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6 (1864) Sechster Band. Pacht–Stapelia
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unter Eauerstofsaufnahme in Verwesung oder Fäulniß überzuleiten. Abgesehen von Jn-r hat man wenigstens in Bezug auf Gärung keine andern Körper, denen man das nach-kann. Schwann und Ure haben schon die Infusorien und Pilze als nothwendig für dw

Schimmelpilze

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^«nng und jede Fäulniß nachgewiesen.' Hoffmann ermittelte, daß man?"t Schimmelsporen einleiten kann, wenn man sie inmitten der ülusstgkest ernevol -Stundeauf 100° R. erhitzt, vorausgesetzt, daß man sie nicht tobtet. Er benutzte R° er mit Baumwollwatte fest geschlossen hatte, nachdem sie mit.nUUt worden *»*> »"» ""

DOtl 3 ® Monaten trotz der großen Hitze des Sommers von 1859. Bei andernleitet b" ^gegen wurde noch, bevor der Pfropf angebracht wurde, durch ihn ein Draht einge-Tn v - >et an lblnem Ende ein beiderseits fein ausgezogenes, 2 Zoll langes Glasröhrchen trug.Neh le ! em Ariden sich die trockenen Sporen eines Schimmelpilzes. Ein anderer starker DrahtUnd i. ^ar zu unterst in ein Oehr gebogen und diente dazu, nach vollendetem Siedenso v 61 bkngetretener Abkühlung der Flüssigkeit das Röhrchen an beiden Enden zu zerbrechen und^mkörner mit der umgebenden Flüssigkeit zu mengen. Sofort traten sie an die Ober-derselben und brachten in wenig Tagen einen sehr dichten Pilz von Penieillium mit ganz

sich j n lid)en Fruchtfäden hervor und weiter nichts. Eine eigentliche Gärung tritt nicht ein, wasZahlt au ° dem Suspendirtsein der Keimkörner erklären läßt. Daß der Staub der Trägersteint, Schimmelsporen ist, haben wir schon erwähnt. Man kann es leicht nachweisen. Man

usyetuujte organgeye gfiunigieu tu einem öiu|a;u;en niu engern .yuts uuu weitemStüss °? en an die Luft. Darauf sieht man schon nach. wenigen Tagen auf der Oberfläche der&o,i - Schimmelrasen und zwar genau unter der Oeffnung des Halses. Demnach sind sieÄusü" gerade darauf gefallen. Die moderne Methode der Conservation erhält hierdurch ihre> arung. Man tödtet zuerst die Keimkörner der Pilze beim Kochen der zu bewahrenden Ge-

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ossen an die Lust. Darauf sieht man schon nach. wenigen Tagen auf der Oberfläche derkett Schimmelrasen und zwar genau unter der Oeffnung des Halses. Demnach sind sie

"^ ann köthet man die Gefäße luftdicht. Endlich werden dieselben nochmals in kochendem3enü ^gesenkt, um etwa nachher eingedrungene Keimkörner zu todten. Ist doch eine einzigeb>ab ^ ni> ' um die ganze Masse zu zerstören. Ebenso kann man Kirschen ganz einfach so aufbe-k^Nl 1 1* 1 ' bst ^ nmn ste roh in ein mit Blase geschlossenes Gefäß einlegt und eine halbe Stundedvllst Siedehitze aussetzt. Ein allerliebster Versuch H. Hoffmann's beweist ^endlich, daß beisp^^^.^skzutritt keine Gärung eintritt, sobald nur gesorgt ist, daß keine Infusorien oder Pilz-gesit^ eindringen können. Er nahm ein Glaskölbchen, welches halb mit organischer Flüssigkeitihn dj und schloß seine Oeffnung mit einem guten Kork. Derselbe war durchbohrt und durchet e j e seine Glasröhre gebracht, deren hakige Spitze 12 Zoll herabgebogen. Nun kochtewellend ^^de lang den Inhalt und verschloß das Ende des Röhrchens mit Watte. Erst nachAbkühlung wurde die Watte entfernt. Nunmehr stand also das Röhrchen in der be-nutz ,! en Verbindung mit der äußern Lust, und bei alledem blieb sie sechs Monate völlig frischdav^^^^rändert. Keine Pilze, keine Infusorien entstanden. Jedenfalls war dieses die Folge^iderl ^ b ' e Keime aus der Lust nicht hineinfallen konnten. Solche Versuche sind schlagendeitnt et h e9Un 9 e « gegen die immer erneuten Träumereien von Urzeugung, und H. Hoffmann mußfcen. <^ enen gemunt bleiben, die sich große Verdienste um die Beseitigung dieser Illusion erwär-ist, ft e ir, a ^ r ' daß die Entwickelung der Kohlensäure und Zuckerlösung an die Hefezelle gebundenph 0ra 6 .dieselbe folgende Belege auf: 1) Völlig reine Keimkörner von Penieillium oder Asco-vollständige, normale Gärung gekochter Zuckerlösung oder Bierwürze hervor; die^Ngen -'1 bnkhält dann Hefe. 2) Wenn dabei Mycelien auftreten, so kann man schon mit bloßendie Zack » ' ^ die Gasentwickelung zunächst stets in diesen Flocken beginnt. 3) Halbirt manAchten oder frischgekochte Bierwürze in einem Reagensrohr durch einen eingeschobenen

<Sci ri ^^ktepftopf und gießt dann in die obere Hälfte Hefe, so tritt in dieser obern Halste alleinbei au f' welche man bis zum völligen Verschwinden des Zuckers fortsetzen kann, währendUntern Hälfte die Gärung ausbleibt. Nach einigen Tagen drängen sich aus demsich ein m ^ au<b na( $ abwärts einige Gasblasen hervor, welche allmählich so zunehmen, daßder Zack von 2 6 Linien Höhe bildet, welche die untere Flüssigkeit nun völlig isolirt;

btei6t in ihr unzersetzt. 4) Füllt man ein Reagensrohr theilweise mit Zuckerlösungin dea i^llekochter Bierwürze, legt dasselbe dann schief und bringt nach dem Erkalten etwas Hesedur suchten Theil der Flüssigkeit, so tritt an dieser Stelle Gärung ein, die aber

b iribt. F^nien weit seitwärts um sich greift, während die größte Masse der Flüssigkeit unzersetzt^r Hefe fehlt es aber an Mitteln, sich horizontal fortzubewegen, während bei senkrechter