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Gnllizriistci» — Gallussäure.
durchaus falffm sein muß (Regcnwasser, oder auch gewöhnliches Wasser,us welchem man den Kalk durch Zusatz von ein wenig Kali oder Natron""fernt hat), gießt die dicken, schleimigen Flüssigkeiten zusammen, versetzt sie• u ein wenig salzsaurem Kalk, der mit vielem Wasser verdünnt ist, wodurcheine sehr reichliche Gallerte entsteht, die man auf einer Leinwand auswäscht,ann einige Minuten mit Wasser kocht, welches mit ein wenig SalzsäureZesauert ist, auf eine Leinwand wirft und hier mit reinem, kalkfreicm Wasseruuswasche.
Wallizensske»», s. Zink Vitriol
. föaUoit, Hohlmaß in England für trockne und flüssige Sachen;tzult 10 Pfo. Reichsgewicht destillirtes Wasser an Gewicht, bei einem Ther-uvmeter-Stande von 62 Gr. Fahrcnheil und 30 engl. Z. Barometcrhöhe,
. "d hat an cubischem Inhalt 277,27 englische oder 228,07 französische Cu-"'kjvll. s) Im Handel mit Getreide. Mehl und Salz gehören 2 Gal-zu einem Peck, 8 zu einem Bushcl, 16 zu einer Strike, 32 zu einem^vmb, 64 zu einem Quarter, 320 zu einem Tun (Tonne) und 640 zuJ n JJ. ^ud (Last). Das Gallon wird in 2 PottleS oder 4 Quarts oderPinls getheilt und ist --- preuß. Metze oder 9^ wiener Becher groß.0 Bei dem Verkaufe der Steinkohlen, des Kalks und der FischeSachen 2 Gallons einen Peck, 8 einen Bushel, 24 einen Sack und 288^n Ehaldron. c) Als Wein- und Branntwein maß enthalt die Tonne2a2 Gallons, die Pipe 126, das Punchion 84, das Barrel 31^ und dasZündlet 18 Gallons, — 3 ^st preuß. Quart oder 3^ wiener Maß. ü) Beidem Verkaufe des Ale machen 8 Gallons ein Fickin, 16 ein Kilderkin,o2 ein Barrel, 384 eine Last. Bei dem Porter aber gehen 9 Gallonsduf cin Firkin, 18 auf ein Kilderkin, 36 auf ein Barrel, 108 aus einePlpe und 216 auf ein Tun. Das Gallon ist von derselben Größe undner^M^so theilt wie das Weingallon, — 3H preuß. Quart oder 3 wie-
Gallussäure, findet sich in vielen vegetabilischen Substanzen,welche einen zusammenziehenden Geschmack haben, und kommt in den Pflan-Kn sehr häufig in Gesellschaft des Gerbestoffs vor, mit dem sie nahe ver-rl nbt Sie scheint ebenso, wie der Gerbestoff, die Holzarten, worin sieüch vorfindet, gegen Verdccbniß zu schützen. Sie hat einen herben, saurenkschmack, krystallisirt in feinen, weißen Nadeln, löst sich in 20 Theilenunb * n 3 kochendem Wasser und auch in Alkohol und Aether
l,ik ^urch Salpetersäure läßt sie sich in Kleesäure verwandeln. Bei <St=
; ßung in freier Luft schmilzt die Gallussäure, verflüchtigt sich unter weißen,? riechenden Dämpfen, und verbrennt mit Flamme unter Zurück-
liung ejnrr harten, sehr schwer verbrennlichen Kohle; sie besteht aus 67,14°v enstoff, 4,76 Wasserstoff und 38,10 Sauerstoff. Sie hat die Eigen-op> preisten Metalle aus ihren Auflösungen in Säuren niederzuschla-s ') 1 '’das Eisen schwarz, Gold, Silber, Kupfer und Ehrom braun,riiim' ll ^ t ' Wismuth und Eolumbium vrange, Blei, Spießglanz und Ce-(s d äreichlichsten findet sich die Gallussäure in den Gallapfeln^ t • roan ß'ndet sie in mehreren Rinden ungefähr in demselben Verhält-km Gerbestoff. Am meisten enthält unter den Rinden der Su-an7' ihm, der Reihe nach, die Rinden der Eiche, Esche, Haselstaudk,e ' Saalweide, Pflaume, Ulme, Buche, Roßkastanie, Birke,
•V under. Der im Wasser aufgelöste Gerbestoff wird durch Einwirkung