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Haftdolde — Hagedorn.
da sie häufig genug wild zu haben ist. Uebrigens ist diese Pflanze ein gu<tcs Viehfutter; die Schweine gehen den Wurzeln sehr nach/ und aus denBlumen sammeln die Bienen viel Wachs und Honig. _ ,
Haftdolde (Caucalis), eine Unkrautpflanze, von der die bei unsvorkommenden 3 Arten einjährig sind; sie blühen und reifen in den SoM-mermonatcn und sind auf bergigen Aeckern in manchen Zähren sehr lästig«0 Die großblumige Hastdolde (C. grandiflora), mit einem 2 ojhohen, rundlichen, gestreiften Stengel und mit armförmig ausgebreitete!Aesten; die am Grunde scheidigen Blätter sind vielfach gefiedert, und ihrUnterseite weichhaarig; die Dolden haben viele Scheibenblumen, deren äuße»5 Blätter schön weiß und groß sind. Man findet sie vorzüglich auf kalktgem und sandigem Lehmboden; sie wird jung von den Schafen gefresse»]>) Die breitblättrige Haftdolde (6. lalifolia), hat kleine röthliche BlU^then. e) Die m öh renartige Hastd olde (6. rlaueoides), eine Schir^pflanze, die 1 bis 2 Fuß hoch wird, hat röthlichweiße Blüthen und findet si"!häufiger unter den Saaten. Das Mehl ihrer Samen, wenn es unter bjjjGetreide kommt, giebt dem Mehle des letzter» einen bittern Geschmawweshalb dieses Unkraut zu vertilgen ist.
Haftdor», s. Sanddorn.
Haftfttß, s. Kerfmilben.
Hagebuche, s. Buche.
HagebuttenKranch , s. Hainbuttenstrauch.
Hagedorn (tirataegus), ein Strauch mit ütheiligem Kelch, 5blaflriger Krone, deren Blätter, so wie die Staubfäden auf dem Kelche stehe»'die Frucht ist eine fast runde, fleischige Beere, mit nabelförmiger Vertiefn^und 2 länglichen knorpeligen Samen, a) Gemeiner Hagedorn, Wendorn (6- oxyacanlha), ist ein Immergrüner Strauch der ersten Eros^liebt einen guten, mäßig feuchten, vornehmlich Kalk - und Thonboden,trägt auch ein ziemlich rauhes Klima, und erreicht bei uns in den ‘'S*"düngen als Unkraut wuchernder Dornstrauch eine Höhe von 16 F., jkommt selbst als kleiner Baum y.or. Er ist überall mit steifen gera^Dornen besetzt, die sich aber an alten Stämmen nach und nach verlier^Die Rinde am jungen Holze ist grauglänzend, am ältern Holze braungt^und geriffcn. Die Blätter haben 3 oder 5 tiefe Einschnitte, und die ydurch entstehenden Lappen sind abgerundet und sägeförmig gezähnt.der Oberfläche sind die Blätter schön glänzend grün, auf der unternmatter und heller. Die Blüthe erscheint im Mai; es sind weiße Zivilsblumen, die doldenweise beisammen stehen und einen angenehmenhaben. Die schön rothe, walzenförmige Frucht ist von der Dicke ^Zuckererbse, und enthält einen Samcnstein. Der Same wird schon !j (Herbste gesäet, und ^ bis H Z. dick mit Erde bedeckt; doch komme» ",jungen Pflanzen gewöhnlich erst nach Jahren mit ovalen Samenschen zum Vorschein. Das weiße Holz ist eins der festesten und härte!das man haben kann; es wird daher vorzüglich gern zu Stielen inWerkszeug und Hausgeräthe, zu Maschinen und namentlich zu DndA,,und zu Kämmen in Räder, und die geraden, vorher gcbäheten,zu Spazicrstöcken benutzt. Reiswellen davon braucht man in diedirhäusec und übrigens gewöhnlich zum Heizen der Backöfen. Zu lebe »^flen Zäunen und Hecken ist der Weißdorn die beste und schönste Hsti (/brtm sie läßt sich gut unter der Schere halten, hat eine lange