Slori
Mondfinsterniß
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5 g Penstunden einige Tage vor Neumond lebhafter ist als in den Abendstunden nach Neumond.)Aufgang zum Untergang der Sonne verfließen 354 Stunden, und ebenso lange dauert die
hn, t; Unterschiede der Tageslängen sind hier sehr gering. Der Sonnenauf- und Untergangeine Stunde, in Hähern Breiten etwas länger.
^ ^eder dritte oder vierte Tag bringt eine Sonnenfinsterniß, die meisten total, nur etwa ein^?ttel partial. Sie währen gegen 4 Stunden und darüber, die Totalität gegen 2 Stunden.
t^tvarze Erdscheibe ist dann von einem rothen Ringe umgeben, der sehr stark leuchtet. Nurblos Dotalfinsterniß erblicken wir von der Erde aus als totale oder partiale Mondfinsternisse, diesinü ^tialen Sonnenfinsternisse, die der Mond erblickt, bieten kein Gegenbild für uns. Erd-'ernisse sind für den Mond nicht nur sehr selten, sondern auch so unscheinbar, daß sie nichth „I, en können. Alle drei Jahre etwa zeigt sich ein kleiner grauer, verwaschener Fleck auf derin Erdscheibe, den ohne Bewaffnung wahrzunehmen ein sehr scharfes Auge erfordert und der« .,~~~ö Stunden seinen Durchgang vollendet hat. Nur wenn auf der Erde eine totale Sonnen-erk!"l^d eintritt, kann dieses matte Fleckchen erscheinen; von unsern partialen Sonnenfinsterniflenmit der Mond kein Gegenbild. Alle Gestirne, Planeten wie Fixsterne, erscheinen dort ungleichlau r der und ihr Licht viel ruhiger als bei uns, dabei ist ihre tägliche Bewegung gegen 30 malAlle Nächte sind gleich; für eine bestimmte Gegend hat jede Nacht denselben Erdschein(bis auf Kleinigkeiten) in gleicher Zeitfolge, sodaß unsere Erde eine vortreffliche Uhr für die« ^^bewohner bildet, die allerdings die jenseitige Mondhalbkugel ganz entbehrt. Für diese^ . f'kugel gibt es keine Erde, eine nie verfinsterte Sonne und Nächte von durchweg gleicher undf ^wmener Dunkelheit, die plötzlich beginnt und plötzlich aufhört. Erleuchtete Berggipfel, wo, H genug sind, mögen den Tag vorherverkündigen; am Himmel ist nichts Derartiges wahr-^ )nien. Die Gestirne behalten die gleiche Helligkeit, mögen sie am Zenith stehen oder tief am?°^zont. Keine Wolke, kein Nebel unterbricht die Klarheit, ungeschwächt und unabgelenkt gelangtJ Lichtstrahl' in das Auge des Beschauers. Nur bei den Sternbedeckungen, welche die Erde^^nlaßt und die keineswegs selten sind, ist es anders. Die Brechung in der Erdatmosphäre3 svwol den Ort des Sterns erheblich verändern, als auch seinen Gang schwächen. Die Stel-und der scheinbare Lauf der Planeten und Kometen sind nahezu dieselben wie auf unserer- b, die Stellung der Fixsterne ganz dieselbe. Unsere Sternkarten bedürften nur einer Ver-^ brung des Gradnetzes, um dort brauchbar zu sein. Wahrscheinlich sieht man die Sterne amMen Himmel auch bei Tage, mit Ausnahme derer, welche die nahe Sonne zu stark überglänzt,-^ondsinsteruiß. Im Art. Mond ist nachgewiesen worden, daß der Mond in den meistentoi ° n k en unverfinstert vorübergeht, so oft nämlich seine Abweichung von der Ekliptik großj e ^ u 9 ist, um nördlich oder südlich dem Erdschatten vorbeigehen zu können, ohne von dem-j ft en berührt zu werden. Da nun aber der Erdschatten nothwendig in die Ebene fallen muß,Erde sich um die Sonne bewegt, und der Mond diese Ebene bei "jedem Umlauf zweimaltt,- ^det (auf- und niedersteigender Knoten), so kann eine Mondfinsterniß nur dann erfolgen,^ der Vollmond nahe genug bei einem dieser Knoten liegt. Man erhält die Länge des Erd-^tteng, wenn man die Entfernung der Erde von der Sonne (in Bteilen) mit dem HalbmesserErdkugel multiplicirt und dies Product durch den Unterschied des Sonnen - und Erdhalb-"rrs dividirt. prfi/ift mnn für die
So erhält man für die
größte Entfernung der Erde die Schattenlänge von 188640 Meilen
mittlere „ „ „ „ „ „ 185453 „
kleinste „ „ „ „ „ „ 182408
2 nun der Mond in der Erdferne 54604, in der Erdnähe 48921 Meilen entfernt ist, so wird^Erdschatten ihn nicht blos erreichen, sondern ganz m sich aufnehmen können und nach allen^tungen weit genug übergreifen, um jeden directen Sonnenstrahl eineStunde lang von ihmEhalten (vgl. die Abb.). Jede Mondfinsterniß muß zwar im vorau» speciell berechnet werden,7. bieselbe Rechnung gilt sodann für die ganze Erde, was Ze.t und Große der Erscheinungnur die Grenzen der Sichtbarkeit sind noch hinzuzufügen ^m allgemeinen richten sich?dings Sonnen- wie Mondfinsternisse nach einer neunzehn,ahngen Periode, doch nicht son «u und gleichförmig, daß man darauf schon eine Vorausbestimmung gründen könnte.w Den vollen Erdschatten umgibt ein Halbschatten, der aber von der Erde aus wenig oder"icht wahrzunehmen ist. Nur bei genauer Aufmerksamkeit gewahrt man, daß etwa eineu,.5°lstunde vor dem Anfange die Randpartien, wo die Finsterniß beginnen wird, em etwas-^,!°res Licht als gewöhnlich haben. Der dichteste Theil des Halbschattens, der dem vollen'^«chstliegt, ist indeß schon so dunkel, daß er sich vom vollen nicht mehr erkennbar unterscheidet,