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er mir gerade ins Gesicht. „Aber, lieber Herr Doktor,"bettelte ich ihm vor, „wo glauben Sie denn, daß es mirfehlt? Versagen Sie mir nicht Ihren guten Rath." „Nein,"antwortete er, „den sollen Sie haben." Weißt du, Eduard,worin er bestand? In einigen Versen aus einem französischenLiebchen, die er mir vorträllerte, und die übersetzt vielleichtso lauten würden:
Statt ängstlich deine Uhr zu richten und zu putzen.
Zu spähn, ob jedeS Rad leicht in daS andre greift,
Und frei un, feine Spindel läuft,
Ermuntre deinen Geist, den Augenblick zu nutzen.
Der Zeit, die dir vorüberfchweift,
Die schnellen Fittige zu stutzen.
Ich erinnere mich, irgendwo gelesen zu haben, daß eingewisser Palisius zu Rom einem Maler, Namens Protogenes,auftrug, die Treue seines Hundes auf einer Votivtafel zuverewigen. Das arme Thier war der Spur seines Herrnnachgelaufen, wie der Mensch seinen Leidenschaften, bis zurvölligen Entkräftung, von der er nur mit Mühe geheiltwerden konnte. Der Künstler stellte Alles der Natur gemäßdar, die starren Augen, die blutenden Tatzen, die herab-hängende Zunge. Nur der Schaum des heißen Rachens wollteihm nicht gelingen, so daß er zuletzt aus Ungeduld denSchwamm, mit dem er seinen Pinsel reinigte, gegen dasBild warf. Was geschah? Der Wurf glückte so gut, daß der
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