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5 (1863) Fünfter Band. Kopal–Ozon
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Motten

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bet n ble bejten Lagen von Winningen unweit Koblenz, der Uhlen und das Rödgen. Die Weinetj “ n 5™ Saar ' namentIid > v°m Scharzberge bei Oberemmel und von Wiltingen, sind den feu-°ber» ^'Moselweinen durchaus ähnlich; Coenen an der Saar liefert guten Rothwein. An derslnb "®“« wachsen weiche und leichte Weine. Hauptvertriebsorte für Saar- und MoselweineTrier und Koblenz; an letzten» Orte wird auch eine große Menge der leichtern Weine zuverarbeitet. Das an der Mosel mit Wein bestandene Areal betrug im vierundiwan-^Nahngen Durchschnitt (1838—1861) 22357 Morgen mit einem Durchschnittsertrage voniubo Eimern, sodaß auf den Morgen 9 Eimer kommen; an der Saar producirten im MittelJL- 0 ^ 0l 'äen 12263 Eimer, pro Morgen also 4,5 Eimer. Die Moselgegend liefert über die<&51,3 Proc. der gesummten Weincrescenz des preußischen Staats.

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vvtll 0 leuchten Zu lassen; die Motten fliegen Zum Ncht. Man wird dann flnden, dafl fle einen

stark vorragenden, beschopften Kopf haben mit langen fadenförmi-gen, einfachen Fühlern, spitzen Tastern, daß die Flügel lang, in

Die Kornnrotle (l'iueagranelia).

der Ruhe zuweilen nach innen umgerollt, einem Damen-Hofmantelähnlich getragen werden und einen langen Fransensaum haben.

rille» Die Farben sind meist wenig lebhaft. DieRäupchen haben gewöhn-lich sechzehn, selten weniger Beine, sind glatt und nackt, aber mitregelmäßigen Wärzchenreihen besetzt, tragen auf dem Kopfe eine

>x jHinie und dahinter ei» getheiltes Nackenschild. Die meisten spinnen sich, theilweise mit den, "agteu Stoffen, einen Sack, in den sie sich zurückziehen können und den sie überall mit sich^^Umschleppen. Die Puppen, dünnhäutig, gestreckt, mit deutlichen Flügel- und Rüffelscheiden,vackt, nur mit Wülsten und Anhängseln am Ende, sind meist in derselben Röhre gelegen,ieind^ ^ Räupchen lebte. Einige der schädlichsten Motten sind in besondern Artikeln (s. Bienen-l>nd ^ unij Kornwurm) abgehandelt. Wir erwähnen nur, daß auf den meisten Gartengewächsen» Ur den meisten trockenen Vorräthen Motten Hausen, die indessen selten bedeutenden Schaden~ Dagegen richten in Pelzwaaren, Wollstoffen, Kleidern, Polstern, Federkissen und ähnlichen"stanzen eine Menge verschiedener Mottenarten große Verwüstungen an, weshalb wir derselben' einigen Worten gedenken müssen.

Am häufigsten ist die Pelzmotte, Haarschabe (Tinea pellio-nella), mit rothgelbem Kopf, hellgoldbraunen, metallisch glänzendenVorderfiügeln mit einem dunkeln Punkte in der Mitte und kleinernStrichen an der Wurzel und gelblichen Hinterflügeln. Sie fliegtvom Mai bis Ende Juli. Das Räupchen (s. Fig. 2) macht sich eineplatte Scheide aus Gespinst und abgefressenen Haaren und frißt

" -• Die Raupe der^tte (Isnea peliiouella)

• Die R-mp- der Gange ander Wurzel der Haare rm Pelzwerk.e (Tinea peiiioneiia) Aehnlich lebt die Kleidermotte (T. sarcitella) und die

weif;e Motte (T lacteella) in Kleidern, Jnsektensammlungen, diemotte (T. crinella) in gepolsterten Möbeln, die Tapetenmotte (T. bax^Ua) in

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"deten, Kleidern Pehwerk.

. Häufiges Lüften, Ausklopfen und Abbürsten, um Puppen, Raupen und Eier zu entfernen,möglich sorgliches Absperren, z. B. Aufbewahren des Pelzwerks m Blechkisten währendKommers, Dörren in Backöfen, die höchstens eine Temperatur von 150 haben, um alle«b; °"de zu tobten, Bestreuen mit Pfeffer, Kampher, gepulvertem Eisenvitriol, Einhüllen in Tücher' e geschwefelt oder mit Salz, Alaun getränkt wurden: dies find die besten Vertheidignngsmitteldiese Zerstörer.