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Mikroskop
wird davon, ähnlich wie bei der Camera obscura, ein sehr stark ver-
eingeschoben werden.
größertes Bild auf die gegenüberliegende Wand geworfen.
Zu einem zusammengesetzten Mikroskop werden gewöhnlich mehrere (bis 6) Objectivlinsengegeben, von denen jede akromatisch und in einer besondern Fassung sich befindet, Loch so,
man eine Fassung immer auf die "
daßandere
aufschrauben, also die Linsen beliebig mibeinander vereinigen kann. Die Linsen I>ndnumerirt in der Reihenfolge, in welcher ihreKrümmung stärker wird. Auch werden meßmehrere Oculare gegeben, welche ebenfallsin der Schärfe sich voneinander unterschel'den. Dadurch kann man durch beliebigCombination auch beliebige Vergrößerungenerzielen. Am schwächsten fällt natürlich ^selbe aus, wenn man die am wenigst^gewölbten Objectivlinsen und das schwäch! fOcular nimmt. Bei Combination der dre>schärfsten Objective und des schärfsten öc a 'lars wird man die bedeutendste Vergroß^rung haben. Gute Mikroskope reichenzur zweitausendfachen Vergrößerung.muß hier, wenn man die Vergrößerung in
Die
Zahlen ausdrücken will, die-Linear-
ä der
Fig. 6.
Flächenvergrößerung unterscheiden.Linearvergrößerung ist das Verhältniß J> 1 'scheinbaren Länge des Objectivs zur ww'lichen Länge (oder Breite). Sieht
r also z. B. einen Gegenstand zweihund^'
» t 1 cr un8 w,t ^°dem Auge besehen erscheinen würde, so ist das eine zweihnnde^fache Vergrößerung. Natürlich muß dann die Breite des Gegenstandes auch um ebenso v'[großer erfdjemen. Berechnet man daraus, wie viel mal größer die Fläche des Bildes ist ,feie dieses Gegenstandes, so muß man die Zahlen, welche die Linearvergrößerung angibt, a»l ^
Fig- 7.
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Elf s
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Quadrat erheben. Die Flächenvergrößerung wird.sonach in dem angegebenen Falle 20200 — 40000. Bei einer zweitausendfachen Linearvergrößerung kommt dann eine vierinfib" ^fache Vergrößerung vor. Man ist in der Wissenschaft übereingekomnien, sich stets nur bcI ,beziehungsweise zu bedienen, während von manchem Optiker, der seinen Mikroskopen e>n