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5 (1863) Fünfter Band. Kopal–Ozon
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597
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Mund Mundhöhle 597

^wben ist. Da dies aber ebenso viel Zeit und Ziffern erfordert, als wenn noch einmal multi-d >mt würde, so ist kein großer Vortheil dabei. Es gibt aber noch eine andere Multiplications-drvve, die näher zum Ziele führt, und die wir hier folgen lasten.

865493 -610775

5192958

865493

6058451

4327465

%

528621487075.

hierauf die Probe gemacht werden, so addirt man die einzelnen Ziffern des Multiplicandusplange, bis eine einfache Zahl herauskommt: S 6 —f- ö 4 9 —|— 3 = 35; 3 -f- 5Jp Ebenso verfährt man mit dem Multiplicator, was hier ebenfalls 8.ergibt. Diese beiden^ylen werden multiplicirt und das Product wieder addirt: 8 - 8 = 64; 6 + 4 = 10;i+0 = i. Ist die Aufgabe richtig gelöst, so erhält man dieselbe Zahl (also hier 1),"°un man die einzelnen Ziffern des Products auf dieselbe Weise summirt.

.. Mlllld. Indem die äußere Gesichtshaut sich am Lippenrande nach innen umschlägt und in’ e Schleimhaut der Mundhöhle übergeht, bildet sie die Mundspalte. Die Lippen derselben sindEunuch atz Hautduplicaturen anzusehen, ausgefüllt mit Muskelmasse. Die Grenze zwischenöderer Haut und Schleimhaut ist an der Oberlippe sehr scharf, an der Unterlippe verwaschener;

beiden ähnelt die zunächst an die äußere Haut stoßende Schleimhautpartie noch einigermaßenkr erstern, indem sie noch nicht die Feuchtigkeit und Weichheit der eigentlichen Schleimhaut besitzt.+ l ' e Zartheit aber, welche das Roth der Blutgefäße deutlich durchschimmern läßt, hat sie schon"Ut der echten Schleimhaut gemein. Am innern Lippenrande wird sie feucht und enthält von daauch zahlreiche Schleimdrüsen, die an der Unterlippe besonders stark entwickelt und leicht durch-rUsühleu sind. Zahlreiche Tastwärzchen mit Nervenenden liegen unter der Epidermis oder O ber-eut des rothen Lippenrandes und machen diesen Theil der Lippen zu einem Tastorgane, das den^gerspitzcn an Feinheit der Empfindung wenig nachsteht und nur wegen seiner geringern Be-haglichkeit zum Tasten wenig verwendbar ist. Die Bewegungen der Lippen und mit ihnen dieb bstalivcrändcrungen des Mundes werden theils durch eigene, theils durch die Kinnladenmuskeln.-^!"+elt. Letztere öffnen den Mund, indem sie die untere Kinnlade nach unten ziehen, undlick burc ^ k' e eutgegengcsetzte Thätigkeit; die eigenen Muskeln des Mundes aber ermög-

^» die feinern Bewegungen der Lippen und sein vielgestaltiges Micnenspiel. Zwischen den»?den Hautplatten der Lippen nämlich liegt einestheils eine breite Schicht rings um die Mund-^ünung verlaufender Muskelfasern, anderntheils strahlen wieder in den verschiedenen Richtungen+Ne Muskeln vom Munde nach den umliegenden Gesichtstheilen aus, welche sich mit ihren: einen. e zwischen die Kreismuskelfasern einschieben, am andern Ende in den verschiedenen Gesichts-'slen theils an Knochen ansetzen, theils sich ebenfalls wieder zwischen Weichtheilen verlieren.j~ le ie Shisfetit ziehen nun, je nachdem sie einzeln oder in verschiedenen Zusaminenstellungen wirken,

bald

die Oberlippe ganz oder nur mit einer Hälfte nach oben, bald die Unterlippe ganz oder theil-

hE'je nach unten, bald "ziehen sie die Mundwinkel einzeln oder gleichzeitig nach oben, außen oder"Uen. sie alle zusammen, so erweitern sie die Mundspalte. Die Kreismutzkeln des Mundes

pgegen vermögen ihnen entgegenzuwirken und die Mundspalte wieder zu verengern, bei noch'arkerer Zusammenziehung die Lippen faltig vorwärts zu drängen, den Mund, wie man sagt, zuV°n. In dieser Weise wird der vielfältige Wechsel des Gesichtsausdrucks, soweit er durch dieUndpartie bedingt ist, in allen seinen feinen oder groben Nuancen ermöglicht.

Muiidhöhlc. Die Mundhöhle ist, als Vorhof des Darmkanals, der Ort der Geschmacks-^Mndung sowie der Zerkleinerung und Einspeichelung der speisen. Durch die beiden Zahnreihensie in eine vordere und eine Hintere Höhlung getheilt; erstere ist begrenzt nach außen von^sPPen und den Backen, nach innen von der äußern Seite der Zähne und des Zahnfleisches,k ,e Schleimhaut der Lippen und Backen schlägt sich am Ober- und Unterkiefer um und überzieht^ "^das Zahnfleisch. In diese vordere, für gewöhnlich spaltförmige enge Mundhöhle'ergießt sich1 Speichel der Ohrspeicheldrüse durch einen Kanal, der in dem Hintern Backen gelegen ist undh^^bber der Spalte zwischen dem zweiten und dritten obern Backzahn jederseits mit einer engen,in'!/'" 0111 kleinen Schleimhautwulste umgebenen Oeffnung mündet. Außerdem ergießt sich nochseh ^ vordere Mundhöhle reichlicher Schleim aus den besonders an der innern Seite der Lippenr Zahlreichen Schleimdrüschen der Schleimhaut. Der Hintere größere Theil der Mundhöhle