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5 (1863) Fünfter Band. Kopal–Ozon
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483
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Asterie.

Mclilöte

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^ie Stinkmelde (Chenopodium olidum).

fein

Ha.

— Diese und alle andern Arten kamen bei der grünen Düngung früher in Betracht. 0.Und^-^'' ^üinoa ist ein sehr berühmtes Gewächs. Es erreicht die Höhe eines Mannes# M stark verzweigt, oft braunroth angeflogen. Die gestielten Blätter haben oft große Platten" Optischer Gestalt. Dabei sind sie buchtig gezähnt. Die überaus dicken Blütenknäuel stnb

meist kurz. Die Samen sind klein und schwärz-lich oder weißlich, mehlig und ölig, aber auchbitter. Die Heimat soll Chile sein. Jetzt ist siedort, in Peru, Neugranada, selbst in MexicoCulturpflanze. Man hat eine Rasse mit röth-lichem und eine mit weißlichem Laube. Beson-ders auf der Hochebene zieht man sie und zwarweit über die Höhe hinaus, auf der unsereCerealien noch reifen. Die Felder sollen inihrer Unabsehbarkeit und bei der großen Ein-fachheit der Pflanze, einen recht traurigen Ein-druck machen. Die große-Unbequemlichkeit liegtbei diesem Getreide darin, daß die Reife derSamen zu der verschiedensten Zeit stattfindet.Zahlloses sperlingartiges Geflügel treibt sichauf den Feldern umher. Man zerquetscht dieSamen und kocht Suppe oder Brei, oder manröstet das Mehl und macht Chocolade, oderman richtet die Chicha de quinoa zu. Dasbittere Princip sucht man durch Waschungenmit kaltem Master zu entfernen. Die Blätteressen arme Leute wie Spinat. Die andere Ab-theilung, Botrys, hat Stengel, Blätter, Hülle1% ' v “ art> Ob. Botrys, die Traubenmelde, ist ein niedriges selten fußhohes, weichbehaartes, ein-Gewächs, mit länglichen, buchtig-fiederspaltigen bis lanzettlichen Blättern, kurzen Blnten-f>enu ' ^ e * neu , schwarzen, glänzenden Samen und einem stark aromatischen Geruch. Mandie Herba Botryos wie den Jesuitenthee. Wir bilden unter a von Clienopodium oli-Bett ein ? Stengelspitze in natürlicher Größe ab; b ist eine ausgebreitete Blüte, zehnmal vergrö-'^dier solche Zellen, welche wie Mehlthau auf den Blättern liegen, hundertmal vergrößert.

Die Gattung Melilotus T. ist eine Leguminose, welche dem Klee und dem^Men Heu zunächststeht. Der Kelch ist walzig und fünfzähnig. Die Blume ist hinfällig.

Die Fahne ist länger als die Flügel. Der Kielist stumpf. Die Staubgefäße sind zweimächtig,die Fäden oben gleichmäßig, nicht ausgebreitet.Dabei sind sie nicht mit der Blume verwachsen.Der Griffel ist sadig und kahl. Die Hülse istaus dem Kelche hervortretend, von derbem Ge-füge, nicht aufspringend und eiförmig oderlänglich, gerade, ein- bis viersamig. Die Ar-ten der Gattung sind Kräuter oder Staudenmit Kleeblättern und am Grunde des Blatt-stiels angewachsenen Nebenblättern. 41. offi-cinalis Lam. ist eine Staude, welche die Höhevon 5 Fuß erreicht. Sie hat eine tiefgehendezweijährige Wurzel. Der Stengel ist gestreiftbis eckig, sehr stark verzweigt. Die Neben-blätter sind pfriemlich. Die Blättchen der un-tern Blätter verkehrt - eiförmig, die der obernlänglich, alle stumpf, gezähnt. Die Traubensind länger als die Blätter. Jbre Hauptaxegeht grannig aus. Der Kelch hat fünf Nervenund etwas ungleiche Zähne. Die Fahne länger31*

Melilote (Melilotus officinalis).