samt
Mauer und Wand
457
^ "iinengefeilt, damit zwischen Holz- und Mauerwerk eine Verbindung stattfindet. Die erstere Artdr Fachausniauerung ist die vorzüglichere, weil die Schneiderlatten auch nach der Zusammen-°anung des Holzes der Fächer noch festhalten, während bei der letztem Art die ausgemauertensw>er nach dem Zusammentrocknen des Holzwerkes locker zwischen denselben stehen und durchlchts festgehalten werden.
.. Die Blvckwände bestehen aus massivem Holzwerk, Holzstämmen, welche mittels schwalben-dj ^^fbrmiger oder auch runder Dobbel horizontal übereinander befestigt sind. An Ecken sind^ Hölzer je zur Hälfte ausgeschnitten, ausgekämmt, sich kreuzend verbunden. Block- oder Schrot-""de sind jedoch wegen der hohen Hölzpreise nur in holzrcichen Gegenden ausführbar.
U t Pfosten - oder Bohlenwände werden auS starken Bohlen oder Pfosten, welche senkrecht^öeneinander mittels runder Dobbel verbunden sind, hergestellt. Die Bretwände sind entwederpöbelt von zwei sich in schrägen Richtungen kreuzenden Bretlagen mittels Nagelung verbunden. ^ einfach aus senkrecht nebeneinander stehenden, durch Zapfen und Ruth verbundenen (qespün-ete ») Söreteni aufgeführt.
.- Hinsichtlich der zweckmäßigen Verwendung der Mauermaterialien, Bausteine, kommt esg ^ auf den Zweck, die Bestimmung der Mauern, als auch auf deren Lage, deren Standort an.
üundamenten, Grundmauern, Kellermauern, Ufer - und Futtermauern u. s. w., welche den^ ^istisien der Erdfeuchtigkeit, des Regens, Schnees, der Kälte, überhaupt zu allen Mauern, welche1 Nässe ausgesetzt sind, ist es nothwendig, wetterfeste Bausteine, Bruchsteine, Quadern u. s. w.,^ verwenden. In Kcllerräumen, Souterrains, welche zu gewerblichen Verrichtungen oder als^ Ahnungen dienen, ist eS rathsam, die schwitzenden, immer feuchten harten Gesteine, Bruchsteine,»ädern, an denen der Abputz keine große Dauer erhält, mit Backsteinen, Ziegeln zu bekleiden.
gilt auch von solchen Quader- oder Bruchsteinumfassungen über der Erde, sobald dieselben?mungen, Arbeitsstätten u. s. w. umschließen. Sehr ausgedehnte Anwendung finden die Säte ! ne / die Ziegel zur Herstellung städtischer Wohngebäude. Ziegelmauern geben trockene und>u»de Wohnungen und lassen sich leicht und ohne großen Kostenaufwand herstellen. Die Ziegelntito ^ anfertigen,- fast überall findet sich die dazu geeignete Erde, Ziegelerde, und sieohne Schwierigkeiten zu transportiren und überhaupt zu handhaben.
^ Die Guß- und Betonmauern leisten als Grundmauern (Fundamente) in schlechtem, weichem,^horreichem Boden (Baugrund) vorzügliche Dienste, indem sie bei entsprechenden Höhen und^ e " vollständige Sicherheit und lange Dauer gewähren. (S. Gußmortel.) Pisemauern, Lehm-""d Lehnlsteinmauern müssen wetterfeste Fundamente, Grundmauern und Socken, erhalten,lc>d ^ *' e »tit der Erdfeuchtigkeit in Berührung kommen; auch müssen dieselben durch weit aus-^ °nde Dächer gegen das Wetter geschützt werden. Holzwände müssen entweder immer unteriin^' die Spundwände und Rostpfähle bei Wasser-, Ufer- und Brückenbauten, oder immer§D[>t. t0 ^ encn ' ^wwentlich in Gebäuden stehen. Abwechselnde Nässe und Trockenheit zerstört die
Wände sehr schnell.
Tckl - Packsteinmauern, Mauern aus Kalksteinen u. s. w., welche in der Nähe von Gruben,wusen oder überhaupt an Orten stehen, wo organische Stoffe faulen, in Viehställen u. s. w.,^°Ugen sich ^ Mauersalze (Mauerfraß). Dtauersalze entstehen auch, wenn Backsteinmauern mits^,^'ch in Berührung stehen, welches von salzigen Substanzen durchdrungen ist, oder die Ent-F^gsursache derselben liegt in der Beschaffenheit der Steine, und die Erzeugung wird durchg^igkeit, namentlich an den Wetterseiten der Gebäude, begünstigt. Die Mauersalze machenÄb^ ^ie ststamrn feucht, die Wohnungen unbehaglich und ungesund und zerstören endlichöie und Mauerwerk. Behufs der Beseitigung des sogenannten Mauerfraßes sind schon
(^ /^chwdenartigsten Mittel angewandt worden; das einzige sichere Mittel ist aber BeseitigungNj^?^ochen) der angegriffenen Theile und Erneuerung derselben durch gesunde, widerstehendeunb Beseitigung der Entstehungsursachen. Um Zimmer oder Arbeitsrüume, welcheWd <""orfraß und Feuchtigkeit ungesund und unbrauchbar geworden sind, einigerniaßen gesund^onigstens auf einige Zeit) benutzbar zu machen, schlägt man an den Wänden den Abputzc>uf - er ' erwärmt dieselben und kann sie alsdann durch Abputz mit Terassin, Asphalt u. s. w.ab et emi 3 e Zeit äußerlich trocken machen. (S. Abputzen.) Nasse Wände, namentlich stärkere, sindBeseitigung der nassen Theile und der Feuchtigkeitsursache vollständig trocken zusbtech"' aber lassen sich Mauern und Wände bei Neubauten durch die Wahl zwcckent-staß ^'öer Baumaterialien bei umsichtiger Behandlung, Abputz, Anstrich u. s. w. gegen Mauer-unv Feuchtigkeit sichepn. .