Band 
[Fünfter und sechster Band.]
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Bald nachher traf auch Bastian ein. Ich zog ihn aus Achtungfür die Schwester mit an unsere runde Tafel. Margot bliebfreilich die Perle von der Gesellschaft. Doch gehörten diebeiden andern Gäste auch nicht unter die schlechten Feldsteine.Jeder hat feinen Werth, ob die Natur gleich keinen so be-günstigt hat, wie jene, die der Politur nicht bedarf, um inden Schmuck einer Königin aufgenommen zu werden. Ichwollte indeß doch nicht, daß dn es in Berlin herumbrächtest,wie gemein ich mich wieder einmal gemacht habe. Ich trugnoch der Kleinen viele Freundschastsversicherungen an meineguten Wirthsleute zu Caverac auf. — Gott lasse es ihnenwohl gehen! Johann erbot sich, mir vonZeit zu Zeit Lieferungenvon dem hiesigen vortrefflichen Muskatwein nach Berlin zubesorgen. — „Und ehe der Sommer verläuft," fiel ihm seineFrau in die Rede, „erfüllen wir das Versprechen, Sie selbstin Ihrer großen Stadt zu besuchen." „Eins wie das Andere,"erklärte ich ihnen dagegen, „bitte ich euch, anstehen zu lassen,bis ihr Nachricht von mir erhaltet, denn wahrscheinlich kommeich in Kurzem wieder in diese Gegend, und lasse mich vielleichtgar, wie es Johann gemacht hat, häuslich hier herum nieder.Sie machten große fragende Augen, ich hütete mich aber, soschwatzhafte Leutchen tiefer in jenes Geheimniß sehen zulassen, das ich vor dem Altar des Janustempels in denSchooß meines St. Sauveur niedergelegt habe. Sie zer-flossen beide in Thränen, als ich Abschied nahm, und ichund Bastian stiegen auch nicht mit trockenen Augen in den