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5 (1863) Fünfter Band. Kopal–Ozon
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570
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070 Mond

der gesammte Flächeninhalt 688635 Quadratmeilen (Verhältniß 1 :13%) und der Kubikinhalt53,735000 Kubikmeilen (Verhältniß 1: 49 l / 2 ). Seine mittlere Entfernung von der Erde n51762 Meilen, von Mittelpunkt zu Mittelpunkt gerechnet, die der einander nächsten Punkte beiderKörper nur 50669. Da aber sein Lauf nicht kreisförmig, sondern wie der der Planeten ellip'tisch ist, so kann sich diese Entfernung um 2840 Meilen vermehren und vermindern, und dNPunkte des größten und kleinsten Abstandes heißen Erdferne (Apogäum) und Erdnähegäum) des Mondes. Die Zeit von einem Perigäum zum andern ist von beiden obigen verschiebetsie beträgt 27 Tage 13 Stunden 18 Minuten 37 % Secunden.

Endlich muß noch bemerkt werden, daß der Mond sich nicht in derselben Ebene wie diebewegt, daher sein Lauf am Himmel bald nördlich über, bald südlich unter der Ekliptik vor %geht. Die Punkte seiner Bahn, wo diese die Ekliptik durchschneidet, heißen Knoten; aufstes'gender, wenn der Mond sich nördlich, niedersteigender, wenn er sich südlich wendet. Al3eit von bluom Knoten zum andern ist abermals von.den obigen verschieden, nämlich 27 Tag5 stunden 5 Minuten 36 Secunden. Alle diese Angaben betreffen den mittlern Lauf des ^0 n^cs ^ 'e§ kommen jedoch noch viele sogenannte Störungen hinzu, die die Vorausberechnungnauen Mondörter sehr verwickelt machen und deren Feststellung die scharfsinnigsten Gelehrten

/Sonne.

Zeiten sich zur Aufgabe setzten. Die lange Reihe dieser Männer schließt mit Hansen, dessen ^wie seine darauf gegründeten Tafeln alles früher Geleistete weit übertreffen. Jetzt erst stimi»eu ^Vorausberechnungen mit den Beobachtungen so genau, daß kein Mangel der Theorie dura'Vergleichungen mehr angedeutet ist. Die Hauptquelle dieser Störungen ist die Sonne,achtet der 400 mal größern Entfernung doch auf Erde und Mond weder in ganz gleicher ^noch aus ganz gleicher Richtung anziehend wirkt; wäre beides ganz gleich, so würden uur §kleinen Störungen übrig bleiben, die der Mond von andern Planeten sowie von dersphäroidu 'Erdgestalt erfährt. ^,5

Die Phasen des Mondes sind veränderlich infolge der Stellung des Mondes zur ErveSonne oder genauer von dem Winkel am Monde im Dreieck Erde, Sonne und Mond. t tDie Erde stehe in 0 (Fig. 2), und die nahezu parallelen Linien mögen die Richtung zur % ^bezeichnen. In Nm (Neumond) steht der Mond der Tagseite der Erde gegenüber und ^eu%.^seine dunkle oder Nachtseite zu; es ist also nichts von ihm sichtbar. Rückt er in die mit 2nete Lage, so sieht man am Nachmittag und Abend einen kleinen Theil der erleuchteten uudgrößern der dunkeln Hälfte, also eine Sichel. Da indeß der dunkle Theil der MondscheibeReflex des Tageslichts der Erde erhält, so sieht man in ihm einen Gegenreflex (aschgraues