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5 (1863) Fünfter Band. Kopal–Ozon
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387
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Maikäfer 387

erb^s! ^urzelstock, auf dessen Knoten man die Narben abgefallener Stengel aus frühern Jahrenland ^ ' ,e ^' i3a ^ ei ' stU1 ^ b ^r Name Salomo's Siegel, Sigillum Salomonis. Der Stengel ist'2, oben bogig, auf der obern Hälfte stark beblättert, am Grunde mit 2—3 häutigen Schei-u,u' .. Blätter sind wechselständig, sitzend, aufgerichtet in zwei Reihen, länglich-elliptisch,utwas seegrün. Die Blütenstiele stehen achselständig, mit je einer oder zwei Blüten,sivi r k ist am Grunde verengert, weiß, mit grünen Flecken am Saum und behaarten Saum-auck " Beere ist tief schwarzblau. Das Gewächs findet sich in Gebüschen und Waldungen,j, a j au t trockenen Wiesen in Europa und Nordasien und blüht Mitte bis Ende Frühling. ManWurzelstock, der noch überdies Radix Genicelli oder Geniculatae hieß, äußerlich alsrieb enbe ® Mittel bei Wunden und Entzündungen gebraucht. In Schweden soll man sie ge-p etl dem Brote beimengen. Die Sprossen kann man wie Spargel speisen. Die verwandte Art,^ttmltiflortm All., hat drei- bis fünfblütige Blütenstiele, behaarte Staubfäden und rundliche^Ugel. Sie wächst, wo jene, und auch in Nordamerika.

Erd Maiblume wird überdies sehr häufig gezogen. Sie fordert eine gute, nicht zu leichteth-u' sie selbst im Sandboden fortkommt. Man vermehrt sie im Spätsommer durch Zer-

,- te .3 der Wurzelstöcke. Nach Ablauf einiger Jahre möge man sie versetzen. Oft treibt man^ ^ Zimmer. Man nimmt im Spätherbst recht schöne Wurzelstöcke mit dicken, kräftigenSa u lmb schneidet die schwächere Partie ab; dann legt man dieselben in gute, aber durchm guthat, wol auch ein wenig gehacktes Moos gelockerte Erde nahe aneinander. Der obersteetwa ein Zoll, wird mit Moos bedeckt. Die Spitzen der Schosse läßt man hervorragen,die gr^ eltt bie Töpfe kühl und dunkel bis zu Ende Noveniber, dann bringt man sie allmählich inWärme, gibt ihnen mit Wasser angefüllte Untersetzer und bespritzt auch die Schosse täglich mitei)l Wasser. Bei Entwickelung der Blüte nähert man die Töpfe dem Licht. Wir bilden unter

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^ me Pflanze der gemeinen Maiblume in y 3 natürlicher Größe ab; bist eine aufgeschnittene'Spreitete Blütenhülle in natürlicher Größe, c und d zwei Staubgefäße, e der Fruchtknotenje geschnittenem Griffelende, beides fünfmal vergrößert, 5 eine Beere, g dieselbe aufgeschnit-'gide Figuren in natürlicher Größe.

als ^Eäser (Melolontha vulgaris, Fig. 1). Der zerstörende, laubsressende Käser, so bekanntzu ^*«8 ber ^i n ® er unb “i® Pinge der Erwachsenen, braucht hier nicht näher beschriebenum ^an. Wir erwähnen nur, daß er zu der Gruppe der Blätterhörner (Lamellicornia)feitf.* ben gehört, die sich durch Fühlhörner unterscheiden, wo an einem Stiele mehrere

Und m ^"iior stehen, die einzeln für sich bewegt werden können. Die Mistkäfer (Scarabaeus)e Hirschschröter (Lucanus) gehören zu derselben Gruppe. Die Fühlhörner des MännchensNut- . ®ibi größer und durch dieses Kennzeichen auch beim Maikäfer die Geschlechter leicht zur<m,r ^^bn, nicht durch die Farbe des Halsschildes, welches meist schwarz, zuweilen gelb oder^vraun ist.

Juu^^ Maikäfer erscheint je nach Gegenden und Jahren zwischen der Mitte April bis Mittebeiindem er aus Löchern in der Erde kriecht. Schon im Spätherbst und Winter findet manj t u tle f e vm Graben häufig Maikäfer in der Erde, die erstarrt sind und nur sehr langsam, wie'"end sich bewegen. Er kriecht nachts, besonders aber an warmen Abenden hervor und

Fig. 1. Fig. 2.

sogleich summend herum, um Bäume oder Sträucher zu suchen, wo er sich anklammert.? Männchen lebt etwa vierzehn Tage, das Weibchen einen Monat: da aber nicht alle zuflu ^ 3eit hervorkommen, so erstreckt sich die Flugzeit über sechs Wochen bis zwei Monate.^Nahrung wählt der Maikäfer am liebsten die Blätter und Knospen der Eichen, Buchentzm.^sinumenbäume, ist er aber in großer Anzahl vorhanden, so wird in Wald und Gartenä kahl gefressen, was Blätter hat, der Birnbaum zuletzt. Tagsüber frißt er; an lauwarmen

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