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Der
der
Marienbad
Farbe zu bedienen; nur während der letzten sechs Stiche jedes Spiels, sei es, daßvöllig aufgenommen oder nur geschloffen ist, muß bedient oder gestochen werden. Glaubtwährend des Spiels mit den sechs Karten, die man in der Hand hat, die Zahl 66 zu errer , -so darf man das Buch zumachen, d. h. verhindern, das; vom Talon ferner abgehoben wirdletzte Stich wird alsdann nicht besonders bezahlt, und man ist gezwungen, mit den AugenStiche allein zu gewinnen; geschieht dies nicht, so hat man unbedingt verloren, auch m . enn gs n!Gegner viel weniger zählen sollte. Hat der Gegner dessen, der das Buch zumacht, irgendeine ■sage in der Hand, so darf er sie melden, jedoch nur, ehe der erste Stich gemacht ist. Managunter Dreien wird entweder als Königspartie gespielt, so, daß immer nur zwei zur Zeitwohnliche Manage spielen und der dritte, der König, welcher das Kartengeben zu besorgenimmer mitgewinnt, oder so, daß man zu den Piquetkarten noch die vier Sechsen hinznninnnt, ffoder drei Spieler fünf Karten gibt, die sechste Karte als Trunipf aufdeckt und die übrigen 20 o'Talon daneben legt. Das Spiel wird sodann ganz wie das vorige gespielt; die Meldungen (von jedem der beiden Mitspieler bezahlt. Mariage unter Vieren oder Kreuzmariage (von derdes Kartengebens so genannt) wird mit den 32 Piquetkarten gespielt. Der durch die „Karte bestimmte Kartengeber läßt rechts abheben, gibt zuerst dem ihm gegenüber Sitzenden, da ^dem Nachbar zur Linken, dann dem zur Rechten und zuletzt sich selbst die Karten zu je zwei © ’Jeder bekommt acht Karten. Die Vorhand meldet zuerst, was sie vom Ansagen in der Hand ^dann links herum die andern der Reihe nach; jeder bekommt seine Meldungen von ^
andern bezahlt. Als Wäsche werden die letzten fünf Stiche gerechnet und, der Seltenheit > -Vorkommens wegen, mit acht Marken von jedem bezahlt. Gewinner der Partie ist, wer in >euStichen die meisten Augen hat. Da hier kein Talon existirt, so muß natürlich von vornherbedient oder gestochen werden. . ^
Marienbild, die hervorragendste aller alkalisch -salinischen Mineralquellen, liegt im" 0 ^Westen Böhmens in einen; nach drei Seiten von dicht bewaldeten Höhen eingeschlossenen, " .Mittag zu offenen Thale, 1912 Fuß über dem Meere. Hof und Plauen, Stationen derBairischen Staatsbahn, sind 10, resp. 11 Meilen davon entfernt, bisjetzt aber doch noch ^nächsten per Bahn erreichbaren Orte. Von beiden aus ist während der Dauer der Saison 9 C 'gend Fahrgelegenheit nach dem Bade, das von Karlsbad fünf Meilen entfernt liegt. ^ ar ' c !'. f ;jcselbst hat acht benutzte Quellen, die Umgegend aber ist so reich an solchen, daß Heidler im U ' 1,1von drei Stunden deren nicht weniger als 123 zählte. Unter erster;; ist eine sehr kräftige alkaGlaubersalzquelle, derKreuzbrunnen; drei alkalisch-salinische Eisenquellen, darunter der Ferdinn^brunnen; ein schwacher alkälisch-salinischer Säuerling, die Waldquelle; zwei alkalische Eisenslinge, der Karolinen- und Ambrosiusbrunnen, und ein einfacher Säuerling, die MariensDieser an sich mächtige Heilapparat, welcher vorzüglich als Trinkcur benutzt wird, findet eine 111 ■unwesentliche Unterstützung in den Moorbädern, den Marienquell-, den russischen Dampf-den Gasbädern, zu welchen allen ausreichende Gelegenheit geboten ist. Die ZusammensetzungQuellen ist in 16 Unzen etwa folgende: Der Kreuzbrunnen hat bei 36y 4 Gran Glaubersalz 1111 Gran Kochsalz, fast 9 Gran kohlensaures Natron und gegen 8 Gran andere kohlensaurekalten bei circa y 3 Gran Eisen. Auch enthält er in derselben Wassermenge an 14 Kubikzoll Kotzsäure. Der Fcrdinandsbrunnen ist an allen genannten Bestandtheilen reicher, enthält EistnyVa Gran, Kohlensäure 23 Kubikzoll. Die andern Quellen sind alle u;n vieles äriner, bis a»l , tWiesenquelle herab, welche nur noch 1V 3 Gran feste Bestandtheile bei einem Kohlensäurege^von 9 Kubikzoll enthält. Von den benutzten zwei Moorarten ist die eine reich an organischenstandtheilen, die andere vorwiegend reich an Mineralsalzen. Marienbads Quellen sind alleder Kreuzbrunnen zeigt 9^° R. ^
Das marienbadev Wasser, zur Trinkcur gebraucht, wirkt auf die Darmbewegung anregen ^größern Quantitäten genossen purgircnd; ebenso soll es auf die Nierenthätigkeit einwirken,aus diesem Grunde fußen denn hauptsächlich die Indikationen für Marienbad, nämlich: 0® tderter Blutkreislauf in den Unterleibsorganen, vorzüglich wo eine üppige Lebensweise ben 1 , .dazu abgab; Fettleibigkeit aus derselben Ursache. Wegen der gleichzeitig harntreibenden WU> 'des alkalischen Wassers, dem;nan auch eine galleverbessernde Eigenschaft zutraut, verordnet ,ferner Marienbad in Fällen von Gicht bei wohlgenährten Personen und dann, wenn man R>fand oder Nierensteincheu zur Ausscheidung bringen will. Auch bei aus sauren Niederschlagen^staudenen Blasensteinen soll es durch Aufhebung dieses Vorgangs vorbeugend nützlich sein- ^man die Skrofelkrankheit hier mit Glück behandelt, darf bei Abwägung der einschlagenden ^hältnisse nicht wunder nehmen, während der Eisengehalt der Wässer ihnen auch das Recht er