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5 (1863) Fünfter Band. Kopal–Ozon
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Maulthier

3 Zoll und hängen über. Die weiblichen sind aufrecht, rundlich, kurz gestielt. Die Scheinfrüchtesind grün und süß. Die Pflanze wächst im mittlern Amerika. Die Früchte werden vielfach 3 C<gessen. Das hellgelbe Holz ist das Gelbholz, gelbe Brasilienholz, Fustickholz, welches man zu»Färben benutzt. s

Die Cultur ist eine sehr verschiedenartige. Die Bildung von Ablegern ist nicht schwierig umwird oft angewendet. Man pflegt gebrochene Blechkapseln mit Erde au die Neste zu binden odelegt die Zweige in die Erde. Wurzelschofle soll man nicht benutzen. Sehr beliebt ist die Auestm-Man läßt die Früchte gänzlich ausreifen, thut sie in einen Behälter mit Wasser, zerdrückt oderzerquirlt sie und gießt so lange Wasser ab und neues auf, bis mau nur die Samen hat, welch''man auf Papier legt und abtrocknet. Man kann sie dann gleich aussäen. Der Boden brauchzwar nicht besonders zu fein, allein die Pflanze ist doch für eine bessere Erde dankbar. Z" ffJJ*

darf sie durchaus nicht stehen.säet die Samen ganz dünn in »euwFurchen und bedeckt sie leicht »uSand oder Gartenerde. Man hu ^sie recht rein und begieße sie ab u>zu. Säet man im Frübjahr' >wollen manche die Samen inwasser etwas geweicht haben u»an warnten Orten anquellen stlst^Erst nachdem die Fröste vorbei, stman die eben keimenden Pfstustauslegen. Die Keimlinge trag^die Frucht und Samenhülle ^Zeit lang über den Kotyledom'wie Mützchen. Gegen den ^werden sie allemal, mögen t tC . IlU ,Frühlings- oder HerbstsäM^^sein, bis auf 2 Zoll verstntzt. 5^’decke oder doch Reisig- und ,decke sind ihnen nöthig. Mausetzt sie, wenn sie größer sind.

4 — 6 Jahren kann man sst ^edeln. Will man Hochstämme ziE^'so werden die seitlichen Ä»o-st^entfernt. Ist das Bäumchen ^8 Fuß hoch, so nimmt manSpitze weg, um die Kronenäste SEntwickelung zu bringen.bäume bringen besondersFrucht. Zur Seidenraupenzu^lbesonders LI. n1ba,die weiße

beere, beliebt. Man muß aber ^

Baum oder Strauch mindestens ein Jahr ums andere Ruhe geben, auch die von Blätternblößten Zweige einschneiden. Wir bilden von dieser Art unrer a einen Zweig mit weibl'^.Blütenständen in % natürlicher Größe ab; b und o sind ein paar besonders unsymmet«^Blätter, wie sie so oft vorkommen, in % natürlicher Größe, d ein männliches Kätzchen, in mft"'licher Größe, e eine nrännliche Blüte, keine weibliche Blüte, beides drei- bis viermal vergE",'Maulthier. Nicht nur Pferd und Esel, sondern überhaupt alle Einhufer, wie O«uEund Zebra, erzeugen miteinander Bastarde, welche an den Eigenschaften der Aeltcrnnehmen, meist aber, als Ausnahme von der gewöhnlichen Regel, unfruchtbar sind.Bastarde der wilden Pferdearten sind bisjetzt nur in Menagerien gezüchtet worden, dieje»'§von Pferd und Esel dagegen sind längst als Hausthiere, besonders in wärmern Gebirgsg^,.den, in Zucht. Man nennt das Junge von dem Eselhengst und der Pferdestute Maultb'' ,dasjenige von dem Pferdehengste und der Eselstute dagegen Maulesel. Beide haben vow^die längern Ohren und den kürzern, schwach behaarten Schwanz; während aber daS Mcn>"Vmeist kräftig und doch schlank und wohl prvportionirt ist, hat dagegen der Maulesel dicken Ba"

Die Maulbeere (Morus a!da).