Fig. 2, Der Steinmarder.
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® u f' noch mordsüchtiger als der Edelmarder, ebenso geschickt im Klettern und der gefürchtetste»Eind der Hühnerhöfe und Taubenschläge, worin er, einmal hineingelangt, alles Lebende erwürgt,gleicht er in der Lebensart ganz dem Edelmarder, sein Pelz ist aber weit weniger geschätzt.
D er Z o b e l ( Mustek zibellina)ist eine zwischen unsern beiden Mardernstehende Art, die in der Färbung demEdelmarder am nächsten kommt, aberkeinen deutlich umscheinbaren Kehlfleckund weit kürzern Schwanz besitzt. Erkommt nur im nördlichen Rußland undSibirien vor, lebt im übrigen wie derEdelmarder und sein Pelz gilt in denrussischen Polarländern als Münze zurBezahlung der Abgaben rmd Zölle.Man fängt ihn in Fallen und Schlin-gen, schießt ihn mit Armbrüsten undstumpfen Bolzen oder auch mit derBüchse mit Kugeln in den Kopf, um."Pelz zu schonen, der um so mehr geschätzt ist, je dunkler und dichter er ist. Der Preis eines'^>gen Felles kann bis zu 200 Rubeln steigen.
. on Canada und dem nördlichen Amerika leben mehrere Marderarten, deren Pelzwerkle^^E sehr geschätzt ist: der Pekan HM. canadensis), größer als unser Marder, mit dnnk-Fell und weißen Ohrrändern; der Bison (M. Vison), mit mehr gelblichem Pelz, schwar-^ Schwanz und weißem Flecken am Ende des Unterkiefers; der Mink (M. rnta), bräunlich-*mit rothbraunem Schwanz und halben Schwimmhäuten an den Füßen. Der Mink stehtElchen den Mardern und Fischottern, denen er durch die Bildung des Kopfes gleicht; er geht:. tn ins Wasser, frißt Fische, Krebse und Reptilien, was die andern Marder nicht thun, undfast j 0 groß wie die Fischotter. Der weiße Kehlfleck, den der Mink hat, wechselt sehr anund Ausdehnung. Die Pelze des Vison sind diejenigen, welche jetzt am häufigsten aus^ada geliefert werden.
tex Manage wird von zwei Spielern mit der französischen Piguetkarte von 32 Blät-
st? Zuspielt. Um das Geben wird abgehoben; wer die niedrigste Karte erhält, gibt. Jeder erhält(J? Karten, die entweder zu zwei und zwei oder zu drei und drei gegeben werden. Man spieltijj bder um die Partie oder um Points. Im letztern Falle wird demjenigen, der am Ende derq -!|’ e k' e meisten Points in seinen Stichen und durch Meldungen hat, der Ueberschuß gut-Az ^ben, im erstern richtet sich der Gewinn nach der Anzahl der Augen in den Stichen. DasKlhlt ii, pix Zehn 10, der König 4, die Dame 3, der Bube 2 Points. Für den letztenm werden 10 Points gerechnet. Dies macht zusammen 130 Points; davon muß der GenünnerNe Hälfte, d. h. mindestens 66 Points haben; zählt jeder Spieler 68, so bleibt die Partietzo^^lchieden, und die nächste wird doppelt gerechnet. Hat man Manage, d. h. König und DameV' einer Farbe gleichzeitig in der Hand, so zählt dies 20 Points, oder wird beim Spiel um die^ Ust besonders mit einer Marke bezahlt; Trumpfmariage gilt das Doppelte. L'Amour oderujj Nnd Zehn in einer Farbe wird 30 Points oder eine Marke, Trumpf-L'Amour 60 Points2 q C * ä>oei Marken gerechnet. Die Wäsche, d. h. die sechs letzten Stiche, zu machen, wird mitDj. . nt§ oder mit einer Marke, unter Umständen auch höher, selbst bis zu sechs Marken bezahlt.3z Anfache Partie pflegt man zwei Marken, den Matsch, d. h. wenn der Gegner weniger als^^iihlte, vier Marken zu rechnen. Man spielt Manage mit oder ohne'Trumpf. Im ersternSieb dw dreizehnte Karte beim Geben offen neben den Talon gelegt; sie kann gegen diedteld^" toer felbeu Farbe eingetauscht werden. Bei dieser Spielart darf man nicht eher Mariage^rl'I?' man einen Stich gemacht hat. Beim Spiel ohne Trumpf ist dies nicht erfor-
üe>n l’ demselben wird erst im Verlaufe der Partie die Farbe Trumpf, in der zuerst Mariage
’^e nt> Ct - lc ’ rb ' theilten beide Spieler gleichzeitig eine Mariage, so hat die Vorhand den Vorzug;ob et ". a 9 e macht Trumpf und wird 40 Points oder zwei Marken, die der Nachstand 20 Pointsio (,j CtUe ^krke gerechnet. Alle Meldungen müssen offen vorgezeigt werden. Sie dürfen nurStig?^ öbschehen, als noch nicht die erste der letzten sechs Karten ausgespielt ist. Wer einenhebt zuerst eine Karte vom Talon ab, darauf der andere Spieler, sodaß jeder vorledesnialigen Ausspielen immer sechs Karten in der Hand hat. Man ist nicht gezwungen,