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6 (1864) Sechster Band. Pacht–Stapelia
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Seife

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b ? ä flüssige Fett nach kurzer Zeit zu einer gelblichweißen halbfesten Masse, welche durchKleist ^ und Abpressen weiß wird und dann ein vollkommen festes und mit dem

lix- gleich zusammengesetztes Fett, das Elaidin, darstellt. Oelsäure, in gleicher Weise behandelt,'dent es ^iße, krystallinische Elaidinsäure, welche ihrer Zusammensetzung nach mit der Oelsäureflk. Bei fabrikmäßiger Darstellung der Elaidinsäure verfährt man in folgender Weise.Setz'?-. ^earinsäurefabriken abfallende Oelsäure wird durch Wasserdampf erwärmt lind mit etwasversetzt, um etwa anhängende freie Schwefelsäure zu binden; darauf zieht man dieMi?« » naU ^ stimmende Fettsäure mittels eines Hebers in einen großen hölzernen Bottich, auf81 in-* en e ne kupferne Dampfröhre liegt, fugt auf je 2000 Pfd. Oelsäure eine Mischung von^"kpetersäure und 13 14 Pfd. braunem Sirup hinzu und erwärmt mittels Dampf.SfiW r °^ e sümpfe von Untersalpetersäure sich entwickeln, läßt man rasch 4 5000 Pfd.

Elches 40 50 Pfd. essigsaures Ammoniak enthält, zufließen und rührt noch 2 3H attR * n üeißig um. Die reine Elaidinsäure sammelt sich auf der Oberfläche und wird nochder (Si v Brüche abgezogen, in welchen sie erstarrt. Durch Behandlung des Elaidins oderln ' äute mit ätzenden Alkalien entsteht eine harte, weiße, geruchlose, der Talgnatronseife^ Atzende Seife. -

auf dieb^E^-^"^ü der Seife als Reinigungsmittel der Haut und gewebter Stoffe gründet sichtuen. Tatsache, daß die neutralen fettsauren Alkalien durch Lösen in einer größern Wasier-en l n Alkali, welches gdlöst bleibt, und in sich abscheidendes saures fettsaures Alkaliwmiqs-'t fleie Alkali löst anhängendes Fett, abgestorbene Epidermiszellen und andere Un-n" b w als schlüpfrige Masse ausgeschiedenen sauren fettsauren Salze hüllen dieder Uff ..Reinigkeiten emulsionsartig ein und verhindern gleichzeitig eine zu heftige Einwirkungihx^ J* ,en auf die Haut und die Gewebe. Der eigentliche Werth einer Seife ist also nur durchkreise? .alt an fettsauren Alkalien bedingt, und deshalb ist eine harte Kernseife trotz ihres höhern^Mit ^?wmer noch die billigste, auch schon deshalb, weil beim Reiben derselben auf der benetztenet forb° r C eben nur so viel gelöst und zersetzt wird, als zur Entfernung des Schmuzes

dj^.brlich. Die wasserreichen geschliffenen und gefüllten Seifen und die Schmierseifen, welchehgih ^wter löslich sind, werden immer in größerer Menge als nöthig aufgerieben und sind des-ihres geringern Preise? viel kostspieliger. Ebenso springt nach dem oben Gesagten dieNutzlosigkeit der zahlreichen indifferenten Zusätze in die Augen, welche man der reinenHand bw^uverleiben sucht, um auch den Aermern für wenig Geld ein großes Stück Seife in dieEin<z^ Jaben. Solche billige, aber auch werthlose Seifensorten sind z. B. die Knochenseife,feif e emen 9 e von gewöhnlicher Harz- oder Cocosseife mit Knochenleim, die Liverpool-Armen-«Nthzff welche außer der Knochengallerte auch den gesammten phosphorjauren Kalk der KnochenNist welche in der Weise dargestellt wird, daß man die in Stücke zerschlagenen Knochen

wit bief (

r Aetzlauge digerirt, bis sie vollkommen mürbe und zerreiblich geworden sind, und dann^ ,et dauge Cvcosöl verseift. Diese Knochenseisen sind braun, ohne Kern, von widrigemdie lösen sich bis auf die erdigen Theile leicht und schäumen sehr stark; versetzt man aber

^'fsuchsweise in England aus Fischen, Talg und Harz b °^ ^ne große Menge Starkeklerster^k>Mte Kartoffel, eise welche bei geringem Gehalt any ett l f Aormehrung der Masse ge-

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fe Gefeierte oder Thonerde ineorporirt hall startet Natronlauge kocht und dw Sparteindem man seingepulverten Feuerstern ^ ^^erdings besonders m Berlrn

7°üge zum Verseifen der Fette verwendet. Thonerd s l ^luornatrium und ykluoralummrumL HAse von Kryolith dargestellt. DaS fetngepv^e£ «««

M-nde Mineral, welches unter dem Namen mrneratInland--

mineralische Soda zu sehr billigen Preisen aus

. . . Mkmilch; es entsteht unlösliches Flu°r-

-...and eingeführt wird, kocht man tän 3 ere , ^flntionlauge, welche man unmittelbar -ur ^?!«um und eine Lösung von Thonerdehydrat m N man mechamsch wrrkende R

^»ng benutzt. Anders verhält es sich nüt b ^" ^^arzpulver, Speckstein, Walkererde m dgl-,^ngsmittel, wie .gepulverten Bimsstein, ^ ; eise ihren Zweck, Reinigung stark be,chm f

geknetet hat. Namentlich erfüllt die Brmsl e us Talg- und Palm° l k

.7?t, sehr gut. Man bereitet sie in der Rege - Bimsstein unterrührt und bel, g

zusammenschmilzt, dann 10-20 Proc. femgepulverren