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5 (1863) Fünfter Band. Kopal–Ozon
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Mäuse

die Erde fri)* e,t

welche sie fallen, oder vergräbt an einem bezeichneten Orte zwei Fuß tief in l.. — - > .Pferdemist im Herbst. Die Werren sammeln sich in dem warmen Mist und werden mit diese

im Januar bei der Kälte ausgegraben.

Mäuse (Nuriäa). Kleine Nagethiere mit schlankem, schmalstirnigem Kopf, spitzer Schna Vrundem, kurz und dünn behaartem, meist langem Schwänze, mit fünf Zehen au den

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Gestalt haben. Lne -"'7',,

drei, seltener vier oder nur zwei Backzähne, die sehr verschiedene .- _ {

Nagezähne sind seitlich stark zusammengedrückt und haben mehr spitze, nach außen abgeschümSchneiden. (S. die Abb.) Die zahlreichste Fanrilie der Nagethiere, welche über den ganzen ^Hoden verbreitet ist, zum Theil in Röhren und Höhlen lebt und sich nicht nur auf das Pflanz^reich in seiner Nahrung beschränkt, sondern auch thierische Kost nicht verschmäht. Zugleich uü

den Nagern die größten Feinde des Menschen, auf dessen Kosten sich viele Arten ausschuepernähren. ,

Außer einigen abweichenden Gattungen, wie z. B. der Streifenmaus (Lrnintbus) undHamster (Cricetus, s. d.), bringt man die jetzt in Europa vorkommenden Mäuse hauptsächlich in 3 .jGattungen, die eigentlichen Mäuse (Nus), mit langgestrecktem Schädel, Backzähnendeutlich abgesetzten Wurzeln und spitzhöckerigen Zahnkernen und langem Schwänze, undWühlmäuse (Arvicola), mit kürzerm, breitem Schädel, Backzähnen ohne deutliche Würzund flachen Kronen und kurzem Schwänze, der höchstens die Hälfte der Körperlänge erreichtZu der Gruppe der eigentlichen Mäuse gehören die Ratten, welchen wir einen eigenentikel widmen, und die Mäuse, welche kleiner sind, höchstens 9 Zoll lang werden, schlanke, du>Füße mit runden Sohlcnwülsten und am Schwänze höchstens 180 Schuppenringe haben,

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Schädel der Feldmaus.

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die Waldmaus (M. sylvaticus), etwas größer, zweifarbig, mit fast rostbrauner ObO'st^und weißem Bauch, die besonders an den Rainen der Waldränder haust, ausgezeichnet klei^ 'stets eine warme Höhle mit zwei senkrechten Eingangsröhren und einer schiefen Ausgangs ^hat und außer Obst, Samen und Nüssen auch gern Insekten, kleine Vogel und Eier friste ^ähnlich lebende, kleinere, aber weit plumpere Brandmaus (M. agrarius), dreifarbig' ,schwarzem Rückenstreif, brauner Oberseite und weißem Bauch, und endlich die niedliche j lt

maus (M. minutus), das kleinste europäische Säugethier, die nur fünf Zoll lang

Feldern, Gärten und Wiesen wohnt, selbst an starken Grashalmen und Getreideähren in die 4?klettert und sich ein sehr kunstreiches, warmes, kugelrundes Nest baut, das an Gebüsche'Korn oder Schilf aufgehängt wird und dem Nest eines Zaunkönigs ähnlich sieht.

Weit zerstörender als die eigentlichen Mäuse sind die Wühlmäuse (Arvicola), unter

Zuerst die Wühlralten, meist große, kräftige Thiere mit dicken Köpfen und kurzen &u/ rpzen. Dahin gehört die Waldwühlmaus (A. glareolus), zweifarbig, oben braunroth, L,„an den Seiten, am Bauche weih, die sich in den Wäldern ein warmes Nest anlegt, am l>^Insekten und Fleisch frißt, in der Noth auch Rinden nagt, geschickt klettert und bis hochAlpen verbreitet ist,' die Wasserratte, Reut- oder Scharrmaus (A. amphibius), einstvon fast dunkelm Schwarz bis hell graubraun variirend, die dem Maulwurf ähnlich Eäng^j,,

beißt die Kornhalme an der Erde durch, um die Aehre zu Fall zu bringen, und m