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5 (1863) Fünfter Band. Kopal–Ozon
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ein Sieb, läßt den Saft in ein Kafferol laufen und ungefähr fünf Minuten kochen, ' nCC ,^man ihn gut abschäumt, thut dann die Melone hinein, läßt sie einige Minuten langsam n>^kochen, wobei man das Abschäumen fortsetzt, nimmt sie dann vom Feuer und läßt lie |p '_ ftcr ^einem irdenen Gefäß einige Zeit stehen. Hat man nach Verlauf von mehreren Tagen l>e ”einmal in gleicher Weise behandelt, so legt mau die Frucht in Einmachebüchsen, gießt tcnerkaltet darüber und verwahrt sie nach der im Art. Einmachen gegebenen Vorschrift. — A>eneu als Compot. Man nimmt eine schöne reife Melone, zerschneidet sie, nimmt die KMheraus, schält sie und schneidet sie in fingerlange Stücke, ordnet sie in eine Assiette, ill,t ' r 3 l r csie mit Zucker, Leu man mit etwas wohlschmeckendem Essig zu Sirup gekocht hat, und läßtdarin 24 Stunden stehen. Am andern Tage kocht mau sie in der Brühe weich, legt sie in e>Schale, kocht den Saft wieder zu Sirup ein und gießt ihn darüber.

MtNisperuiceil. Eine natürliche Pflanzenfamilie der Polypetalen und zwar inwisieu Beziehung verwandt mit den Ranuueulaeeen, Anoneen und Magnoliaceen. IGesträuche, welche oft rebeuartig ranken. Die schild- oder handnervigen Blätter sind i® 1 ^ständig, oder am Grunde in den Stiel übergehend, wechselständig, einfach. Die Blüten f 11 "der Regel unvollkommen, einhäusig oder zweihäusig, traubig oder rispig. Der Kelch der nuvlichen Blüten ist zwei- bis zwölfblätterig. Seine Abtheilungen stehen ein - bis dreireihigfallen ab. Die Blumenblätter sind in der Regel viel kleiner, fehlen aber besonders in derw^kicken Blüte auch ganz. Die Staubgefäße stehen, an Anzahl gleich, vor den Kelchblätter». ‘Fäden sind lineat oder fadig, bisweilen verwachsen, andere male frei oder die äußerninnern verwachsen. Die weiblichen Blüten haben bisweilen einen einblätterigen Kelch und e ^ebensolche Blume. Die Fruchtknoten sind frei oder untereinander verwachsen, auch so 1 ””'vor, daß deren nur einer ist. Es steht in jedem einzelnen eine wandstaudige Samenkno-'Die Griffel sind einfach oder dreizähnig, endständig oder endlich grundständig. Die - lCl ^einfach. Die Früchte sind Beeren oder Steinfrüchte mit runzeligen Kernen. Der 2 awe ^gerade oder roßhufig mit dünner Haut. Eiweiß ist entweder wenig oder gar keins. Der >stling ist groß mit Wattigen oder linealeu Samenlappen, das Würzelchen klein. Die ArtenAfrika, dem tropischen Asien und Amerika an. Außerdem gibt es in Dahurien, Japan u»dVereinigten Staaten einzelne Vertreter.

Unter den wichtigsten Arten der Familie erwähnten wir bereits Anamii-ta Cocculus , 11,1 ^die Kokkelskörner gibt. Eine andere interessante Pflanze ist Emsarnpslos I-., die GrieoN»^,Sie besteht meist aus Schliugsträuchern. Die männliche Blüte hat vier meist verwachsene ~menblätter. Die Staubgefäße haben in eine Säule verwachsene Fäden mit vier sitzenden ^

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fächerigen Staubbeuteln. Die weibliche Blüte hat nur ein Blumenblatt, welches vordem -

Kern, dessen Eiweiß sehr spärlich ist. Die Blütenstände sind achselständig. 0. Pareira L

Blüten haben sechs freie Staubgefäße. Die weiblichen enthalten 3 — 6 Fruchtknoten

mit

zweispaltigen Griffeln; 1 — 6 nierenförmige Steinfrüchte reifen und zeichnen sich

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blatte steht. Der Griffel ist dreispaltig. Die Steinbeere hat einen halbzweifächerigen einsa»"- ^

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einen dicken Wurzelstock, welcher einen Maunesarm gleich stark wird. Derselbe zeigt eine 1dünne Rinde, hellbraunes Holz, welches in Zonen eingetheilt wird durch dünne Partie* 1 j,.Rinde und welches durch Gefäße von sehr großer Oeffnung sich auszeichnet. Durch Warnlen sind die Holzpartien wiederum getrennt, sodaß sie beim Fertigen von Schnitten häupg "einander fallen. Der Geschmack ist erst süß, dann bitter. Die windenden Stengel sind kab‘ ^dicht behaart. Die Blätter sind rundlich, am Grunde nierenförmig, gestielt, bald im Alt" .bald immer behaart, an der Spitze mit Grannenspitze. Die männlichen Rispen sind $wie die Blattstiele und stehen zu zwei und drei. An ganz dünnen Schossen dagegen sind ist ^länger als die kleinen Blätter. Ihre Vorblätter sind pfriemlich. Die weiblichen Blütensi^^dagegen sind ganz kurz, wenigblütig und stehen in den Achseln entwickelter Blätter, dieRegel besonders lange aufgesetzte Pfriemenspitzen besitzen. Die Steinbeeren sind sehr klein,

2 st.,—3 Linien im Durchmesser, scharlachroth, mit Haaren. Die Pflanze wächst auflilleu und im tropischen Mexico, wo besonders die stark behaarte Form sich findet. Dirstücke, Radix Pareirae bravae, komme» in singer- bis armsdicken Stücken in den Hn"brwurden besonders gegen Plethora und gegen Nierenstein angewendet. Jetzt braucht »maber nur noch wesentlich in ihrer Heimat. Die Gattung Ooooulus Oolsbr. hat je zweinmKelchblätter und zweimal drei Blumenblätter, sehr selten einen Kreis mehr. Die män»

durch (C1 ,

durchbohrte Samenlappen aus. Im warmen Amerika, in Afrika, Asien und auch in ßfinden sich die Arten. 6. palmatus DC. ist ein windender einfacher oder verzweigter