Band 
[Fünfter und sechster Band.]
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keins den guten Johann, der weniger geschwind zugeflogenkam, als seine leichtfüßige Frau, eher bemerkte, bis er michthränend bat, daß ich auch ihm eine Hand reichen möchte.Nun kam sie zur Sprache, nun erzählte sie mir, welche un-verhoffte Freude ihr Bastians Besuch, noch mehr aber dieNachricht von meinem Hierseyn in ihrer nächsten Marktstadtgemacht, und wie sie mit eigenen Händen geholfen hätte,die Esel zu satteln, damit wir nur recht bald zu unserm sogar guten Herrn kämen. Ach Gott! unterbrach nun Einsdas Andere, wie unaussprechlich glücklich haben Sie uns ge-macht! Eben noch so unbefangen in ihren Tändeleien, alsheute vor acht Wochen, machte sie mir wieder ganz warmum's Herz. Mit welchem hellen Gelächter erinnerte sie sichnicht unserer Wirthschaft zu Caverac, und gern hätte sie michnoch einmal, wäre ich ihr nicht auf dem Dache gewesen, überden Strauchdieb auf dem Fichtenberge abgehört. Doch konnteich ihren beiden lieben Händchen nicht schnell genug wehren,daß sie mir nicht ein paar Runzeln von der Stirn glättete,um nachzusehen, ob mir nicht eine Narbe geblieben wäre.„Johann," rief sie, „sieh nur her, was mein Kräuterum-schlag für Wunder gethan hat! Da ist auch nicht die geringsteSpur mehr von dem Kopfstoße zu finden."

Ein fröhliches Abendessen, das sich durch drei Flaschendeö belobten Weins bis weit über die Mitternacht ausdehnte,vermehrte unsere Zufriedenheit. Keine Redoute kann eineStadtdame so munter erhalten, als es die kleine Margot