Metalle und Metalloide
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-'sooyos Zoll betrug. Dies erreichte er dadurch, daß er einen Cylinder von Silber durchbohrtem die Durchbohrung einen Platindraht hineinsteckte. Das Ganze wurde dann auf deri ^otzeche möglichst fein verarbeitet, schließlich das Silber durch Salpetersäure weggelöst under kaum sichtbare feine Platindraht blieb zurück.
Mehrere der Metalle gehören zu den festesten und zähesten Körpern, welche existiren. So^ - das Eisen und das Kupfer. (Man vergleiche hierüber den Art. Festigkeit.) Auch die Elasti-ak ist bei manchen sehr beträchtlich, z. B. beim Stahl, welcher unter dtn hartelastischen Kör-den ersten Rang einnimmt.
j e - ® ne besonders wichtige Eigenschaft mancher Metalle ist die Schweißbarkeit, d. h. die Fähig-a, sich durch Drücken oder Hämmern unter gewissen Umständen in beliebige Formen bringenkr in mehreren Stücken zusammenarbeiten zu laßen. Dies beruht darauf, daß die betreffenden^ "alle bei einer gewissen Temperatur, bevor sie schmelzen, weich und kleberig werden, sodaßJ 1 “ durch Hämmern eine Formveränderung möglich wird, gerade so wie bei einem steifen Teiche,ist !? att ^hon in dieser Beziehung das Eisen und das Platin und gerade für diese beiden Metalle^ ,e Schweißbarkeit von unendlicher Wichtigkeit, da ihre Schmelztemperatur sehr hoch liegt und,,°>te man nur durch'Gießen eine Formveränderung erzielen, so würde man entweder unvoll-£ ^?fene Präparate erhalten oder kleine Gegenstände gar nicht fabriziren können. Die Schweiß-j peit macht das Eisen unbedingt erst zu dem wichtigen Metall, welches dasselbe für uns geworden^lan denke sich das Eisen unschweißbar, so würde die Anwendbarkeit desselben sich blos aufj Gußeisen beschränken müssen. Jeder aber weiß, wie unvollkommen die durch Guß hergestell-^ sisernen Gegenstände sind. Die ganze Industrie würde der mächtigsten Stütze entbehrenund sich infolge dessen gar nicht zu der Höhe haben entfalten können, welche sie gegen-^kig einnimmt.
^ Das specifische Gewicht der Metalle ist zwar verschieden, doch kann man sagen, daß diete'A e allgemeinen zu den schwersten Körpern gehören; mit Ausnahme der sogenanntenAchten Mtalle, Kalium, Natrium, Magnesium, sind die übrigen alle schwerer als das Wasser.^ specifische Gewicht steigt beim Platin bis zu 21 —22 hinauf, eine Zahl, welche nur vonandern seltenern Metallen aus der Platingruppe (wozu Osmium, Arthitium, Ruthenium,^dium und Palladium gehören) erreicht wird.
Zwei ebenfalls sehr charakteristische Eigenschaften der Metalle sind die Leitungsfähigkeit fürUn k Elektricität. In beiden Beziehungen stehen die Metalle obenan, obgleich ihre Lei-gr^^ähigkeit eine sehr verschiedene ist. Wenn z. B. das Wärmeleitungsvermögen des GoldesZint *0° gesetzt wird, so ist das des Silbers 97,5, des Kupfers 90, des Eisens 37,5, des36,5, des Zinns 30,5 und des Bleis 18. Aehnlich verhält es sich mit der Leitungs-für die Elektricität; hier steht das Silber und das Kupfer obenan, während Eisen undEk weit nachstehen.
^ Was das chemische Verhalten der Metalle betrifft, so ist vor allem hervorzuheben, daß sich>tit Reihe derselben mit Sauerstoff zu verbinden vermag. Solche Verbindungen werden.^gemeinen Metalloxyde genannt. In dem Art. Basen und Säuren ist gezeigt, daß esswiedene Arten von Oxyden gibt: die einen besitzen basische, die andern saure Eigenschaften.^°we Arten von Oxyden gibt es von den Metalloxyden. Gewisse Metalle bilden vorwaltendandere vorwaltend Säuren; mehrere gibt es, welche sowol Basen als auch Säuren bildenund nebenher auch noch indifferente Oxyde geben. Zu den basenbildenden Metallen rech-nn 001 a ^ em aus der Kalium-, Magnesium-, Calcium-, Aluminium- und Eisengruppe.ec Molybdängruppe befinden sich Metalle, welche vorwaltend Säuren bilden, in der Blei-die zwar Basen, aber meistens schwache Basen geben. Wenn ein Metall mehrereb Rldet, so sind diejenigen, welche den wenigsten Sauerstoff, enthalten, meist Basen, die!{u etn nrit höherm Sauerstosfgehalt meist Säuren; dazwischen liegt mitunter ein disserentes Oxyd.anders auffallend tritt dies bei dem Mangan und bei dem Eisen hervor: '
Oxydationsreihe des Mangans:
Manganoxydul LlnO, starke Base,
Manganoxyd , schwache Base,
Mangansupervxyd LlnOz, indifferentes Oxyd,
Mangansäure LlnOz, Säure,
Uebermangansäure Mn 2 0 7 , Säure.