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5 (1863) Fünfter Band. Kopal–Ozon
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fteigt u. s. w., und umgekehrt, es verdoppelt sich, wenn der Druck halb so groß wird, es verdrei-wwt sich, wenn der Druck aus ein Drittel sinkt u. s. w. Dies Gesetz muß nun auch hier Anwen-ung finden. Daher wird, wenn der Gasdruck im Kessel von einer Atmosphäre auf zwei steigt,äs Quecksilber so hoch getrieben werden, daß die in der Röhre vorhandene Luft nun gerade einenhalb so großen Raum einnimmt als vorher, d. h. sie wird bis zu der Zahl 2 steigen. Der Ab-L® ni) der Zahl 1 von der Zahl 2 ist also gleich der halben obern Länge. Verdoppelt sich jetzt der^ruck im Kessel wieder, steigt er also auf 4 Atmosphären, so wird das Volumen der Luft abermalsdalbirt, und so fort. Man erkennt leicht, daß, je höher der Druck wird, die Differenzen zwischen" Quecksilberoberfläche immer geringer werden müssen, wie dies die auf der Scala unsers Mano-meters stehenden Zahlen andeuten. Hierin liegt ein Nachtheil des Instruments. Denn währendMs>n die niedrigen Drucke mit hinreichender Genauigkeit ablesen kann, kommen bei hohem Drucken^icht Irrthümer vor, welche eine halbe bis eine ganze Atmosphäre ausmachen können. Wo manindessen nicht höher als 8 Atmosphären geht, sind auch solche Manometer, wenn sie nicht in gar?ü kleinem Maßstabe ausgeführt werden, recht brauchbar. Sie besitzen übrigens den unter 1 be-lchnebenen gegenüber den unleugbaren Vorzug, daß sie viel geringere Dimensionen haben undbshalb auch überall leichter angebracht werden können als die Manometer mit freier Luft.o,. 3) Metallmanometer von Bourdon. Wenn man eine an dem einen Ende geschlosseneöhre von Metall kreisförmig zusammenbiegt oder, besser, mehrere Kreiswindungen spiralförmigboeneinander daraus herstellt und zu dem offenen Ende hinein einen stärkern Luftdruck wirken läßt,^ ^ derjenige ist, welcher sich außerhalb der Röhre befindet, so wird sich diese etwas aufzurollen

suchen, also das geschlossene Ende muß sich von demoffenen Ende etwas weiter entfernen. Darauf beruhtdas hier zu beschreibende Instrument. R (Fig. Z)ist ein Messingrohr, welches mit einem Hahne ver-schlossen und mit dem Dampfkessel verbunden werdenkann. An diesem Rohre ist andererseits ein in derbeschriebenen Weise gekrümmtes Rohr ab angebracht,welches bei b verschlossen ist. Dieses Rohr ist abernicht cylindrisch, sondern abgeplattet, sodaß seinQuerschnitt eine elliptische Form (s. Q) hat. Dem-nach ist der eine Durchmesser des Querschnitts grö-ßer als der andere, und zwar ist die Abplattung so,daß der größere Durchmesser senkrecht auf den Win-dungen steht. Dadurch bekommt die Röhre einegrößere Elasticität, hat also ein größeres Bestreben,ihre ursprüngliche Form wieder einzunehmen, alslvenn sie ganz rund wäre. Am verschlossenen Endeb ist ein Zeiger befestigt, dessen Ende auf einegraduirte Scala zeigt. Das Ganze ist in eine Doseeingeschlossen. Nach dem, was vorher erörtert wurde,"kennt man, daß, wenn der Druck im Dampfkessel sich steigert, der Zeiger von links nach rechtsnusweichxn muß, und zwar muß einer bestimmten Drnckzunahme auch eine bestimmte Menge voncalentheilen entsprechen. Wenn man nun mit Hülfe eines andern Manometers, am besten mittels^Nes solchen mit freier Luft, auf der Scala diejenigen Punkte normirt, welche einem Druck von' 2' 3 u. s. w. Atmosphären entsprechen und dann die Zwischenräume in fünf Theile theilt, so kannmst dem Zeiger noch Fünftelatmosphären ablesen. Zwei großeVorzüge besitzt dieses Instrument.Ostens ist es klein, leicht transportirbar und kann überall angebracht werden. Zweitens zeigtick dann noch richtig, wenn es in Schwankungen geräth, was bei den beiden vorher be-triebenen nicht der Fall war, da in diesen das Quecksilber dann ebenfalls auf und ab schwankenurde. Aus diesem Grunde benutzt man es auch besonders bei Locomobilen, also bei Dampf-^ Wen und Dampfschiffen. Dagegen leidet es an dem Mangel, daß die Elasticität der Röhre mit" 3eit nachläßt, wodurch die Angaben unrichtig werden. Man muß dann die Röhre entweder^rn oder doch wenigstens die Scala neu gradniren.

- ..Mllriille (OorsAonus). Eine artenreiche Gattung schön gestalteter, großschuppiger, ein-b Fische, ohne alle Flecken, dunkelgrün oder dunkelblau auf dem Rücken, silberweiß an" bn und Bauch, welche die Landseen der gemäßigten und kalten Zone bewohnen und zu derMllre der Forellen gehören. Die Kiefer des kleinen Mauls sind völlig zahnlos, die Rücken-

Fig. 3.