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5 (1863) Fünfter Band. Kopal–Ozon
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491
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Mensch 491

e Mall§ nach unten hin in die Ohrgegend. Diese grenzt also nach oben an die Scheitelgegend,"ach dorn an die Schläfmgegend, nach hinten an den Hinterkopf. Am Gesichte unterscheidet manäj l obern die Angengegcnd, begrenzt nach oben durch die Augenbrauen, nach unten durch die leichte^rche, welche sich vom innern Augenwinkel nach unten und außen zieht; hieran grenzt nach unten"Ud außen die Wangengegend, d. h. die über der vorspringenden Stelle der Backenknochen gele-Zene Gesichtspartie. Gerade unter den Augen liegt die Backengegend, also der weiche Gesichts-welchen man aufblasen kann. Die Mundgegend, welche seitlich in die Backengegend über-bot, ist nach oben durch das untere Ende der Aase scharf von der Nasengcgend, nach unten durchmehr oder minder deutliche Furche von der Kinngegend abgegrenzt. Die Grenze zwischen^ßcht und Hals bildet die Kante der Unterkieferkuocheu.

Der Hals zerfällt in den Vorderhals oder die Kehlgegend und in den Hinterhals oder Nacken,sicher durch den deutlichen Vorsprang des untersten (siebenten) Halswirbels vom Rucken abgr-enzt wird. Der Vorderhals wird jederseits durch einen hinter dem Ohre entspringenden und'Lief nach vorn und unten bis zum Brustbein laufenden, bei magern Menschen sehr deutlichenLuskel (Musculus sternocleidomastoideus oder Kopfnickemnskel) in drei dreieckige Partien ge-

theilt.

m :* Das inittle, vordere Dreieck ist oben breit vom Unterkieferrande, unten schmal vom obern^^itbeinende begrenzt, wahrend die seitlichen Grenzen durch den erwähnten Muskel gebildetr en - Der hervorragende Kehlkops, Adamsapfel genannt, theilt sie andeutungsweise in zwei

seitliche Hälften. Der beiderseits dicht unter demKieferende gelegene Theil des Dreiecks heißt die Unter-kiefergrube, ist aber freilich bei nicht magern Menschenmehr gewölbt als vertieft; in ihm liegt die Unterkiefer-speicheldrüse. Die untere Spitze deS Dreiecks, d. h. diedicht über dem Brustbein gelegene, bei Magern sehrtiefe Grube, ist die Kehlgrube. Die beiden obern Eckendes Dreiecks ragen zwischen dem aufsteigenden Theiledes Unterkieferkuochens und dem obern Ende desKopfnickemuskels bis aus Ohr und bilden hier dieUnterohrgrube. Der von dem Kopfnickemnskel jeder-seits nach hinten und unten gelegene Theil des Vorder-halfes bildet ebenfalls ein Dreieck, das jedoch untenbreit und oben spitz ist. Nach unten wird dies Dreieckvom Schlüsselbeine begrenzt, und der dicht über demSchlüsselbeine bei Magerkeit sehr vertiefte Theil heißtdie obere Schlüsselbeingrube. Nach hinten geht dasDreieck ohne Grenze in den Nacken über.

Arme und Beine erfahren ziemlich dieselbe Ein-theilung. Ihr oberster Theil heißt Achsel und Hüfte.An der Achsel unterscheidet man noch besonders die

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Fig. 1.

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üläche oder Schulter von der Untersläche oder Achselgrube. Ober- und Unterarm, Ober-

eitr ^"torscheukel, Einbogen und Knie, Elnbogengrube und Kniekeble, Handwurzel und Fußgelenk^^Idrechen ^ g( rmen uni) Beinen unterscheidet man ferner ihrer ganzen Länge nach dieä3 e= Unb dieStreckseite; an ersterer liegen die Beuge-, au letzterer die Streckmuskeln; ferner einedem-r, ^ innere Seite. Wenn mau die Arme gerade herunterhängen läßt und die Hand mit^ Daumen nach aussen dreht, so liegt die Beugeseite des ganzen Arms nach vorn, seine so-lix.?""ie Außen- oder Speichenseite nach außen, seine Streckseite nach hinten. Der Daumen!üi e an der Außen- oder Speichenseite, der Kleinfinger an der Innen- oder Elnbogenbeinseite.

ä- B. diese sogenannte Innenseite zufällig nach außen, so wird sie gleichwol die Innenseitefoticbt"*’ Am Bein, welches keine erheblichen Drehungen um seine Längsaxe erleiden kann, ent--J Bezeichnung der verschiedenen Seiten ihrer Lage und ist also von selbst verständlich.

UUb ^ slnl ’ unterscheidet man Hohlhand und Sohle, Fuß- und Handrücken, außerdem,spxb^^oud der Lage der Mittelhand- und Mittelfußknochen, Mittelhand und Mittelfuß, eut-(T beu Hand - und Fußwurzelknochen die Hand - und die Fußwurzel oder daS Fußgelenk.' j! e Hand und Fuß.)

bep Rumpf zerfällt in Brust und Bauch, deren Grenze durch die untern Rippen, d. h. durchRand des sogenannten Brustkorbs, gegeben ist. Die Vorderseite der Brust heißtxrtl engern Sinne. Sie wird nach oben von den Schlüsselbeinen begrenzt, und der dicht