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5 (1863) Fünfter Band. Kopal–Ozon
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386
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386 Maiblume

indien, auch auf der Landenge von Panama findet sie sich. Das schone, schwere Höh ^ ^Eigenschaft, immer dunkler zu werden. Es ist zu Möbeln außerordentlich beliebt und wirJnnenlande oft nur als Fournierholz gebraucht, während man inHafenplätzen ganz allgemein chMahagvnimöbel findet. Es kommt als Ballast. Die Samen sollen ein abführendes Oel, das Ka^palöl geben. Die Rinde, Cortex ligni Mahagoni, hat man wegen ihres tonischengegen Wechselfieber und Blenorrhöen benutzt. Aus den Antillen braucht man sie oft gegen er' ^Krankheit. Auch ein Gummi gibt der Baum. Sonst rechnete man den Soymidenbaum m> rLwiotonia. Er ist ein berühmtes ostindisches fieberwidriges Mittel. 8oyrni<la Ad. dass.fünf Kelchblätter, fünf Blumenblätter, eine zehnzähnige Staubfädenröhre, aber jeder Zah" ^ausgerandet und dicht unter dieser Ausbuchtung sitzt der Staubbeutel. Die Narbe ist e ' n ' U f e .eckiges Schild. Die fünffächerige Kapsel öffnet sich von der Spitze aus gegen den Grund.brifuga Ad. Juss. ist ein Baum mit starkem, geradem Stamm und einer starken Krone. *Blätter sind vierjochig. Die Blättchen sind gestielt, vom gerundeten Grunde länglich, “ Ui ^j erandct. Die endständigen Rispen sind groß und verzweigt. Die Blumenblätter sind weiß- *Rinde komnit als Cvrtox Soymidae nach Europa. Es sind bis 2 Fuß lange, bis 8Stücke, welche ziemlich flach und hart. Aeußerlich ist sie grau, innen rvthbraun. Siebitter und würzig. Wir bilden von Sw. Mahagoni unter a einen Zweig in V s ^Größe ab: b ist eine Blüte, fünfmal vergrößert, o der geöffnete Kranz der verwachsenen Sm»gefäße, ä ein Pistill, e der Durchschnitt durch einen jungen Fruchtknoten, alles zehnmalgrößert, f eine Frucht, g dieselbe durchschnitten, beide fünfmal verkleinert.

Maiblume. Die Gattung Convallaria L. (exel. sp.) gehört unter die beerentrageuLiliaceen. Sie hat Zwitterblüten. Die hinfällige Blütenhülle ist krugförmig mit sechs nach aU ” i|ltgekrümmten Saumzähnen. Sechs Staubgefäße sind mit freien Fäden versehen undGrunde der Hülle. Der Griffel ist kurz und dick. Die Narbe ist ziemlich dreikantig. Der & tknoten hat drei Fächer mit je zwei Samenknospen. 6. majalis L., die gemeine Maiblume ,Zauke, die Thallilie der Engländer (Lily ofthe valley), hat einen langhin wagerecht kriech^

Wurzelstock von der Dicke einer Gänsefedestp ^Er ist reich an Ausläufern, die untereina^sich verflechten. Die Wurzelfasern sindreich. Je zwei, auch wol drei BlätterGrunde von 4—5 schmuzig Purpurblauenweißlichen Schuppen cingescheidet. Die » a .selbst sind länglich-eirund, am Grunde ®oben spitz,kahl, oberseits stark grün. Der Bu> ^stiel zwischen ihnen ist ziemlich dreikantig, > ^etwas gedreht, ganz kahl, weißlichgelb, obe> ^einseitwendiger, überhängender Traube. ^Blume ist weiß und überaus wohlriechend- ^und zu findet man einmal eine sehr selten^ ^art mit rosenrother Blüte. Die rundewelche im hohen Sommer reist, ist glänzen jund bewahrt den Griffel. Die Samen > ^rundlich - dreieckig. Die Heimat ist ,i a £,Europa und Nordasien. Man führt die ■Astocke, Blüten und Beeren, Radix, ^ or jj a i-i» eBaccae Liliorum convallium cb er Conva ,,

in den Apotheken. Aus den Blüten bereite ^ein destillirtes Waffer, einen Spiritu"' ^Essig und einen Extract. Alle diese Ding ^ten herzstärkend wirken. Der Extract a gstärkte die Schnelligkeit deS Abgangs ^ Mit«mente. Im Volke ist der Glaube an ausg ^Maiblumen ganz allgemein, die gegen Kopfschmerzen und viele Leiden nutzen sollen. ^verwandt mit Convallaria L. sind die großen Maiblumen, Polygouatum T. Sie Ih 1walzig-röhrige Blütenhülle mit sechs aufgerichteten Saumzähnen. Die sechs Staubgefal^ ^1'-mitten an derselben. Der Griffel ist schlank. B. vulgaro JDesf. hat einen dicken, knotig-g

Die gemerne Maiblume (OorrvQliuritr I,Uiorum).