Monokotyledoiicil
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Mondorf
«inej Astronomen, vollends wenn er, wie Goldschmidt in Paris, kundiger Maler ist, keine ,uSwße Schwierigkeit haben kann. . '
^ond ist der einzige Körper, der vom Schatten der Erde getroffen werden kann, wenn^ chl^etwa (was noch nicht vorgekommen zu sein scheint) ein Komet der Erde so nahe käme, das;sjv schatten bis zu ihm reichte. Eine solche Kometenverstnsterung könnte übrigens nur wenige^wuten währen, nicht 3 — 4 Stunden wie unsere Mondfinsternisse. Auch alle übrigen Körpersjjj' Sonnensystems sind so gestellt, daß kein Hauptplanet den andern, sondern nur seine eigenenj, ? nbe ""'finstern oder vön ibnen verfinstert werden kann, und daß diejenigen, die keine Mondewie z. B. Venus und Mars, von Finsternipen gar nichts wissen.
■om ganzen sind Mondfinsternisse etwas seltener als Sonnenfinsternisse, aber sie sind einzeln. wminen auf einem größern Theile der Erde sichtbar und deshalb für einen bestimmten Erdort^upger. Ein Jahr kann bis zu drei Mondfinsternisse haben, aber auch, wie 1864, ganz leer°llehen. Durchschnittlich wird unter 13 Vollmonden einer verfinstert werden und zwar partial1 total zu ungefähr gleichen Tbeilen. Zuweilen werden auch zwei aufeinander folgende Voll-er elliptische sein.
„ , ^>e Mondfinsternisse der Allen, die bis ins 8. Jahrhundert v. Chr. zurückreichen, haben^ "lach sowol zu Verbesserungen der Mondbahn sowie zur Feststellung chronologischer Momente^enl; auch gab man sich schon früh viele Blühe, sie vorauszuverkündigen. Paulus Aemiliusjj “^nn die Schlacht von Pydna durch eine Mondfinsternis;, die er dem römischen Heere voraus-e,?""digt hatte, während die Macedonier durch sie erschreckt und überrascht wurden; Columbus, ging aus seiner Entdeckungsreise einer großen Gefahr durch Vorausbestimmnng einer Mond-^terniß, mit der er die Karaiben einschüchterte und bedrohte.
^ Mvlldorf im Großherzogthum Luxemburg, ein erst seit neuerer Zeit erblühendes, doch aber^ Beachtung nicht unwertbes Kochsalzbad. Alan gelangt nach dort auf der Luxemburger Eisen-.- ct 11 bis zu den Stationen Bcttenberg oder Luxemburg, 3, resp. 4 Stunden von Mondorf cnt-uitd wird der Verkehr theils durch Post, theils durch Lohnsuhrwerk genügend vermittelt.5 ®® Mondorfer Wasser enthält in einein Pfunde circa 67 Gran Kochsalz, 24 Gran Chlorcalcium,h,^ran andere Chloride, 13 Gran Gyps und ein wenig Eisen, zeichnet sich aber aus durch seinenauch geringen Gehalt an Brom- und Jodmagnesium und an Stickstoff. Die Quelle hatkick- ^^'uperatnr von 20° R. und wird zum Trinken, Baden und Donchen benutzt. Die vorzüg-Mcn Wirkungen äußert Blondorf bei Skrofulöse, auch wenn die Krankheit sich schon in ziemlichS)i e ,-® e ’$ r ‘ ttencm Stadium befand. Vorzüglich sind Drüscninfiltrationen die passendsten Heilobjecte»td Toch auch bei chronischen Katarrhen der Luftwege wirb Mondorf mit Erfolg ver-
0^' ll)C 5 u ‘ Jcl 2tickstofsgehalt des Wägers nicht den kleinsten Theil beitragen mag. Auch gc-c iri U f !t lnan e ® Ironischem Darmkatarrh. Als Gegenanzeigen gelten alle Zustände, welchei&i ■ ft'S 6 Körpererrcgung bedenklich erscheinen lassen, also Congestionen nach oben, Lungen--rl,,Absucht, organische Leiden des gesammlen Gefäßsysteins, während Mondorf in allen denjenigenjy t leit angezeigt erscheint, wo eine gelinde, aber andauernde Anregung des Stoffwechsels erwünschtivas bei unserm zum großen Theil stubenhockenden Geschlechte fast allgemein nothwendig ist.
Kondors auch kein Badeort mit Tausenden von Gästen ist, so hebt er sich doch mit Recht,in der Höhe der vom 1. Blai bis zum 1. Oct. währenden Saison wird man gut thun, eine^ "dnnng vorherzubestellen, wenn man unmittelbar in der Nähe des Bades wohnen will. Die^Zurichtungen in Blondorf sind zwar gut, doch zur Zeit noch mangelhaft; so ist es vorzüglicht °°daucrn, daß man den Stickstoff des Wassers noch in keinem Jnhalationscabinet einathmeni!*' ® a W’öf c und Privatwohnungcn sind in hinreichender Menge vorhanden; die Preise wechseln"och den Ansprüchen, sind aber weder hierfür noch für alle andern Bedürfnisse übertrieben.
^ Mvnokotyledoncn sind jene Phaneroganien, deren Keimling einen Samenlappen besitzt.^ ^'dings gibt es solche, welche einen sogenannten soliden, d. h. ungeformten Keimling besitzen.^ ^lurzelsystem verliert in der Regel die Hauptpfahlwurzel und treibt Seitenwurzeln, odertz^^^d^urzeln treten an ihre Stelle, sobald jene abgestorben. Bald findet sich ein mittlers^"^llndelstrang in ihm, bald sind mehrere Bündel im Markgewebe zerstreut und eine Rinden-llith - u,n 9 'kt das Ganze. Dann findet sich, daß die größten Gefäße die innersten sind. In derÄsi, ^"3"id stehen in dem Stengel bic Gefäßbündel im Kreise. Allein später treten sie inauf und scheinbar ohne alle Ordnung. Selbst das markige Centrum ist oft von Gefäß-tv^bln durchsetzt. In jenen Fällen, wo es frei ist von Gefäßbündeln, pflegt es bald atröphisch zue ». Es ist festzuhalten, daß die jüngsten Gefäßbündel die äußersten sind. Sie beschreiben
und Familien-Lexikon.
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