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5 (1863) Fünfter Band. Kopal–Ozon
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493
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Mensch 493

Jj’eife ringsum von Knochen umschlossen, die Wandung der Hals- und Bauchhöhle dagegen ent-nur nach hinten eine knöcherne Stütze, nämlich den entsprechenden Theil der Wirbelsäule.le Mundhöhlenwandung ist außer von der Wirbelsäule noch von den Kiefern, die Brusthöhlen-"udung von den Rippen und dem Brustbeine, die Beckenhöhlenwandung von den Beckenknochen"^stützt. Der nicht knöcherne Theil aller dieser Höhlenwandungen ist im wesentlichen von Muskelngilbet. Durch alle Höhlen hindurch erstreckt sich der mit dem Munde beginnende und mit dem^stdarm schließende Nahrungskanal, in der Hals- und Brusthöhle als Speiseröhre, in der Bauch-Veckenhöhle als Magen, Dünn-, Dick- und Mastdarm. In allen Höhlen ferner liegen Haupt-/»nme des Gefäßsystems, ausgehend von ihrem in der Brusthöhle gelegenen Centralpunkte, dem^"zen. Die Hals - und Brusthöhle enthält die Athmungswege, als Kehlkopf und Luftröhre imals Lungen in der Brust. Die Beckenhöhle umschließt die innern Geschlechtsorgane und

die Harnblase. Zwei zur Blutumbil-dung in Beziehung stehende größereDrüsen, das sind die Schilddrüse unddie Milz, liegen erstere im Halstheile,letztere im Bauchtheile der Leibeshöhle.Die Bauchhöhle umschließt endlichnoch die großen Anhangsdrüsen desDarms, d. h. Leber- und Bauchspei-cheldrüsen, sowie die harnbereitendenDrüsen, d. h. die Nieren. Die Lagealler dieser Organe nun ist folgende:In der Halshöhle zu vorderst die Luft-röhre, nach vorn und seitlich zum Theilvon der Schilddrüse umgeben; hinterder Luftröhre die Speiseröhre und zubeiden Seiten die großen Blutgefäße.In der Brusthöhle, die Wirbelsäuleentlang, die Speiseröhre und die.Aorta, jederscits eine Lunge (In, Fig.2 und 3) und zwischen beiden Lungender Mittelfellraum (in, Fig. 2), aus-gefüllt mit leckerm Gewebe, in welchemnach oben hin die Luftröhre und diegroßen Gefäße enthalten sind, wie sieFig. 3 nach Entfernung des Gewebesdarstellt. Im untern Theile des Mittel-fellraums und etwas nach links gela-gert das Herz (h, in Fig. 2 noch imHerzbeutel, in Fig. 3 nach Entfernungdesselben, a die Aorta, o die obereHohlvene). In der Bauchhöhle obendie Leber (1s l's, Fig. 2), zum großemTheile (ls) nach rechts, mit dem klei-nern linken Lappen (l'e) nach links$ 0 ^ ^br Mittellinie gelegen. Unter der Leber, dieselbe nach links und unten überragend, derZu 9 e V ma ' ^ 6 - 2, in Fig. 3 ganz sichtbar, nachdem die Leber 1s nach oben^umgelegt ist),^ttter ^ uach links und noch dicht unter dem Zwerchfell (z) die Milz (mi, tzig. 2 und 3).ant be§ Magens in der ganzen Breite der Bauchhöhle die Därme, überhangen von demDit^ierit Rande des Magens befestigten Netze (ns, Fig. 2 ), nach besten Hinwegnahme dieFig sx^ig- 3) sichtbar werden. Zu vorderst und zu oberst der quere Theil des Dickharms (äi,Linkz b E dem untern Magenrande durch den obern Theil des Netzes (ns, Fig. 3) verbunden,er ehe s ^ Dickdarm nach unten, um als Mastdarm in die Beckenhöhle zu treten, rechts biegtfüx nach tmten um rind endet bald nachher blind, jedoch mit einer seitlichen Oeffnung

E^stpru ^"""tt des Dünndarms (äü, Fig. 3), der, aus dem rechten Magenende (p, Fig. 3)bi^ m |eri ' vielfach gewunden die untere Bauch - und die obere Beckenhöhle ausfüllt. HinterGedärme, dicht an der Hintern Wand der Leibeshöhle den LendenmuSkeln aufliegend, die

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