Seifenbaum 633
föein Uni> er ^ ,ta ^ ^^rlauf mehrerer Wochen, wenn aller Weingeist verdunstet ist, durch-Gebr^' Transparentseifen sehen hübsch aus, sind aber wegen ihrer Schwerlöslichkeit beimseis° unbequem. Seisenkugeln sind in Kugeln geformte Gemenge von Oel- oder Talg-UNd i m ät ^ eri ^en Oelen, Farbstoffen, Stärkemehl u. dgl. Man knetet z. B. 1 Pfd. TalgseifeSei/ venetianische Seife mit 2 Pfd. Rosenwasser und 8 Loth Soda zu einem gleichmäßigen^dä Unb 2 desselben mit 1 Pfd. Stärkemehl. Oder man digerirt 1 Pfd. in dünned/"/ geschnittene weiße Oelseife mit 1 Pfd. Weingeist 24 Stunden lang, zerreibt die Masses^i gleichmäßig, trocknet auf Fließpapier, versetzt mit ätherischen Oelen unß formt entweder aus»der drückt die weiche Masse in eine aus zwei hohlen hölzernen Halbkugeln bestehendebetß* nichtigste Anwendung der Seifen ist die als Reinigungsmittel. Zum Waschensiix /l“* dienen namentlich die harten Talgnatronseifen, für feine Wäsche Talg- und Palmölseife,^in & re ^weisen sich Schmierseife und Harzseife Vortheilhaft. Die Schmierseifen finden äußer-est /^"9sweise Verwendung in Leinwandbleichereien und zum Walken der Tuche; Marseiller-in jj c namentlich in der Seidenfärberei zum Entschälen, Abkochen und Weißmachen der Seide,tkxm^^E^rothfärberei zum Aviviren gebraucht. Außerdem sind harte und weiche Seife vor-r- 6 - vermindernde Schmiermittel. In der Medicin dient die obenerwähnte me-
-- e ^ e innerlich als gelind wirkendes Purgirmittel; spanische und Talgnatronseife werden^Mgek/^ äußerlich zu Salben, Pflastern (dem bekannten Seifenpflaster) verwendet. EineiXin (§■ ' 3e ' me '^ m ' 1 etwas Rosenwasser parfümirte Seifenlösung, der Seifenspiritus, spielt^illel/^m^^ bei Verrenkungen, Contusionen u. s. w. eine wichtige Rolle unter den Volksheil-^uch der beliebte Opodeldok ist eine concentrirte, nach dem Erkalten gallertartige undLösung von gleichen Theilen getrockneter harter Seife und Alkohol mit Zusatz von, Rosmarin - und Thymianöl und Aetzammoniakflüjsigkeit. Zu diesen seit langer Zeitd»n -u ^/^mitteln hat sich neuerdings noch eine große Zahl sogenannter medicinischer SeifenEstern/ ^hr zweifelhaftem Werthe, aber unzweifelhaft übertriebenen Preisen, gesellt. Soii. j- Man Theerseife, Leberthranseife, Schwefel-, Jodkalium-, Graphit-, Gallen-, Terpentinseifefeif e ' iq U"ch die Geheinimittelfabrikanten machen mit Seife gute Geschäfte. Borchard's Kräuter-temi/ grünbraun gefärbte parfümirte Oelseife; Kreller's Anadoli, ein vielgepriesenes Zahn-Mngsmittel, ein Gemenge von Stärke, Seifenwurzel, Seifenpulver und etwas ätherischem Oel.dxx x-^./^er Verfälschungen im Seifenhandel an der Tagesordnung sind, so ist eine Prüfungi, . K Seifen eine der am häufigsten vorkommenden chemisch-technischen Untersuchungen,^'che "nch dem bloßen Ansehen erweist sich vollkommen unzureichend, da selbst sehr wasser-toitb c^ en dollkommen hart und trocken erscheinen und die Marmorirüng künstlich nachgemacht^ägen ^en meisten Fällen wird dem Consumenten eine Beurtheilung des Wassergehalts ge-lten dessen Kenntniß eine einfache, auch dem Nichtchemiker zugängliche Operation führt
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■ trocknet
die in dünne Späne geschnittene Seife auf dem warmen Ofen oder im Wasserbade
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L'und bestimmt^e7G^v7ch7sv» ^er', was noch besser ist, man löst eine abgewogneZ n 9 e Seife in Wasser, setzt Kochsalz hinzu, kocht und trocknet die abgeriebenei& te Untersuchung der Seife hat sich auch auf die Ermittelung des settg-haltS. vie M ^D^"ur des Alkalis und den Nachweis fremdartiger unlöslicher Beimischungen z >t ^tt/^Egehalt bestimmt man durch Zersetzen einer gewogenen Selsenmengennt.
6—10 Gramm Seife mit ihrem zwanzig- bis drerßigfachen Gewichte J I 4 ü ^nn/^felfäutt in einer Porzellanschale, bis eine klare Fettschicht obenauf \. fä ' u ’ e JU?amsn, e //® ram m gut getrocknetes weißes Wachs hinzu, welches mit d wägt. Die
^est m/ nach dem Erkalten den festen Fettkuchen ab, Fremdartige Bei-
C/ Un9 btt ^"alien muß einem geübten Chemiker ub°r^st ^rkemehl) oder in
baller» mÖ8en s,e nun alS ^ Utüa ' Sand. sein, bleiben beim
^sen /^(Leim, Thonerdehydrat, Kleister, TragaMch '> b g ^ Zusatz
stis n heißem Weingeist zurück. » g u £ . Kieselgallerte ieibet
sich ^ ^ ^Udeckt man bei Zersetzung der Seife mit verdünnter «a >
. 4riwL® 0ben «^' Ehrend das Fett obenauf G^tung oder Familie der Sa-
^dacele ^“^"9 Sa P ln “ s ftattliÄen schönstämmigen, weitkronigen Bäumen,
^st Blätter r aU ^ ^ Cl nnIemeu s ' 5 g lüten st,id nicht sehr auffällig, bilden
JV durch /' ^ at ' 3 ° be / un ?Äf bU imnUin eines Gesammtessects fähig sind. Der
^lch iftbi«STf S o t wer Kelchblätter miteinander verwachsen. Dw
mit je!::, »t-n mit jenem Grundschüppchen, das manche