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Manglebaum
lösung mit den betreffenden Alkalisalzen erhalten werden. Das schwefelsaure Mangauoxydul (Manganvitriol) hat in der Färberei und als Heilmittel Verwendung gefunden,seiner Darstellung erhitzt man gepulverten Braunstein mit englischer Schwefelsäure, verdam^zur Trockne und glüht; dadurch wird das schwefelsaure Eisenoxyd in unlösliches Eisenoxydfreie Schwefelsäure zersetzt, während das Mangansalz unverändert bleibt. Man laugt aus, stund läßt krystallisiern; es resultiren fleischrothe Krystalle, welche je nach der Temperatur, dercher die Verdunstung und Abscheidung stattfand, verschiedene Krystallform und verschiedenWassergehalt zeigen. Citronensaures, essigsaures, weinsteinsaures Manganoxyd>^Arzneiniittel neuesten Datums, entstehen durch Lösen des kohlensauren Salzes in den entsprechen^Säuren. Borsaures Manganoxydul beschleunigt in hohem Grade das Trocknen fetter 5 -^und ist deshalb für die Firnisfabrikation wichtig geworden. Es fällt aus Mauganoxydullösuu^durch Borax als weißer Niederschlag und bildet unter anderm den wirksamen Bestandtheil des v> ^verbreiteten Licoabib ^umntigus von Barruel, in welchem es nach Bolley's Untersuchungen ^4—5 Proc. neben 95—96 Proc. Zinkweiß enthalten ist. Das Ciccativ der Gesellschaftmontagne besteht aus 88 Proc. Zinkweiß und je 6% Proc. wasserfreiem Manganvitriol, 0 'Vitriol und essigsaurem Manganoxydul. (S. auch den Art. Firnis.)
Bianglebaum. Die Gattung Ulimoxirora (L.) \V. Arn. gehört in die natürliches ^petale Familie der Rhizophoreen. Die achselständigen Blüten sind zwitterlich. Derknoten ist mit dem Kelche halb verwachsen, der freie Kelchsaum viertheilig und beständig^*Blumenblätter sind vier, länglich, ausgeraubet, lederartig, am Rande fein behaart, eiugestd
gen rmd die Staubgefäße umfast ,Letzterer zählt man acht. Die Staubbe^^sind lineal - länglich, fast sitzend. _Fruchtknoten ist zweifächerig, inFach finden sich zwei Samenknospen. -Griffel ist kurz, kegelförmig, zweifundie Narbe zweizähuig. Dielänglich, lederartig, einsamig. Duszelcheu des Keims durchbohrt sieSpitze und bleibt monatelang sobis der ganze Keimling in den^ ^ ^herabfällt. Die Manglcbaume >>nv LTropen Amerikas, Asiens, Afrika» "hörige Bäume, die am Seegestadedurchdringliche Gestrüppe bilden,und Zweige lehnen sich auf 3 ..''on,Luftwurzeln, welche wie Palissaden l ^während das Flechtwerk der *5.«selbst an manchen Orten Netzwerk^ n ^auf dem der Indianer über
Der gemeine Manglebaum (Rhizophora Mangle).
kenden Boden hinweggleitet, um
das i'
reiche Wild, das freilich vereint nnt' ‘thicren in den höchst undurchdringt ^Wäldern sich aufhält, zu verfolgen- ^Blätter sind gestielt, lederartig, ?^>espitz, ganzrandig, gegenüber, k-L., der gemeine Manglebaum, ^
bäum, Leuchterbaum, ist in dem .g
schon Amerika gemein. Er wirdFuß hoch. Die braungelbe Rinde ist dick und reich an Gerbstoff. Die Aeste sind gekrümm • ^bis 6 Zoll langen Blätter sind länglich oder verkehrt - eiförmig, spitz, am Grundeoberseits glänzend grün, unterseits mit gelben Stellen und braunen Fleckchen. DieNebenblätter fallen zeitig ab. Die Blüten stehen in der Regel paarig auf gemeinfthai ^Blütenstielen. Die Kelche sind gelb, die Blume weißlich. Die Frucht erreicht die Lang15 Linien, der Keimling die von l 1 /^ Fuß, wenn er aus der Frucht hängt. Man fürRinde in der Heimat des Baums schwarz und benutzt sie zum Gerben, auch gegen We 4 ^ phat man sie angewendet. Wir bilden unter a einen Zweig mit keimender Frucht und