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sind fadig. Die Narbenplatte hat einander deckende Läppchen. Die Haare des Blütenstiels findangedrückt oder abstehend. Die Kapsel ist kugelig und kahl. P. Argemone L. ist ebenfalls müstarren Haaren besetzt. Der Stengel ist meist verzweigt und trägt doppelt-fiedertheilige Blättermit spitzlinealen Abtheilungen. Die Kelchblätter sind kahl oder wenig behaart. Die rothenBlumenblätter sind unten stark keulig und tragen einen schwarzen Fleck. Die Staubfäden findnach oben keulig und haben an einer feinen Spitze die Staubbeutel. Die Narbenstrahlen sindnur 4 — 6, auf bnchtiger nicht lappiger Scheibe. Die Kapsel ist keulig mit Borstenspitzen. ^äubinrn L. ist mit langen Haaren bedeckt und meist verzweigt. Die Blätter haben schw^Zipfel. Die Kelchblätter tragen starrabstebende Haare. Die rundlichen Blumenblätter sindscharlachroth. Die Staubfäden sind fadig und wie bei Rboeas purpurn, während sie bei P-Argemone schwarzpurpurn sind. Narben gehen 8—10 über eine gekerbte Scheibe mit entferntenLappen, Die Kapsel ist kugelförmig, nach unten ein wenig verengert und kahl. Alle dieuArten wachsen auf Getreideäckern und blühen im Sommer. Unter die Abtheilung mit stengtbumfassenden Blättern gehört der Schlafmohn, P. somniferum L. Er ist fast ganz kahl unmit seegrünem Wachshauch überzogen. Die Blätter sind länglich, die stengelständigen ährOstengelumfassend, die grundständigen am Grunde keulig, am Rande sind sie buchtig, gezähnt oder
gekerbt. Der starke, hohle, wenig verzweig^Stengel trägt die langgestielten Blüten.Kelchblätter sind kahl. Die Blumenlflä^trundlich, so lang wie breit, oft außen einZ^schnitten oder geschlitzt, rosaroth, mit schmäh'violettem Grund fleckig bis weiß. Die Stau"'fädcn sind nach oben zu keulig. Die Narb^'strahlen sind 10—12, auf der Mitte M
geschwollen, strahlen über eine gelappte Scheibe,
die Lappen voneinander entfernt. Man üMterscheidet zwei merkwürdige Abarten. P' s 'melanospermum, der schwarzsamige Mob 'Dieser hat sehr verschieden gefärbte Blu»ü"'blätter. Die Kapsel ist kugelig und spri"^unter der Narbenscheibe mit vielen LöäM'auf. Die Samen sind schwärzlich. Diea"^Form ist P. s. leucospermum. Diese hat ^lettrothe oder weiße Blumenblätter.Kapsel ist länglich und springt nicht auf.
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Samen sind grau oder gar weiß. Jede irg
Der gemeine Klatschmohn (l'upuvor Khoeas).
größere Mohnpflanze trägt bis überSamenkörner. Die gefüllten Formen
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meist geschlitzte Blumenblätter. Zwei trefft^Gewährsmänner, die Herren Moris und Boissier, sind der Ansicht, daß dieser cultivirte Mohn nder im mittelländischen Gebiet weit verbreiteten Art P. setigerum DC. abstammt. Jin Süden bman sehr verschiedene Namen, welche also kaum den Gedanken an eine Einführung aus benachbatGegenden erlauben. tVl^xwv, Papaver, Khus-Khash in Arabien, Kooknar in Persien,in Spanien, Chosa im Sanskrit, Inisoku und Kes in Japan. Schon Plinius kennt die
und die schwarzsamige Form. Man gewinnt im Orient, besonders in Persien, Ostindieü jKleinasien aus den unreifen Kapseln der Pflanze das Opium. Man verwundet die unreifemit einer Muschel oder einem Messerchen mit Kreuzschnitten. Der zähe ausgesickerte Saft * ^dann gesammelt und mit Wasser geknetet, bis er wie Pech wird. Die Kapsel wird dann üauf der andern Seite angegangen. Aus der Kapsel oder ganzen Pflanze preßt oder ^schlechtere Sorten. Die ölreichcn Samen geben ein mildes Oel, welches jedoch frischDie Samen selbst werden zu Emulsion, Backwerk u. s. w. benutzt, vorzüglich die der meMForm. Man verfälscht auch theurere Oele mit Mohnöl. In Gärten zieht man viele Arten, 11 ^denen P. bracteatum Lind. durch seine Höhe und seine großen brennendrothen Blumen 1sehr auszeichnet. Auch P. orientale L., ihm ähnlich, ist sehr zu empfehlen. Alle Moh"".^darf man nicht verpflanzen. Wir bilden unter a den obern, unter b den untern The" #Pflanze in % natürlicher Größe ab; c ist eine Kapsel, der ein Stück ausgeschnitten, damit 1hineinsehen kann, in */ a natürlicher Größe.