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nicht gern genossen, es wird sogar von manche» für geradezu schädlich angesehen. ^ ,g cW n,dieser Pflanze ist nicht schwer. Man sorge für gut und tiefgegrabenen und gedüngte'von möglichst schwarzer Beschaffenheit. Feuchtigkeit thut der Pflanze sehr gut. Die Mtnan 4 — 5 Fuß breit und ziehe vier Furchen ein. In diese kommen die Pflänzchen m _ ^ a11 iiiiden eines Schuhs. Man begieße sie sehr fleißig, sei aber besorgt, daß sich nicht ntei'
in die Herzen derselben einsetze. Später muß man Erde an sie andrücken. Oft W a J^jcfettbereits im Winter angezogene Pflänzchen, die im Mistbeet oder in kalten Räumen sim chatten. Sehr unangenehm ist dem Züchter, wenn die Pflanze „durchstößt". Darun erman die Entwickelung des Stengels vor der Zeit. Sobald diese stattgefunden, hat >e'alles Arom verloren. Man kann im Keller in Sand oder in Erdlöchern die Wurzelnreu. Die Samenzucht nimmt man so vor, daß man einige der schönsten Wurzeln »nauspflanzt, worauf das Weitere sich von selbst versteht. Man unterscheidet im Handel densellerie oder Staudensellerie mit langgestielten Blättern und kleiner Wurzel und den Kuomit kurzgestielten Blättern und großer knolliger Wurzel. Wir bilden unter a denden untern Theil des Stengels in l / 3 natürlicher Größe ab; c ist ein junger, durch! w ^ e i»eFruchtknoten in 4 /i natürlicher Größe, d ein Blumenblatt in 7 J X natürlicher Große,durchschnittene Fruchthälfte, f eine Frucht, beides in % natürlicher Größe. nßel
Behufs der Zubereitung für den Haushalt gilt Folgendes: Sellerie ,n „ , s)) eo'Sauce. Man schabt die Sellerieknollen, wäscht sie sowie auch die zarten Herzbw :Krautes recht rein ab, schneidet sie in Stücke, legt sie in siedendes Wasser und laß ^j„.kochen, wirft sie dann in kaltes Wasser, drückt sie mit den Händen wieder aus und huckWährend dieser Zeit schwitzt man etwas Mehl in Butter, füllt klare Bouillon darauf, 9 lund Pfeffer dazu, läßt den Sellerie darin durchkochen, fügt zuletzt noch etwas f r ‘% oll s.^hinzu, rührt alles gut durcheinander und garnirt beim Anrichten die Schüssel mit §rou ^s,cAusgebackener Sellerie. Man schabt den Sellerie, formt die Knollen schön dungefähr 20 Minuten in Salzwasser, läßt sie in kaltem Wasser verkühlen und dann o ^p\eNun schwitzt man etwas Mehl in Butter, läßt es in Bouillon verkochen, kocht darin denvollends weich, taucht ihn zuletzt in Teig zum Ausbacken, backt ihn in Schmalzaus, bestreut ihn mit Zucker, fährt mit einer glühenden Schaufel darüber, daß der Z"ck gut,und trägt ihn auf. — Selleriesalat. Man schabt die Knollen, kocht sie in ® tl ^ roa in afl n 1 ' 1aber nicht zu weich, läßt sie abtropfen und erkalten und schneidet sie in Scheiben, 6ieEssig, Oel, Salz und Pfeffer zu Salat anmengt. a
Selters (Selterswasser). Im Herzogthum Nassau, nahe dem Orte Niederselters, 0im Emsthale, einem Thäte des Taunus, das bekannte Mineralwasier, das wol in 9 r ^(.njo 111 ® 1 !titäten versendet wird als irgendein anderes. Die Quelle besteht aus 9% Grau kohbei
Alkali- und Erdsalzeu, auch einer Spur Eisen im Pfunde, und circa 17% Grau30 Kubikzoll freier Kohlensäure nnd einer Temperatur von 13%° R. (Analyse vonSie gehört also zu den alkalisch-muriatischen Säuerlingen, wirkt, wie alle diese, geling , 1( fiWauf die Ab- und Aussonderungen der Schleimhäute und lösend, wenn dieselben e "Y ell ei 11 *Product absonderten. Gleichzeitig unterstützt das Trinken von Selterswasser einigerns^gMi'den Reichthum an Kohlensäure die Magenverdauung, darf aber nicht in zu großen ^gebraucht werden. Vorzüglich gilt diese Warnung für Lungenkranke, wenn sie irgeuCongestivnen nach dem Kopfe neigen oder Blutauswurf haben. Seine hauptsächlich! (fi ii'>düng findet das Selterswasser bei chronischem Katarrh des Kehlkopfes nnd der ^und ohne schwerere Erkrankung der Lunge. Bei Kindern und schwächlichen Persone'^ a tnj^die Vermischung des Wassers mit Milch oder Mölke, welches Getränk von vielen für I ^ ii" 1nehm gehalten wird. Selterswasser ist übrigens nur von der Quelle zu beziehen, a "
Stelle sind gar keine Einrichtungen zur Ausnahme etwaiger Curgäste. s
Erwähnt sei hier auch noch die in den letzten Jahren sehr aufgekommene Modekens von kohlensaurem, Soda- und Selterswasser, die gewiß als eine lobenswerthe'begrüßen ist, insofern dadurch auch den minder bemittelten Volksklassen Gelegenhed ^feilen Genuß eines in der Sommerhitze ebenso angenehm erfrischenden als wirklich ^^sse^tränks geboten ist. Doch ist hier zu warnen vor dem hastigen Genießen des eiskalten^^jiwwenn der Körper irgend durch Anstrengung erhitzt war, und wenn auch nicht eben
die Folge solcher plötzlichen Abkühlung ist, so ist doch ein tüchtiger Magenkatarrh davonder bei häufigerer Wiederkehr zu jenem chronischen Katarrh führt, welcher mehr ^gte.Schaden bringt, als man von der räumlich geringen anatomischen Störung erwarte"
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