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förmiger, bald stielförmiger Körper, welche häufig auf einer Scheibe, umgeben von einem Pr'N-chaetium auf eigener Pflanze stehen, die also zweihäusig sind, andere male aber in denselbestPerichaetien mit den Früchten sich finden szwitterliche Arten). Ein dritter Fall ist, daß die n>än>»lichen Organe unterhalb der weiblichen Frnchtanlage stehen (androgyne Arten). Ein vierter ^zeigt beiderlei Organe an verschiedenen Stellen, so die weiblichen in dem Perichaetium, die nrän>»lichen in den Blattachseln (einhäusige Arten). Die Scheitelzellen des AntheridiumS lösen 0 -lund der Inhalt tritt schleimig hervor. In den Zellen liegen die kleinen Zellchen, die endlich »»»den in ihnen sich streckenden Spermatozoiden zerrissen werden. Millionen mögen zerstreut werden-wenige werden durch Thau und Regen in die flaschensörmigen, oben offenen Frnchtanlage»hineingespült, wo ihr Eintritt die Befruchtung zur Folge hat. Es gibt unsäglich gemeine Vlooie,welche nur an wenigen Stellen der Erde fructificiren, wo beide Geschlechter vermengt sind. -»e-'sonders in solchen Fällen tritt dann, als Ersatz, die ungeschlechtliche Fortpflanzung noch "_' e 1ein, als sie es sonst thut. Man findet Brutkiiospen auf unterirdischen Wurzeln, in Blattachst»»Ferner finden sich Zwiebelchen in Blattachseln. Blätter schießen an ihrer Spitze als Einleitn»!!zur Jndividualisiruug Wurzeln hervor. Endlich bilden sich solche an abgefallenen BlattesAuch auf besondern Zweigenden kann mair Knospen beobachten (Aulaconmium androgyu 111 »!'Bei der Keimung beobachtet man die Entwickelung eines Fadengeflechts, auf dem schließ""Knospen auftreten. Man hat sie oft mit Fadenalgen verglichen. Sie sind reich an Blattgststund haben ein unbegrenztes Wachsthum. Es kommt vor, daß die Endzeilen der Fäden lügest»anschwellend eine besondere lichtbrechende Kraft besitzen, vermöge deren man in den Höhlen, woFwachsen, ein wogendes Smaragdmeer zu sehen glaubt (Sehistoebega osmundacea). Wir tbemzunächst die Moose ein in 1) Andraeeaceae, Mohrenmoose, Spaltsrüchtler. Diese Moose haststdie oben beschriebene vierklappig und vierfensterig aufspringende Frucht. Sie bilden aus vistlstHochgebirgen dichte Ueberzüge über Felsblöcke. 2) Bhaseaeeas, die sogenannten faulfrüchtstlstMoose. Diese lösen ihre Frucht auf dem Wege der Fäulniß. Die Gattung Bhascum war bewst'ders ehedem ein sehr häufiges Vorkommnis; auf unsern Feldern, während sie neuerlich infolge dstGuanodüngung bedeutend abgenommen hat. 3) Die deckelfrüchtigen Moose. Eine Anzahl t 11 ’»selben hat die Kapsel eudstäudig. Diese sind die Acrocarpi. Unter ihnen ist die erste GruAfdie der Gymnostomi, der nacktmundigen. Die Gattung Gymnostomunr Hedwig. hat st»gleichmäßig entwickelte Büchse. Die Haube ist kappig oder bauchig mit pfriemlicher Spitze, fist"findet die Sexualorgane zwitterig, einhäusig, zweihäusig. Die eine Gruppe der Gattung beste»aus einjährigen Pflanzen, welche man besonders auf frischem, nacktem Boden, so auf Aeckstsstan Flußufern, in abgelassenen Teichen u. s. s. antrifft. Die andere Gruppe aber enthält ratztstFelsengewächse, welche in den Alpen sich häufig antreffen lassen. Die zweite Abtheilung »steine einfache Mündung: Haplopevistomi. Der Fall von vier Zäbnen ist vorhanden bei Tet»»'pliis Hedw. Acht zweitheilige Zähne finden sich bei 8plachnnm L., dem Schirmmoos, einer helst. zierlichen Gattung, welche in der Regel sich auf verrottetem Dünger des Weideviehes findet'»»zu den größten Lieblingen der Mooskenncr gehört. Die Zahl von 16 Zähnen ist eine allgewst,verbreitete. Zu ihnen rechnet man Encalypta Schreb., ausgezeichnet durch die schöne glock»hHaube. ^Vsissia Hedw., das Perlmoos, hat eine Mündung aus 16 schmalen ausgerichtcüstststarren Zähnen. Grimmia Ehr. hat die lanzettlichen Zähne am Grunde frei, oft an der slststunregelmäßig zerschnitten, meist durchlöchert. Die Arten bilden dichte Polster. Dicranuinhat seine 16 Zähne von der Spitze nicht bis zur Mitte zweispaltig, ll'riohostoinnnr Hedw. ststdieselben Zähne bis zum Grunde zweitheilig. Barbula Hedw. zeigt ein aus 32 gewundc»)!Wimpern gedrehtes Peristom (Mündungsbesatz). Die Zahl von 32—64 Zähnen finden wir stkolytriclruin 'L., dem Wiedertbon oder der Filzmütze. Die Arten find ausdauernd und ko»n»stan dürren sowol als an feuchten Plätzen vor. Sie sind eigenthümlich starr und oft von sebrst'stdeutender Größe. Ihre hochgclbbranne in Fäden sich lösende Haube ist ihm ebenso charaklerist»"Die Diploperistomi haben ein doppeltes Peristom. Orthotrichum Hedw., das Goldhaar, 1 „sitzt äußerlich 16 paarige Zähne, innen aber 8 oder 16 (oder keine) Wimpern. Die Haub» >glockig, länger als die Büchse, obenhin behaart. Die Arten bilden Polster an Bäumen >»^Felsen und sind sehr zahlreich. Mnium E., das Sternmoos, hat 16 äußere starre Zähne und i»»steine feine Membran mit 16 gekielten Zähnen und je 2—3 fadigen Wimpern zwischen den .Bryum Dill. unterscheidet sich wesentlich dadurch, das; diese fadigen Wimpern bakigehaben. Funaria Schreb. hat 16 äußere Zähne, innen 16 häutige Zipfel. Die Hygroskop'^Borste gab der Gattung den Name» Drehmoos. Es wächst in Masten auf Mauern, «"stst^n. s. w. ES genügt, nur bei trockener Lust stark zwischen dieses Moos zu athmen, um die