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5 (1863) Fünfter Band. Kopal–Ozon
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529
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Mikroskop

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«ct beobachtet, sondern es muß seine Strahlen erst noch einmal durch eine Sammellinse werfen,wird gewissermaßen noch durch eine Lupe betrachtet. Dies ist die o o. Die von b nach B^langten Strahlen werden, wie man sieht, bei o so gebrochen, daß sie nicht von B, sondern, Dtl dem untern B auszugehen scheinen. Dasselbe findet auch mit den von A durch die Linse o o^durchtretenden statt. Sie'scheinen nach der Brechung von dem untern A auszugehen, und so-ll haben wir eine nochmalige stärkere Vergrößerung des Bildes ab, welches nun in dem unternB erscheint, wenn es von einem über oo befindlichen Auge beobachtet wird. Hieraus erkenntwn deutlich, daß das zusammengesetzte Mikroskop mehr leisten muß als das einfache. Außer-em ist aber der Gebrauch dieses Instruments auch ein sehr viel bequemerer, weil das Auge fastlucht dabei ermüdet.

^ Die beiden Linsen II' (das Objectiv) und oo (das Ocular) können wie beim einfachenlkroskop je aus mehreren einfachen Linsen zusammengesetzt sein. Man wendet auch hier meistonconvexe Gläser an. Die Objectivlinsen II' müssen eine sehr geringe Brennweite haben, d. h.Müssen sehr stark gewölbt sein, also das Licht auch stark brechen. Dadurch wird eine starkej. Wctivvergrößerung erzielt, Die Güte eines Mikroskops hängt hauptsächlich von diesen Objectiv-.%» ab. Die Linsen müssen akromatisch, d. h. aus Crown - und Flintglas so zusammengesetztbaß sie keine Farbenzerstreuung verursachen. Unter den verschiedenen Ocularen, welche

sein

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...niUilltiilE

Fig. 3.

Fig. 4.

Fig. 5.

[j nf n construirt hat, ist namentlich das Campani'sche zu erwähnen, welches aus zwei Planconcav-besteht, welche beide mit ihrer gekrümmten Fläche nach unten gerichtet sind (s. Fig. 4).^ untere Linse 00' ist größer als die obere oo', beide find nahe aneinander gestellt.

s und 8' die von unten her aus dem Objectiv kommenden Strahlen sind, so würden sichWe wenn die'Linse 00' nicht vorhanden wäre, so vereinigen, daß das Bild in AB er-L ” e -, Die Linse 00' aber macht die schon convergirenden Strahlen 8 noch mehr convergirend,Wied selben sich nicht in A, sondern in A' vereinigen, also das Bild, welches unten entsteht,lBj e , et fttoag verkleinern. Nun wird aber das Bild durch die Lupe oo' betrachtet und dadurchTiq ^ V* ber vorher angegebenen Weise vergrößert. Die Vorzüge dieses Oculars, welches unsere.

0 ln der Fassung zeigt, bestehen weniger darin, daß es eine stärkere Vergrößerung gibt, alst>on I barin , daß das Gesichtsfeld dadurch erweitert wird, und außerdem ist diese Combina-Aromatisch, d. h. sie ist in ihrer Wirkung einer aus Crown- und Flintglas zusammen-% !‘ n, ' e gleich.

£9- 6 zeigt ein zusammengesetztes Mikroskop in äußerer Ansicht.Dlj^os.^^^wonmikroskop, elektrische Mikroskop (Fig. 7) oder Hydrooxygengas-.^ehrcr 'si (je nach der benutzten Lichtquelle) besteht ebenfalls aus einer Combination vonHaus" Gläsern, hinter welchen die zu beobachtenden Objecte, präparirt auf einer Glasplatte,

' U M\ Somilien = Seji[on. V. 34