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Moorbäder
aber eine eigenthümliche Bogenlinie, auf der sie sich mit den ältern, die unter ihnen entslam^sind, kreuzen und erst weit über ihrer Entstehungsstelle treten sie nach der Peripherie Hera»--um in die Blätter auszugehen. Der in der Regel einfache Stengel oder Stamm ist meist v ^gleicher Stärke auf seiner ganzen Länge und hat eine Endknospe, die seine Verlängerung bcst^dert. Die Blätter der Monokotylen sind einfach und meist parallel-nervig. Die Andeutungan zusammengesetzte Blätter sind sehr spärlich. Der Blattstiel ist als Scheidetheil meist sehr st"entwickelt. Als Andeutung an Nebenblattbildung muß man das Züngelchen, die Ligula, anse-st -’die besonders bei den Gräsern eine Rolle spielt. Netznerven sind selten. Fußtheilige Blatte'natürlich mit solcher Nervung, erscheinen z. B. bei Aroideen. Die Blüten haben in dereine gleichartige Hülle, ohne Gegensatz von Blumen und Kelch. Indessen erscheint doch rbei Commelynaceen und Bromeliaceen ein ziemlich starker Unterschied, indem die innern H"blätter hochgefärbt sind, die äußern aber grün oder doch weniger hochgefärbt und von derberGefüge sind. Ein Elches Abfallen, wie es der Mehrzahl der Blumenorgane eigenthümlichsterscheint gar nicht, wol aber kommt ein rasches Welken des innern und ein Stehenbleiben 1 ’äußern Wirtels vor. In der Regel sind alle Blütenorgane über das dreizühlige System grb»^und zwei dreizühlige Wirtel jeder Art von Organen zu erreichen ist das Ziel der Monokotylblüten. Die Samen sind fast immer charakterisirt durch den ihnen eigenthümlichen einsahlappigen Keimling,,der selten ohne Eiweiß, meist mit einfachem oder gar (selten) dopprmEiweiß vorkommt. Die eiwcißlosen Monokotylen bilden die eine Gruppe. Unter ihnenkeine oder eine krautige Hülle die Najaden, mit mehreren freien Fruchtknoten, und die Juncagl^mit halb oder ganz verwachsenem Fruchtknoten. Die zweite Gruppe hat sechs Hüllblätter,Jnnenkreis blumig. Unterstündige Fruchtknoten haben die Hydrocharideen, freie, zahlreiche,sämige die Alismacee», am Grunde zusammenhängende, vielsamige die Butomeen. Die ciwj ^haltigen sind folgende: Kolbenblütige die Aroideen und Palmen; Spelzenblütige dieund Cypergräser; Gefärbtblütige die Juncaceen, die Liliaceen mit obenständigen, die Jri^ 'Amaryilideen und Bromeliaceen mit unterständigem Fruchtknoten. Scitamineen: die CannaceZingiberaceen, Musaceen. Endlich die mit solidem Embryo: die Orchideen und Burmannia^Moorbäder nennt man figürlich die äußerliche Anwendung der sogenannten Mineralöleswelche eine Vermengung verschiedener mehr oder weniger destruirter organischer Körper mit 1Salzen irgendwelcher Rtineralqueilen darstellen. Die Moorerde nämlich, zuerst gebildet b»den zerstörenden Einfluß des Sauerstoffs der Luft, unter Beihülfe von Wärme und Feucht!^,tritt in einzelnen Theilen in Wechselwirkung mit den oder jenen Bestandtheilen eines siefeuchtenden Mineralwassers, wodurch in beiden componirenden Theilen theils neue Verbind"gen erzeugt, theils frühere gelöst werden, sodah ein Mineralmoor in seiner Zusammensetzt^keineswegs dem ursprünglichen Mineralwasser gleicht. Vorzüglich befördert beispielsweiseVerwesung von Pflanzenresten die Entstehung gasförmiger Products, welche das Mineraln'tbursprünglich nicht enthielt; so werden ferner schwefelsaure Salze durch Desoxydation in Sch>e^ledern umgewandelt, während, wenn neben den genannten Salzen das Mineralwasser r Fauch kohlensaures Eisenoxydul enthielt, dieses seine Kohlensäure an Alkalien abgibt und (dem Schwefel jener Salze Schwefeleisen bildet. Die ursprüngliche Zusammensetzung (Quellen bedingt also in Verbindung mit den Bestandtheilen der Moorerde die NatutMineralmoore; und wie man die Mineralquellen nach den ihre Wirkung hauptsächlich bestimm ^den Bestandtheilen classificirt, so nennt man nun auch die Moore nach denselben; so spricht *von styptischen oder Eisenmooren, von salinischen und von Schwefelmooren, je nachdem iü 1 ^selben Eisenverbindungen, schwefelsaure Salze oder Schwefellebern vorwiegen. Von Ga-as^finden sich constant, doch in wechselnder Menge Kohlensaure, Kohlenwasserstoff und 2 chwckWasserstoff, alle drei Verwesungsproducte abgestorbener Pflanzen. Von den wichtigsten, denmooren, bietet den vorzüglichsten Franzensbad, der in einem Pfunde trockenen Materials c>
5 Loth doppelt Schwefeleisen enthält; von andern Eisenmooren nennen wir Elster, MarieüMeinberg. Ferner haben Moor- oder auch Mineralschlammbäder: Achselmannstein (kochsalzhm'Eilsen (schwefelhaltig), Hermannsbad bei Muskau, HSchenstädt bei Passau, Hofgeismar, z,stein bei Chcmnitz, Jschl (kochsalzhaltig), Kissingen (kochsalzhaltig, wenig Eisen), La^^.Langenau, Liebwerda, Lndwigsbad bei Wipfeld, Marienbad bei Salzburg, Nenndorf,gen, Schleustngen, Teplitz u. a. m. Der Moor wird entweder zu Umschlägen, zu lokalen^^zu ganzen Bädern benutzt, zu dem Ende durch Zusatz heißen Masters in eine halbflüssige ^gebracht und vorzüglich da angewendet, wo man eine länger dauernde und intensive Einw^