161
in Amtsverrichtungen . besucht, die seine Gegenwart er-fordern.
„Der Antritt zu jenem Weltwunder," erzählte er weiter,„wäre zwar gegen ein Gratial jedem Durchreisenden ver-gönnt, aber nur nicht vor zehn des Morgens; so lauge schlafeder gnädige Herr in Paris nnd sein Kastellan hier." „Nun,Herr Wirth," schrie ich ihm dagegen in die Ohren, „so be-stelle Er mir die schon einigemal recht schändlich abgesagtenPostpferde anf morgen desto pünktlicher mit Anbruch desTages, denn ich mag in diesem mir höchst fatalen Ort keinenweiter verlieren." Nach dieser, wie ich glaube, deutlichenErklärung flüchtete ich, ohne mich weiter so wenig um ihn,als um die bischöfliche Burg und meine verpfändeten Augenzu bekümmern, voll Bosheit ins Bette.
B e z i e r s.
Den s. März.
Und stehe jetzt in einer zehnmal ärgeren, in einer wahrenruchlosen Stimmnng wieder auf; denn ich möchte mich gerndem Teufel übergeben, um mich von hier wegzubringen,wenn ich so gut Freund mit ihm wäre, als Doktor Faust.
„Warum hätte ich denn Sie und Ihren Kammerdiener,"überschrie der Kerl meine Flüche, als er nach nenn Uhr vormein Bette trat, „um nichts und wieder nichts aus demsüßen Schlafe rütteln sollen, da, so hören Sie doch nur! vorNachmittags keine Postpferde zu haben sind. Was verlierenThümmcl, sännntl. Wertzî^-, 11