Band 
[Fünfter und sechster Band.]
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siebzehn- bis achtzehnjährigen Mädchens — ließ mich rufen,und der Versuch gelang zum Verwundern..." „Und bloßmit der Hand?" fragte ich. „Ja, mein Herr, wie Sie gese-hen haben. Seitdem sitze ich immer in der Nebenstube, umgleich da zu seyn, wenn etwas vorfällt, wozu er sein Gesichtund Gehör braucht. Der Herr hat mich auf ein halbesJahr gemiethet — aber der Arzt zweifelt, daß er die Mieth-zeit aushalten werde. Es sollte mir leid thun, denn meinDienst ist leicht und einträglich." „O, bei einer so eigenenKraft," tröstete ich sie, „darf Ihnen nicht bange seyn! Ge-schwächte Reisende gehen hier nicht aus, und der Herr Doktorwird schon weiter für Sie sorgen." Mein alter Freund, dasein Husten vorüber war, suchte nun sein abgelebtes Talenthervor, mich à mon aise zu setzen. Das schöne Mädchen mußteihm zum zweiten Male ihre Hände preisgeben, ehe er dieZunge bewegen konnte. Er mochte wohl den mitleidigenBlick, der ihr galt, auf sich ziehen. „Ja, da sehen Sie,junger Herr, wie weit es mit mir gekommen ist. Der Dok-tor hat mir hier ein erwärmendes Mittel verordnet, daszwar einigermaßen wirksam — für mich aber bitterer ist, alskein anderes. In Gegenwart dieses unschuldigen Kindes willich mich nicht weiter darüber erklären. Was für eine Krankheithat Sie denn hierher gebracht? Hypochondrie, sagen Sie?O, da sind Sie gegen mich noch zu beneiden — die kommtvon den Studien, hebt sich wohl noch und läßt keine Reuezurück; wenn man aber, wie ich, fünfzig Jahre alle Schulen