Mineralien 543
jjtn Anhängsel in allen Mineralsystemen geführt werden, streng genommen nicht zu denlen Jit i sondern zu den Fossilien, den Ueberresten einer untergegangenen Thier- und Pflan-°ra au', ® ne Aeine Zahl natürlich vorkommender Verbindungen, welche durch Wechselwirkungfstut ^ Cr ® ub f tan ä en auf ältere Mineralien entstanden sind, z. B. die salpetersauren und oxal-itzil?" Salze, werden ausnahmsweise den Mineralien eingereiht. Dagegen werden sehr neuedem t n ^ m dieser Art, wie phosphorsaure Ammoniakmagnesta, ferner Strubit, von welchem nachCal Hamburger Brande schöne Krystalle in dortigen alten Kloaken gefunden wurden, ferner die^ der Guanolager und ähnliche mit Recht ausgeschlossen,ch E Selbständigkeit eines Minerals documentirt sich durch ganz bestimmte physikalische undzeig '^.Eigenschaften. Zwischen beiden besteht, wie die Forschungen der Neuzeit immer evidentereiU inni 3 er Zusammenhang, daß eine genaue Kenntniß eines Minerals ohne sorgfältige^ ?°>'chtigung der Formen und der Zusammensetzung nicht denkbar und jede Beschreibung, welcheuno m ^ern Kennzeichen oder nur den chemischen Charakter in Betracht zieht, einseitig und»us!• ^ änbi 9 ist- Unter den physikalischen Eigenschaften eines Minerals nehmen die geometrischen,i>Mo Astati bezüglichen, die wichtigste Stelle ein. Danach unterscheiden wir krystallisirte undSNid ' e Mineralien. Bei jenen sind die Atome nach bestimmten Anziehungsgesetzen regelmäßiggee > ber Körper ist deshalb von ebenen Flächen, die nach einem bestimmten SymmetriegesetzeH ' . t find, begrenzt, und mit dieser regelmäßigen äußern Form steht ein geordneter innerer»ack, lU bugsier Verbindung. Die Cohäsion und Härte sind nach gewissen Richtungen größer als^ 0 ? andern; beim Zerschlagen entstehen von Ebenen begrenzte Bruchstücke, deren Form zu derdes Ganzen iu Beziehung steht. Das Licht wird nach verschiedenen Richtungen verschiedenWein• ' en ’ ® ärme und Elektricität ist abwechselnderweise fortgepflanzt. Amorphe Körper, deren?^ilchen regellos nebeneinander gelagert sind, haben unregelmäßige äußere Formen. Dietzj. dcke zeigen zufällige Gestalten ohne bestimmte Begrenzungsflächen; das Verhalten gegen^"rme und Elektricität ist nach allen Richtungen dasselbe. Specielle Auskunft über diekick l galten und ihre Einordnung in sieben Systeme gibt der Art. Krystalle. Die dort ent-ten Unb b "rch Zeichnungen erläuterten Gesetze beziehen sich indeß nur auf vollkommen regel-""^gebildete Formen, die in der Natur sehr selten vorkommen. In der Regel sind die3 {J ^ °^ ne daß dadurch die Neigung der Flächen gegeneinander geändert wird, nach einerPriz^^ug verlängert oder verkürzt. Der Würfel z. B. wird zu-einem in die Länge gezogenen^rsch .°der zu einer zusammengedrückten Tafel. Diese Verzerrungen können bis zum völligenfvr^j mdeu einzelner Flächen gehen, und so entstehen tafelförmige, blätterige, nadel- und Haar-sich Krystalle. Von größtem Einfluß auf die Vollkommenheit ist der Ort, wo die Krystalleleiste ^t haben. (Angewachsene, d. h. ringsum von fester Masse umgebene Krystalle sindz. sg jl? um regelmäßigsten gebildet, namentlich wenn die umgebende Masse anderer Natur ist,^Ndiv>awfelkieskrystalle in Thon. Ist die umgebende Substanz-gleichartig, so stört meist eintn UWIU das andere so sehr in seiner Entwickelung, daß krystallinische Masten entstehen, wieden ß Ct oder dichte Massen, die sich nur dem bewaffneten Auge als eine ZusammenhüufungWnd ^dstallen zu erkennen geben. Aufgewachsene Krystalle ragen nur mit Einem Ende hervor,f^ Eshalb immer unvollkommen gebildet. Oft sind sie in Gruppen, Drusen, vereinigt undAm . ^ Räume, Drusenräume, im umgebenden Gebirge. Zu diesen Unvollkommenheiten derfläch " Bildung treten dann häufig noch oberflächliche Abnormitäten. Nur selten sind die Krystall-dend" wirklich mathematische Ebenen, sondern häufig gestreift, rauh, gewölbt oder, wo es an bil-steh^oi Substanz fehlte, trichterförmig vertieft. Durch Aneinanderlegen verzerrter Krystalle ent-ein e g H er ige, strahlige, kugelige, blätterige, dendritische, körnige, schalige Massen. Kleine TheilchenHaz Afinerals in einem andern bezeichnet man als eingesprengt, auf demselben als Anflug.
A n ^eile eines Minerals keinen festen Zusammenhang, so nennt man es erdig.
^eifiivn der Kenntniß der äußern Formen ist die Untersuchung der Spaltbarkeit, Härte, des^estim ^ Gewichts, des Verhaltens gegen Licht, Wärme, Magnetismus und Elektricität zur^^3 eines Minerals nothwendig. Fast alle krystallisirten und krystallinischen Substanzensich gewissen Mischungen hin merkliche Unterschiede der Cohäsion, sodaß sie nach denselbenAn «0 höherer Leichtigkeit zerschlagen lassen und platte Bruchflüchen, sogenannte Blätterdurch-^v>nbo->^"- liefert ein Stück Bleiglanz beim Zerschlagen lauter kleine Würfel, Kalkspat!)daß die Stücke; Glimmer läßt sich nach einer Richtung hm in so dünne Blättchen zertheilen,^daltcm Haltbarkeit nur in der Unvollkommenheit der Instrumente ihre Grenze findet. DieNicht M Achtungen sind immer einer oder mehreren der äußern Krystallflächen parallel, aber0 und gleich deutlich. Ihre Ermittelung ist besonders bei unsymmetrisch ausgebildeten