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5 (1863) Fünfter Band. Kopal–Ozon
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449
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Mathematik Mathematische Zeichen 449

Äume fehlt. Der Fruchtknoten ist ein - bis dreifächerig. Die drei Narben sind sitzend, fleischig,

1 • Die meist ziemlich trockene Steinfrucht ist einfächerig und einsamig. P. Lentiscus L. ist der9«nein e Mastixbaum. Er erreicht eine Höhe von 15 Fuß, bleibt aber gar oft auch nur strauchig.2 te Rinde ist erst zimmtroth, später bis grau. Die Zweige tragen die lederartigen Blätter, welchel'äi'r Dtm VlEchen tragen, die sehr verschiedengestaltig, immer aber länglich bis lanzett-p sind und ein sehr stark lederartiges Gewebe haben. Die Spitze ist bald ausgerandet, bald mitaufgesetzten Spitzchen versehen. Die Spindel ist dünn. geflügelt. Die männlichen Blütenbhen in einfachen, gedrängten Trauben, einzeln oder mehrere beisammen in den Blattachseln.Mre Kelche sind rothgelb. Die weiblichen Bluten finden sich ebenfalls in einfachen Trauben,e,n sig länger gestielt. Die Früchte erreichen die Größe kleiner Erbsen; sie sind rundlich,a Spitzchxn, erst roth, endlich schwarz. Der Baum oder Strauch wächst an trockenen Stellen imiviete des Mittelländischen Meeres und blüht im mittlern Frühling. Man brauchte vormals dieätter und Früchte als adstringirende Mittel. Aus den Samen preßt man Oel in der Türkei/ndlich erlangt man besonders auf Chios durch Einschnitte in die Rinde des Baums Mastixharz.sr bilden unter a und b einen männlichen und einen weiblichen Zweig in '/3 natürlicher® rö fie ab.

s Mathematik oder Größenlehre beschäftigt sich mit der Ausmeffung und mit der BerechnungGrößen. Da man Raumgrößen und Zahlengrößen unterscheidet, so zerfällt auch die Mathe-»tik in zwei Hauptabschnitte, in die Geometrie und in die Arithmetik. Geometrie beschäftigtim strengsten Sinne nur mit der Ausmessung der Raumgrößen. Da aber eine so scharfeInnung der mathematischen Hauptdisciplinen nicht durchzuführen und auch von jeher nicht an-strebt worden ist, so haben auch die Zahlengrößen in der Geometrie Anwendung gefunden, undkann somit Linien, Flächen und Körper nicht allein messen, sondern auch berechnen und in’ö a 9ten ausdrücken.

Die Geometrie zerfällt wiederum in zwei Hauptabschnitte, in die Planimetrie und in Stereo-etrie. Jene hat es nur mit Linien, Winkeln und Flächen zu thun, diese nur mit Körpern, beicv e ? en also eine Ausdehnung nach drei Dimensionen vorhanden ist. Hierher gehört auch die^gvnvmetrie und die Goniometrie oder die Lehren von der Berechnung der Theile eines DreiecksVdi weitem Sinne jeder beliebigen Figur) und der Berechnung der Winkel und deren Functionen.

^ Ie Arithmetik zerfällt in die niedere und in die höhere oder Analysis. In der niedern wird voneinfachsten Rechenoperationen (vier Species), dem Potenziren und Extrahiren (Potenz- unda^Arechnung), den Logarithmen und der Algebra gehandelt. Die Analysis beginnt mit der^Mischen Geometrie, d. i. der rechnenden Geometrie, bei welcher die geometrische Anschauung^.^ülfsweise herbeigezogen wird, der Differential- und der Integralrechnung. Die letztem beiden^!^iplinen, so außerordentlich wichtig sie auch für die ganze Entwickelung unserer mathematischente ./ Un 9 geworden sind, können in diesem Werke nicht in Betracht gezogen werden, da sie umfang-HofT des menschlichen Wissens bilden, welche eine gründliche Vorbildung und bei-

^ ausschließliche Beschäftigung mit dem Gegenstände voraussetzen. Ihr Einfluß auf Kunste -° ^werbe, namentlich auf die mechanischen, ist aber ein höchst bedeutender, und kaum dürftej. einziger Zweig der menschlichen Technik ihre Hülfe ganz entbehren können. Deshalb ist es^ 1 ^ er großartigen Ausbildung der Technik in der Neuzeit ein unbedingtes Ersorderniß für jeden,P *>arin arbeitet, geworden, sich wenigstens mit den Hauptgrundsätzen der höhern Mathematikt * tl ®ut zu machen. Von den anfangs genannten Disciplinen sind die meisten in diesem Werkei^siellen Artikeln besprochen.

^...Mathematische Zeichen. In der Mathematik hat sich seit dem ersten Entstehen dieserz Hdnschaft das Bedürfniß gezeigt, für bestimmte Ausdrücke auch bestimmte Zeichen einzuführen,l,j e ert Kenntniß beinahe für jeden von Wichtigkeit, zum mindesten von Jntereffe ist. Wir wollenam ^""ntlich diejenigen erläutern, welche bei den Rechnungsarten des gewöhnlichen Lebms,wir in diesem Werke Rücksicht nehmen, Anwendung finden.

a gleich (in der Arithmetik und Geometrie von Zahlen und Figuren gebräuchlich).

^ b = a größer als b.

a ^ b = a kleiner als b.

. ^ b<1 ä 1

D — a größer, kleiner oder — b.

ähnlich (in der Geometrie von Figuren gebräuchlich).

""s- und Familien-Lexikon. V.

a größer oder kleiner als b.

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