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6 (1864) Sechster Band. Pacht–Stapelia
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Robben

bis fünf- £

Rispen. Ihre Blumenblätter sind tiefblau oder weiß. Die Kapsel steht zu dreiKörner sind dreikantig, klein, geflügelt, halbrandig. Diese Art findet sich in den Alpen, -alpen, Pyrenäen, Sudeten u. s. f. Sie ist ausdauernd und eine sehr verbreitete 3;^Allgemein berühmt und viel besprochen ist D. Cardinalis Hook. Es ist kahl, hoch, die )sind langgestielt, fingerig, fünftheilig, die Abtheilungen keillanzettlich einfach oder drei'

Körner sind dreikantig, klein, geflügelt, halbrandig. Diese Art findet sich in den Alpen,

fünfspaltig, diese Zipfel lang zugespitzt, die stengelständigen viel kleiner bis einfach, die>%lang ausgezogen, die Sepalen tief scharlachroth, breiteiformig-stumpf, die Blumenblätter 8die Fruchtknoten kahl. Dieser schöne Rittersporn stammt aus Californien. Wir bilden *Zweig und ein Blatt in y 3 natürlicher Größe ab. Die Abtheilung Staphysagria ha ^Blumenblätter, die zwei obern kurz gespornt, die zwei untern bartlos. Die Kapseln sind ba»eiförmig. Vgl. den Art. Lausekräuter. ^

Robben, Flossenfüßer, Seehunde (Pinnipedia). Der Aufenthalt der Thiere imdingt ebenso eigenthümliche Anpassungen des Organismus als die Bewegung in der Luft.ganzen Natur nach sind die Robben Raubthiere, die von Wasserthieren, Fischen, Krebses ^Muscheln zu leben bestimmt sind, deren ganzer Bau demnach zum Leben im Wasser »n tzugsweise im Meere zu anhaltendem Schwimmen und Tauchen befähigt. Der ganze Körpealso eine gestreckt walzige oder fast spindelförmige Fischgeftalt; der meist spitze undan welchem weder äußere Ohren noch sonstige Erhabenheiten sich finden, geht ohne äußernd ^merkbaren Hals in die runde Brust und Bauch und den allmählich sich zuspitzendenüber; die Vordertatzen, wenn auch mit Krallen versehen, bilden breite, zur Seite gestellte Min welchen die einzelnen Finger durch eine dicke behaarte Haut vereinigt sind; die Hinter^

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Fig. 1. Das Skelet des Seehundes (kkoca vitulina).

sind ganz nach hinten zur Seite des Schwanzes gerückt, vertical gestellt und bilden so eine t»tige Schwanzflosse. Der ganze Körper ist mit einer dicken Speckschicht vollständig umhüllt)auf der Schnauzenspitze ' " .. ' ' . ' n '

wie di» kleinen

auf der Schnauzenspitze angebrachten schlitzförmigen Nasenlöcher ebenso wie di» kleinen OhA^,die von keiner Ohrmuschel umgeben sind, hermetisch verschließbar. Das Thier kann also auf °°Erdboden nicht gehen, sondern schleppt sich nur, indem es die Vordertatzen aufstemmt und °Bauch nachschleift. So unbeholfen es am Lande ist, so wunderbar gelenkig ist es im Massen ,,es mit außerordentlicher Leichtigkeit schwimmt, taucht und die seltsamsten Wendnnaen.

vaume nno ^aprimen aussuyre. » 19 . j. zeig: vas fielet ves L-eepundes (Jfiioca vituuu/den Umriß des Körpers gezeichnet: a Schulterblatt, b Brustbein, c Oberarm, d Speiche, eWurzel, ^Mittelhand, g Finger, d Fußwurzel, i Oberschenkel, k Schienbein, 1 Zehen, m Hüftk»^^Die Robben leben stets scharenweise in Familien und großen Heerden zusammen, vertrag ^untereinander mit Ausnahme der Brunstzeit, wo die Männchen miteinander kämvsen.

untereinander mit Ausnahme der Brunstzeit, wo die Männchen miteinander kämpfen. 0&3. jtsie an allen Küsten, ja sogar in Binnenseen und großen Flüssen vorkomnien, ist doch dieder meisten Arten das Eismeer und die hochnordischen Küsten, wo sie gewissermaßen mit 1Eise vorgehen und zurückweichen. Sie schlafen und sonnen sich gern auf den Klippen und °Eise, sind sehr neugierig und zutraulich an Orten, wo sie noch nicht gejagt wurden, dag^äußerst schlau und schwer jagbar an den Küsten, wo sie schon die Bekanntschaft des Menscht "macht haben. Die Weibchen werfen ein oder zwei Junge im Anfange des Sommers, fäug eI1auf dem Lande oder dem Eise und hüten und bertheidigen sie mit mütterlicher Zärtlichkeit.

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länder, t>ie Grönländer, Eskimos, ^chuttschen, leben fast einzig von dem Seehundssang-