Rittersporn 357
fasern ® lltter ‘ — Ochsenschlepp mit Salat unb Mohren. Man schneidet den Ochse,i-^tes sm' ~ cn ^klenken durch, wässert die Stucke zwei Stunden lang, bkanchirt sie, wirft sie in!i>ub . ' a '' CV ' l"' e * )stnu abtropfen, befreit sie von allen Fasern und Hauttheilen, sonnt sietoirti"' ^ ^ te ’ n c ’ n ^ sl ft er °t auf eine Lage von Spcckscheiben und Fleischabfällen, bedeckt sie^eir”.Heckscheiben und Fleischschnitten, gibt Zwiebeln, Wurzelwerk, etwas Thymian undbazu, gießt gute Bouillon darüber, läßt sie weich sieden, ordnet sie beim Anrichten auffairt, 9'kt einen Kranz von gedünstetem Salat darum, übergießt sie mit in Stäbchen ge-
^er r n Un ^ ’ n Cutter gedünsteten Möhren und trägt sie auf. — Ochsenschlepp mit KohljtuJ Steckrüben. Alan dunstet den Ochscnschlepp wie oben, umgibt ihn mit einem Kranz vonSteckrüben und gießt den Saft, in welchem er gekocht ist, durch ein Sieb darüber. —kstte '"it Paradiesäpfelsauce. Man verführt mit dem Ochscnschlepp wie in der
f richtet ihn auf einer Schüssel an und übergießt ihn mit einer Sauce von Para-
iledu - '— Ochsenschlepp ä la Saint-Menchould. Hat man die Stücke nach Vorschrift gar
dfa U - te ls bestreut man sie mit Salz und Pfeffer, taucht sie in zerlassene Butter, bestreut siefaiiT" Semmelkrumen und stellt sie in die heiße Bratröhre, bis sie schön braun aussehen. Man
V Erbsen- oder Zwiebelpurröe, Linsen oder wie zur Ochsenzunge bereitete Champignonsheben.
l'ttx>itterspor>t. Diese, den Ranunculaceen, Gruppe der Helleboreen, angehörige Gattung istbcm Art. Lausekräuter beschrieben, wo D. Staphysagria L. abgebildet und beschrieben,ftz ">ie Abtheilung heißt Consolida. Bei ihr sind die zwei Blumenblätter in ein einziges ein-ni 3 es verwachsen. D. Consolida L. ist der gemeine Rittersporn, den wir im Herbst so vielunsern Aeckeru finden. Der Stengel ist schlank, mit vielen abstehenden Zweigen. Die Blätter
sind zweimal dreiiheilig mitlinealen spitzen Abtheilun-gen. Die Blütenrispe istarmblütig, mit blauen oderweißen Blüten. Deckblätterund Vorblätter einfach, drei-bis viermal kürzer als diesparrigen Blütenstiele. DieKapsel ist kahl, zugespitzt,der Griffel seitlich. DieSamen schwarz, schuppig-gerunzelt. D. Ajacis L.,ist eine ziemlich kräftige Artmit 1—3 Fuß hohem Sten-gel. Derselbe ist stark be-haart, mit abstehendenZweigen. Die untern Blät-ter sind gestielt, dreimalfiedertheilig, die obern drei-theilig mit langen linealenZipfeln. Die Blüte steht inschlaffen, langen Rispenoder Trauben. Die unternDeckblätter blattig, dreimaldreitheilig, so lang oder län-ger als die Stielchen derBlüten: die obern einfach,kapseln sind behaart, allmählich in etwas seitliche Griffel ausgedehnt. Die Blüten sindttiti! r tD ^ a °bcr blau, oder rosa und blau gestreift, aber niemals violett. Die Heimat ist das^/uändische Gebiet. Die Pflanze ist einjährig. Man säet sie gern schon im Herbst. Sie ist,W ’. n ^füllten Abarten, außerordentlich verbreitet in Gärten. Die Abtheilung Delphinastrum^ biet Blumenblätter, die obern am Grunde gespornt, die untern in der Mitte bärtig. Diejs, . Süchte walzig. D. elatum L., der große Rittersporn, ist 4—8 Fuß hoch. Der Stengelfadw änlich- Die Blätter langgcstielt, int Umkreis rundlich bis nierenförmig, fünf- bis sieben-oder so gespalten, Zipfel mit 5—7 cingeschnittenen Lappen. Die Blüten stehen in großen
Dclpliinium Cardinalis,