Band 
[Fünfter und sechster Band.]
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Kammerdiener uns mit einem sympathetischen Mittel zu Hülfekam, das ich mir merken will. Auf seinen Ruf in das Ne-benzimmer trat ein junges, freundliches Mädchen herein, legteihr Strickzeug auf den Tisch, ließ sich den Vorfall erzählen, batum meine Karte, hielt sie ihm mit der einen Hand vor dieAugen und legte die andere in die seinigen. Seit Straßburgist mir nun zwar aller thierische Magnetismus verdächtiggeworden, aber hier mußte ich zu meinem Erstaunen, eineAnsnahiue machen; denn kaum hatte er seine abgestorbenenFinger an der Hand des jungen Mädchens erwärmt, sokam auch seine Sehkraft zurück — er las meinen Namenganz fertig und „Ja," rief er frohlockend aus:

„Ja, nun erkenn' ich Sie — und Ihre Wangen sindDen Rosen gleich, die sich entfalten:

Doch, »nein Exempel lehrt, wie jämmerlich geschwindAuch Rosen — vor der Zeit veralten.

Ihr Vater? lebt er noch? DaS war ein Manul Er hatMit mir stndirt. ■—- VcHlüclre Zeit! — Wir wußtenSie auch )u brauchen, Herr! Kein Mädchen in der Stadt,

Das wir nicht kannten — Transeat

Cum caeteris! — Aeyt kommt mein Httsien. "

Er kam geschwind, dauerte aber desto länger. Unterdessenunterhielt mich das elektrische Mädchen. — „Ich hin," sagtesie, „die Tochter vom Hause. Wir leben von den krankenFremden, die bei uns einziehen. Der Medikus des altenHerrn" — mit Vergnügen hörte ich, daß es mein Doktor war,„empfahl, da nichts helfen wollte, ihm die Berührung eines