Band 
[Fünfter und sechster Band.]
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zu: „ der Herr Doktor sey mit ein Paar Damen auf denPeyrou gegangen." — „Was ist das für eine Gelegenheit?"fragte ich ganz schachmatt meinen Begleiter. — „Ein Lust-platz," war feine hochtrabende Antwort, „auf dem man vierKönigreiche übersehen kann — das sagt Alles." „Gut! soführt mich den nächsten Weg dahin." Es war, als ich an-langte, das erstemal in meinem Leben, wo ich meiner Müdigkeitgut ward und meine Erwartung übertroffen fand. In derUngewißheit, wo sich mein Auge zuerst hinwenden sollte,machte ich den Anfang mit dem Mittelpunkte des schönenPlatzes, auf welchem das Ritcerbild Ludwigs des Vierzehntenhervorragte. — Die Stände von Languedoc — las ich imSchweiße meines Angesichts an dem Fußgestelle — ge-lobten dies Denkmal Ludwig dem Großen bei seinem Lebenund errichteten es nach seinem Tode. — Und ich, ergriffmich der bittere Gedanke an 'die arme eiserne Maske, gelobeseinem verkannten Bruder, dem dieser Ehrenplatz mit meh-rerem Rechte gebührt — Eins, hundert Jahre nach seinemTode — und wendete mich, um meine äußere und innereHitze zu verschnaufen, von diesem nach einem andern, meinesBeifalls ungleich würdigern Monumente — nach dem Was-sertempel, der dem Haupteingange gegenüber, mit sechszehnmarmornen Säulen, die seine Kuppel tragen, umgeben, einengroßen Behälter bedeckt, in dem sich die Masse Wassers sam-melt, das ihm auf thurmhohen Arkaden durch einen dreiStunden langen Kanal zugebracht wird. Malerisch rauscht

. -à . - --Né«..-