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sprechen dafür, daß Ceylon die Heimat ist. Auch Blume's M. laurina aus Java scheint ihr s°nahe, daß sie wol mit ihr zusammenfällt. Man hat eine Notiz von Wallich, wonach er beiHetounoa am Rand des Baches Karra oder Karrara den Mango , aber nicht in Blüte, wildtraf. Jetzt zieht man ihn auch in Brasilien, Caycnne, auf Jamaica, Mauritius. Es gibt übrige»-besonders in Ostindien zahlreiche Sorten, von denen die Muldah die beste sein soll. Diese hatein sehr feines Arom. Die geringsten Sorten sollen schmecken, wie in Terpentinöl getauchteStricke. Die besten Sorten kann man nur durch Pfropfen oder Senker vermehren. Wir bilde»unter a einen blühenden Zweig in % natürlicher Größe ab; b ist eine Blüte, fünfmal vergrö-ßert, o eine Frucht, cl ein Steinkern, e ein Same.
Mülliok. Eine Euphorbiacee aus der Abtheilung der Oratonsas. Die Arten find L>trä»'cher mit Milchsaft und sehr großen knolligen Wurzeln. Die Blüten stehen einhäusig i» Drug'dolden. Der Kelch ist hochgefärbt, sünftheilig oder fünflappig; Die Blumenkrone fehlt gä»M-Dcr Staubgefäße sind an Zahl zehn; sie stehen auf dem Rande eines fleischigen Ringes, M 1 ' 6frei, abwechselnd langer, die Staubbeutel nach innen aufspringend. Die weiblichen Blüte» da-gegen enthalten auf fleischiger Scheibe ein Pistill mit rundlichem, dreifächerigem Fruchtknoten,einen dicken, kurzen Griffel und drei eigenthümlich gewundene Narben, die das Ansehen ei»s-Morchelhuts haben. Die Kapselfrucht ist dreiknopfig mit Kielleisten. Maniot utilissima Pohl. ist cl,tLckrauch, welcher die Höhe von 8 Fuß erreicht. Der Stengel ist rundlich, holzig, brau»,gedrebt, knotig und stark verzweigt, spröde. Die Zweige sind an der Spitze dicht beblättert
Die Blätter haben lauge ^tieeund sind sieben- bis treittjcinS '
auch wol die obersten ga»?
ein-fach, länglich, spitz, oberfeit» ds>"'kel schwarzgrün, unterfeit» 1 ee 'grün. Die Blutenstände bringtnur wenige Blüten. Dieblätter sind borstig. Der
Per-
nlätt"-
Der Maniok (Haniot utilissima).
liche Kelch ist nur bis zur äP te 'der weibliche bis zum Grunde 9 e 'theilt. Von Farbe ist er g^braun und seegrün augehauw -Die Früchte sind fast zolla"S-kugelig - länglich, mit runzeffil'flügeligen Jochen, die Same» wew'
, grau und marmorirt. Die W»^zeln erreichen die Dicke ei»e-Mannsarmes und die Länge2 Fuß. Sie stehen zu 3—^ ”Büscheln, sind reich an
,, giftigem Milchsaft und an Star e-
mehl. Pohl hat ferner eine Manihot Aipi aufgestellt, deren wesentlicher Unterschied aber »dann zu finden ist, daß die Wurzeln keinen scharfen Milchsaft enthalten. Die Heimat der M-n'-l'st wol sicher im tropischen Amerika zu suchen, wo sie seit unvordenklicher Zeit gezogen t»if;Humboldt fand sie so gut wie wild bei Mompox im Thal des Magdalenenstroms. Die Angebe,die He-mat wäre Afrika, ist längst beseitigt, obschon es immerhin unerklärt ist, wie die M"wm ter Guineaküste und Congo die Pflanze erhielten. Jetzt freilich ist sie in allen tropisGebieten Culturpflanze. Alan vermehrt sie durch Stecklinge und erlangt die besten Cultur'refultate, wenn man die Maniok auf trockenem, hohem Grunde anbaut. Ist das Feld feucht »»nie ng gefegeit, so werden die Wurzeln sehr groß, wässerig und es ist schwer, sie vor Fäuln'pwelche sie bis zur Reife brauchen, ist je nach den Sorten verschieß'äst ische Form braucht nur 6 — 8 Monate, die mexicanischen reifen in neun Monats ,andere aber sind erst nach anderthalb Jahren zu brauchen. Die scharfe Maniok gibt sowol ^tote mube Horm ein ganz vortreffliches Mehl. Man muß bei der erstem den Milchsaft durch Ä"-'drucken entfernen. Jenes Mehl selbst geht als Tapiocamehl bis nach Europa. Man bereitet a»a f Uj ^'"s°/ben. Ist dasselbe gerieben, gedörrt und geräuchert, so ist es ganztpuftitdf) und für tropische Reisen geeignet. Das Maniokbrot wird Cassave, Cazavi, paa ■ <<tierra caliente genannt. Es hat in der Regel eine icheibenförmige Gestalt. 18-20 Z°"