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5 (1863) Fünfter Band. Kopal–Ozon
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541
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Mimofa Minderjährigkeit 541

en (Embolie und Thrombose), bei Pyämie, bei Entzündungen der Milz nahe liegender anderer6 ■ UW ^ ^°^ertheile u. s. w. auftreten. Sie ist oft gar nicht, oft nur mit ganz besondererwwterigkeit zu diagnosticiren. Die acute Milzanschwellung (Milztumor) bei Kaltem Fieber,Dj ^Eankheiten, Nervenfieber, häufig auch bei acuter Tuberkulose, Pyämie, Kindbettfieber u.s.w.«ntl, r Milztumor bei Herzkrankheiten nach Kaltem Fieber, bei langdauerndem Auf-

lief ^ Sumpfgegenden, Syphilis, Skrofulöse, Rhachitis, Skorbut u. s. w. Derselbe kann->i^l>ende Ernährungsstörungen und Blutverschlechterung (s. Malariasiechthum in dem Art. KaltesAs- br) bedingen. Tuberkulose, Krebs und Echinokokkus der Milz. Die beiden letzternmctwnen sind sehr selten. '

a die Behandlung genannter Afsectionen kann hier, da sie rein Sache des Arztes ist, der

^ bet i emati 9 en Ursache des vorliegenden Leidens die speciellen diätetischen Verhaltungs-ist ^bZbln besonders zu bestimmen hat, nichts hinzugefügt werden. Außerdem wird sich der Laie,«rs x-? 1 * Ursache der bestimmten Asfection festgestellt, bei der Besprechung der betreffendenKrankheiten vielfach über das einzuhaltende Regime belehren können.

„ Milnosa. Die Hauptgattung der Mimosaceen, Niinosa ^äans., besteht aus meist stacheli-fied biräuchern. Die Blätter haben Nebenblätter und sind doppelt gefiedert, oder gefingert ge-H .!:**, oder zweizählig gefiedert. Die -Blüten stehen in Köpfchen. Ihre Farbe ist roth oderdi m sind vielehig, männlich und zwitterlich. Die stachelige Hülse ist gedrückt, gegliedert,Glieder einsamig, die Klappen lösen sich endlich von den bleibenden Nähten. Der Blumen-^ n ' 3 c ‘ ev und fünf, in eine ziemlich trichterförmige, vier- bis fünfspaltige Blume ver-^ Die Zahl der Staubgefäße ist nicht beträchtlich und erreicht etwa 15. Sie sind um

Stiel des Fruchtknotens eingefügt. Die bekannteste Art ist M. pudica L., feie schamhaftej ’ nn W sl näe, eilt kleines Sträuchlein, welches die Höhe von 3 Fuß erreicht und meist dicht be-,^t ist. Der Stengel trägt außerdem Stacheln. Die Blätter fingerig gefiedert, mit vier Ab-

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ungen;

s. u stehen dicht, in. in den Blattachseln.

die obersten sind jedoch nur zweizählig gefiedert. Die linealeü, ausgerandeten Blätt-bis 20 Jochen. Unterseits sind sie feinbehaart. Die rosigen Köpfchen

^ __sieln. Die Hülse ist nur einen halben Zoll lang, steifhaarrandig und steht

^.Gruppen bis zu 15. Die Samen sind glänzend schwarz. Man findet diese Art in Brasilien.^ e wird als Brechmittel benutzt. Besonders interessant ist die Art wegen ihrer Reiz-

^iattstiel ist mit der Axe durch ein starkes Gelenk verbunden und kleinere GelenkeWtm ‘ n ber ®’ n f a 9 un 9 bet Blattstielchen und an jenen der Blätter. Wird die Pflanze er-so senkt sich zuerst das ganze Blatt, dann treten die Blüttchen im ganzen aneinander^.bublich legen sich die Blättchen zusammen. „Das Blatt schläft ein." Oertliche Reizungflch .^sonders auf der Unterseite des Gelenks. Nachdem die äußere Anregung vorüber, breitetfubt a8 dlatt wieder aus. Die Pflanze kann sich sogar an dieselbe gewöhnen. Desfontaines^'ner Sinnpflanze umher und dieselbe gewöhnte sich bald derartig an die Erschütterung,E)rens, daß sie ihre Blätter gespreizt bewahrte. Man cultivirt die Pflanze wegen diesers^^^odigen Eigenschaft häufig. Sie geht gut im Mistbeet aus Samen auf. Man gebe ihr^°k en und einen sehr warmen und feuchten Platz. Da sie sehr leicht im Winter eingeht,^ wan auf Samenvorräthe.

ß Minderjährigkeit. Die geistigen und körperlichen Fähigkeiten des Menschen hängen in ihrerzi„^ckelung so wesentlich mildem Alter zusammen, daß diesem vom Recht in gewissen Be-,>ngcn eine besondere Beachtung gewidmet worden ist. Der natürliche Einfluß des AltersH .^owentlich bei der Frage über die Handlungsfähigkeit, hinsichtlich der Fähigkeit zu gewissenein; Ehe, Aemtern), ferner bei der Vormundschaft (s. d.), sowie bei der Wieder-

g e J^6 Urt 9 in den vorigen Stand anerkannt. Vorzugsweise ist es das geringere Alter, an welchesWc Wi^e Vorschriften geknüpft worden sind, doch ist auch das höhere Alter (z. B. bei derte äm’ ^ Personen von 70 Jahren nicht mehr vollstreckt werden kann) nicht ohne

»ls Wirkungen, obwol hier meist das richterliche Ermessen einen größern Spielraum hat% di den niedern Altersstufen, welche auf bestimmte Altersjahre festgesetzt sind. Wollen wirIo§vfMdjmtte bestimmen, so dürfen wir nur die Entwickelung eines Menschen von dem harm-hjc^blenden Kinde aus verfolgen, welches willenlos, d. h. ohne Einwirkung der Verstandes-0° Handlungsfähigkeit) den äußern Eindrücken und den dadurch hervorgerufenen Empfin-Die erste Erziehung der Aeltern kann naturgemäß nur auf die Gefühle des Kindestio n Tten ' indem die älterliche Freude in den ersten Jahren kaum durch ruhige Verstandesopera-vordrängt zu werden mag. Erst der Besuch der Schule gibt dem Leben des Kindes einenbnden Wendepunkt, weil dann auf dasselbe auch mit Verstandeskräften eingewirkt wird.