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5 (1863) Fünfter Band. Kopal–Ozon
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385
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Mahagonibaum 385

^, eer stnd kurz. Die Staubbsutelfächer springen nach außen auf. Die vier bis mehrD. Wiateri Forst, ist der berühmte Winterrindenbaum, auch Winter's"^"denhaum genannt. Derselbe erreicht die Höhe von 40 Fuß und zeichnet sich durchfeitg f slUe ^>vde aus. Die Blätter sind ziemlich lederartig, lauglich mit stumpfer Spitze, nnter-E'Ner S”' 6 ’ § ?ur Länge eines halben Fußes. Die Blüten sind weiß, nicht größer wie dieHeim 7^'enrannnkel, achselständig oder endständig gehäuft. Die Beeren sind schwarz. Die<t t0] *.Tiefes schönen Baums ist die Westküste des untern Südamerika. Die Rinde ist sehreil, em& ’ 1 * ie ' Eom,nt ™ gerollten Stücken vor, welche bis 2 Fuß lang, 2 Zoll breit und bis zuÄhr ß; ^ en Zoll dick sind. Aeußerlich sind sie bräunlich und gefleckt, innen kastanienbraun.

wenn gerieben, ist würzig. Diese Rinde wird als Cortex Winteranus verus oder0C fee iS nicUS obcr Cortex acris als ein Reizmittel angewendet. In Chile findet sich v. ohileimisBlätter find verkehrt-eiförmig und haben einen ganz eigenthümlich abgestutzten Blatt-»Nl> ) ®! e Blütenstiele sind gehäuft. Die sehr würzige Rinde wird in Chjle Canelo genannt§ Z>»unt angewendet. D. granatenlis L. fil. hat zusainmengesetzte Vlütenstände und lan-^ N 1 die am Grunde gerundet sind. Sie wächst als mäßiger Baum oder Strauch

lsr,-bUgranada und Brasilien. Im erstern Lande ist die Rinde als Melambv, im lctztern als^ b Anta berühmt. Sie schmeckt stark würzig und riecht gerieben nach Pfeffer und Kalmus,ch^c^^annia aromatica R. Br., ein immergrüner Strauch in Neuseeland und Australien, hatS)l) V* nc aromatische Rinde.

>„ Mgoilibaum. Die Gattung Srvietenia L. gehört in die natürliche Familie der Cedre-^ieselbe besteht aus Bäumen mit paarig gefiederten Blättern, deren Blättchen gestielt,

ganz, paarig gegenüber. Die Bluten-stände sind Rispen, welche in den Achselnder Blätter sich finden. Der Kelch istfünflappig und abfällig. Die fünf Blu-menblätter sind eiförmig und stumpf ge-spitzt. Die verwachsenen Staubfädenbilden ein Rohr mit oben so viel Zäh-nen, als Staubbeutel unter ihnen stehen(8 — 10). Der längliche Fruchtknotengeht allmählich in einen Griffel über, dereine schildständige Narbe trägt. Der-selbe ist fünffächerig und enthält auf denJnnenwinkelspitzen zahlreiche Samen-knospen. Die holzige, eiförmige Kapselspringt fünfklappig von nuten, scheide-wandspaltig und von der Mittelsäule sichlosreißend auf. Die zahlreichen Samensind geflügelt. Sw. Mahagoni L. ist dergemeine Mahagonibauin. Derselbe er-reicht eine Höhe von bis 100 Fuß. DerStamm wird sehr stark und hat einekastanienbraune, rauhe Rinde. Die Kroneist weit ausgedehnt und stattlich. DieBlätter sind je nach dem Standort vonsehr verschiedener Größe. Sie sollen biszur Länge eines Fußes gedeihen. Siehaben 3—5 Joche gestielter, länglicher,zugespitzter, ganzrandiger, lederartigerBlättchen, welche obcrseits tief grün sind.Häufig find sie an ihren Spitzen sichel-förmig. Die Blutenstände sind so langoder kürzer als die Blätter, in derenqv Achseln sie stehen. Die Blumen sind

^' e brau lt)e '* e ^ cr Staubfäden ist zehnzähnig und kürzer als die Blumenblätter.• R - 1,e Kapsel wird so groß, wie eine unserer größten Birnensorten. Die Heimat ist West-

Mahagonibamn (Swietenia Mahagoni).

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