundieselbe Hand auf's Herz, die dieß ernste Gemälde ent-warf! Konnte sie denn nirgends ihren Pinsel reinigen,als in einem Tollhanse? Buhlerisches Avignon — dortwar es, wo ich — was will ich's läugnen? — die sitt-lichste Kunst zum Dienste des Unsittlichen erniedrigte —dort, wo mein entbranntes Gehirn jene schlüpfrigen Bil-der entwickelte, zu denen ich, wo nicht selbst saß, dochandern Mißgestalten zu sitzen erlaubte. Könnte der Zufall,der sie mir auf dem Krankenbette wegstahl und zumFeuer verdammte, den Maler beruhigen, der sie auf-stellte, wie froh wollte ich über ihren Staubhügel hinweg-sehen! . . . Das könnte ich wollen? Nein, Eduard; ichwürde vielmehr mit Freude jene Erfahrung meines Lebens,wenn ich die Palingenesie verstände, aus ihrer Aschehervorrufen; — sie sollten vor meinen und Anderer Augen