Marmelade
Maschine
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Euß) ober 12 Sgr. = 7 / 10 Fl. ober 42 Kr. sübbeutsch (52y 3 =(Mbenfufs) = % Fl. ober00 Nkr. österreichisch (45-Guldenfuß). Markstücke werden nicht mehr geprägt; Hamburg^ägt nur noch kleine Scheidemünzen, Lübeck gröbere und geringere dergleichen in niedrigernMünzfüßen (Lübeck will zugleich 2%-Maxb ober Einthalerstücke, den vorigen preußischen Thalern^ 14-Thalerfuße gleich, ausmünzen); Schleswig-Holstein hat keine eigenen Münzen mehr.
Hamburg und Altona dient als Rechnungseinheit des Großhandels die ebenso eingetheilte,aber beträchtlich bessere Mark Banco; über diese sowol als über die Mark Courant s. Näheres imy rt - Banco (S&b. I, 7.33). Auch in Mecklenburg rechnet man theilweise noch nach Mark zu 16^Minzen zu 12 Pfennigen, und die Mark ist hier gegenwärtig ein Drittel des Thalers im 14-Thalersuße (preußisch); Drittelthaler oder Markstücke sind bis in die neuesteZeit ausgeprägt worden.^«k(Marka) heißt ferner die neue Rechnungseinheit Finnlands; sie wird in 100 Pfennige (Penni)^theilt und ist — russischer Silberrubel, demnach im Werthe = 8% 0 ©gr. preußisch — 28^ Kr.süddeutsch 4oy a Nkr. österreichisch. Die im Jahre 1860 vorgeschriebenen Münzen dieser neuenÜnnischxn Währung (einfache und doppelte Markstücke im vollen Courautfuße, dann in einem ge-Ungern Fuße Silberscheidemünzen zu 3 / 4 , y a und y 4 Mark) sind bisjetzt noch nicht geprägt, wolsind Noten der Finnischen Bank, auf Marken lautend, in Umlauf, und die gedachte Valuta°gmnt sich einzuführen.
^ Marmelade nennt man mit vielem Zucker zu Mus gekochte Früchte, welche man auf diese.^«fe längere Zeit aufbewahren kann. Es sind bei verschiedenen Obstarten ausführliche Anwei-iyngen dazu gegeben, weshalb wir hier davon absehen, indem die Bereitungsweise der Haupt-inche nach immer dieselbe bleibt.
«v, Marmor Unter den verschiedenen Arten des Kalksteins (s. d.) zeichnet sich besonders dermeiner durch seine äußern Eigenschaften aus. Er ist von dichter, körniger, krystallinischer StrueturUnb seinem chemischen Bestände nach nichts als kohlensaurer Kalk. Man hat grob krystallinischen""b fein krystallinischen. Jener hat im äußern große Aehnlichkeit mit dem krystallinischen Hut-^cker. Ex ^ meist ungefärbt und erscheint um so weißer, je feiner und dichter die Kristalle an-
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der gelagert sind. Der feine krystallinische oder dichte Marmor ist meist grau oder gelblichund läßt mit unbewafsnetem Auge kaum die krystallinische Structur wahrnehmen; unter dem^urvschp flj,er bemerkt man, daß er aus zahllosen feinen Kalkspathkrystallen besteht, welche sich
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(j e -- Cltle » Richtungen kreuzen. Der bekannte lithographische Schiefer von Solenhofen in Baierndaa ^ ^ervon ein Beispiel. Dieser dichte Marmor ist meist frei von eingesprengten Mineralien;day E". fabele sich sehr häufig Versteinerungen aller Art und nicht selten Gänge und AdernW» ^ 9 robem krystallisirten Kalkspath, mitunter auch mit Quarzkrystallen ausgefüllt sind.9ehs b ' e f e Häufung von Gängen und Adern sowie durch die mannichfaltigen Versteinerungen^efe Art von Marmor ein eigenthümliches Aussehen; auf dem Schliffe zeigt er dieftefi ^ en Figuren, und dies eben ist es, was den bunten Marmor charakterisirt. Was die Ent-^.""9 des krystallinischen Marmors betrifft, so scheint derselbe in vielen Fällen das Resultat einerUmänderung eines ursprünglich geschichteten Kalksteins zu sein. Durch hohe Hitze und»ick? großem Druck mag der kohlensaure Kalk nachträglich geschmolzen sein, sodaß die Kohlensäure^^htweichen konnte; beim Erkalten erstarrte dann die Masse krystallinisch.
H Die Anwendung des Marmors zu Statuen und in der Architektur ist bekannt. Die reinstenim^ etäten werden von alters her in Carrara und auf Paros gefunden. Ferner kommt Marmor6lchtelgebirge, in Sachsen, an der Bergstraße und an manchen andern Orten vor.tr^^larzipan. Ein Pfund süße und 1 Loth bittere Mandeln werden gebrüht, geschält, ge-tyjj und mit etwas Eiweiß sehr fein gestoßen. Dann rührt man 8 Loth ungesalzene Butterden ganzen Eiern zu Schaum, gibt 6 Loth Mehl, die abgeriebene Schale einer Citrone,Neu ^ derselben, etwas fein geschnittene Sueeade und gestoßenen Zimmt und 1 Pfd. gestoße-durchgesiebten Rafsinadezucker nebst den Mandeln dazu und rührt alles gut durch-iüllt h ,et ' bestreicht man einen Bogen Papier mit Bütter, legt ihn in eine Tvrtenpfanne,
te Masse darauf und bäckt sie bei sehr gelindem Feuer in einer Stunde gar.dersE,. Zur Bearbeitung der von der Natur gelieferten Producte bedarf der Mensch
Werkzeuge. Das Bedürfniß derartiger Hülfsmittel mag schon in frühen Zeiten•Seit u ^worden sein, denn von den am meisten gebrauchten und nützlichsten kennen wir die^utstehung nicht. Die Handhabung des Werkzeugs bedarf der menschlichen Hand; diedez m!"-. b ugegen leistet dasselbe, ohne daß sie während ihrer Thätigkeit der speciellen Führung^stchen bedarf. In diesem Sinne also ist die Maschine das Gegentheil von Werkzeug.
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