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Mauer und Wand
trci 3 enbe oder Seitenschub widerstehende, senkrechte oder auch geneigte Körper zu ver-o den, welche, wie oben, entweder aus einzelnen Steinen gesetzmäßig zusammengefügt, gemauerterb" aUä plastischen Erdarten zwischen Formen festgestampft oder auch aus flüssigen, breiartigen,^dartenden Stoffen in Formen,gegossen sind. Mauern nennen wir solche Körper, die ohne Ver-bn ung von Holzwerk, ausschließlich von steinartigen oder erdigen Bestandtheilen hergestellt sind,n J tenb solche Körper, welche zum Theil oder ausschließlich aus Holzwerk bestehen, Wände^"annt werden.
^^uern kann man sowol nach dem Zwecke, dem sie dienen, nach ihrer Bestimmung, als"°ch chder Form, Bauart und dem Baumaterial, Mauermaterial, aus welchem dieselben^ gestellt sind, eintheilen. Nach ihrer Bestimmung sind dieselben Grund- oder Fundamentmauern,^ Duetts, wenn sie die untersten Schichten eines Mauerwerks, Bauwerks, Gebäudes in oder aufein ^eu. Keller-, Parterre-, Etagenmauern oder Wände nennt man dieselben, wenn siesie^ voller, einem Parterre oder einer Etage angehören; Umfassungsmauern oder Wände, wenn^ bin Parterre, eine Etage u. s. w. umschließen, die äußern Umfassungen bilden. Scheide-tz "drn, Scheidewände, Scheidungen, wenn sie solche in einzelne Räume scheiden. Die Schei-fafi^ en ^ rtnen i c nach ihrer Richtung Längen- und Querscheidungen genannt werden; die Um-^Wngsmauern Fronte- oder Stirn - und Seiten- oder Giebelmauern, je nachdem dieselben ein% na< ^ ber Hauptansicht begrenzen oder die Grenzen der Nebenseiten bilden. Giebelmauern®iebetiDäitbe sind dieselben aber nur dann, wenn die Gebäude mit Sattel- oder PultdächernBei - u . nb "b>ch den Seiten nicht abgewalmt sind, wenn dieselben Giebel haben. (S. Dach.)sind -^'stehenden Gebäuden oder auch bei Gebäuden, deren Giebel nach den Straßen gerichtettoeM, '' ni3 Giebelmauern zugleich Frontemauern. Umfriedigungsmauern nennt man Mauern,^che ein Grundstück, einen Garten, Hof u. s. w. umschließen oder begrenzen; Schutzmauern,^b^^ö^mauern solche, welche einer Brücke, einer Terrasse, einem Altan u. s. w. als Brust->«eo Brand- oder Fenermauern werden solche Mauern genannt, welche der Feuersgefahr
odxx ^ "^cht unter einZuß Dicke zwischen Gebäuden aufgeführt sind, dieselben trennen, umschließen"och einzelne Gebäudetheile urnschließen. Die durch Fenster- oder Thüröffnungen getrennten^theile oder die von allen Seiten freistehenden oder an Mauern vorspringenden senkrechtenbrkörper nennt man Pfeiler, Mauerpfeiler und je nach ihrer Lage Eckpfeiler oder Mittelpfeiler,cyii^. ^biler u. s. w. Runde massive und runde hohle Mauerkörper werden Säulen und Mauer-ec Inaniri. Nach dem Erbauungsmaterial und der Bauart, Bauweise unterscheidet manwelche aus Steinen hergestellt werden, Steinmauern, solche aus plastischen Erden, Pise-unb ferner Mauern, welche aus flüssigen, erhärtenden Massen bereitet werden, Guß-cing n ' Betonmauern. Die Steinmauern unterscheidet man nach den Steinarten in Mauernsjb er Eirlichen und Mauern aus künstlichen Steinen. Erstere sind Feldsteinmauern, aus Feld-tet en b>esteinen, Findlingen, erbaut, oder Bruchsteinmauern, aus rohen oder nur wenig bearbei-T^^°rochenen Steinen, oder Ouadermanern, aus regelmäßig rechteckig bearbeiteten natürlichenge^. et1, letztere nennt man Backsteinmauern, Ziegelmauern, wenn dieselben aus geformten und9 e ttorf nletl kleinen, und Lehmsteinmauern, sobald sie mittels aus Lehm geformter, an der Luftueter Steine hergestellt sind.
n, - ,e Wände bestehen entweder aus gemischtem Material, Holz und Stein, Holz und Lehmuni?" °der sind ausschließlich von Holz. Haben dieselben nur einzelne senkrechte Holzstützenderkl!'^ "Eugens durchgehends von Stein oder Erde und zwar so, daß das Hvlzwerk nach außendie derblendet, verdeckt ist, so nennt man sie Blendwände, auch wol Blendmauern. Bestehenrecht aus mehreren senkrecht stehenden Hölzern^ Säulen, welche mittels eingezapfter, wage-Fach^Ionder Hölzer (Riegel) verbunden sind, so nennt man dieselben Fachwände, Fachwerkswände,bracht"', Die in den Fachwerkswänden gegen Seitenschub in der Längenrichtung derselben ange-stehenden Hölzer nennt man Bänder oder Streben. Wände, deren Lasten durch^fla^' ^blche sich gegen Mittel- oder Thürsäulen stützen, stemmen, nach den Endpunkten undStützpunkten derselben zurückgeführt werden, nennt man abgesprengte Wände. EsTix ^ ' { e über hohlen Räumen, die keine durchlaufende Unterstützung darbieten, ausgeführt.'Bebet ®. Cen 9ten Wände werden, um das Gewicht derselben nicht übermäßig zu vermehren, ent=kleide^ ** pichten, porösen oder hohlen Steinen ausgemauert oder auch nur mit Bretern be-^toelie Die Fächer, die Oeffnungen zwischen den Säulen und Riegeln, sind dann
^biden^ uatürlichen oder künstlichen Steinen ausgesetzt, ausgemauert, oder sie sind mit^"chen, Holzspänen (Staken) durchflochten und mit Lehm ausgeftillt, ausgeklebt oder auch
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