Hahnenkamm.
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Erfahrungen der scharfe Hahnenfuß auch selbst im getrockneten Zustandeseine schädlichen Eigenschaften noch beibehalten. — Viele Arten diesesPflanzengeschlechts werden in den Blumengarten gezogen, f. Ranunkel.
Folgende 2 Arten dienen als Futterkrauter, sind ausdauernd und habenihre Standörter in Gras- und Obstgärten, auf Wiesen, a) Der gokd-Selbe Hahnenfuß (R. auricomus), blüht und reift April bis Juni, mitMaseriger Wurzel, Hand- und fußhohem Stengel, verschieden gestalteten Wur-ielblattern im Kreise; mit umfassenden fingerförmigen Stengelblattern; mitrinblumigen, meist einzeln am Ende sich befindlichen Blattstielen. Die er-sten Blumen im Frühlinge haben meist keine Kronenblättchen, spater dfren3, dann 5 gelbe; der Kelch ist 5spaltig, mit gelben Rändern. Er ist eingutes Futter für die Kühe, welches die Milch fett und die Butter gelbwacht; wiewohl er gar keine Schärfe hat, will ihn doch das Pferd unddas Schaf nicht angehen; ist übrigens eine Bienenblume. b) Der krie-chende Hahnenfuß (R. repens), blüht und reift vom Juni bis Sep-tember, mit liegenden, oft wurzelnden Stengeln und Ausläufern; mit 3fa-chen Blättern, keulenförmigen Blältchen und goldgelben Blumen, an derenBlättchen die Kelche fest anliegen. Er ist ebenfalls eine milde, unschädlicheÄrt, wenn auch nicht, wie man behauptet, ein milchvermehrendes Mittel.-6N manchen Marschen, wo er häufig vorkommt, gilt er nur für ein schlech-tes Futlerkraut, und man behauptet dort, daß die Kühe zwar anfangs viele,iUletzt aber sehr wenige Milch darnach gäben; und selbst Heu, worunter sichbiet kriechender Hahnenfuß befindet, achtet man dort gering. Da manÜbrigens in allen Marschen darin übereinkommt, daß dieser Hahnenfuß so-wohl im grünen als trocknen Zustande gänzlich von den Pferden ver-schmäht werde, so wird man schon deshalb auf seine Vertilgung bedachtst in müssen.
^ Hahneukamm. Die Pflanze, welche am gewöhnlichsten diesenrsamen führt, wird auch Glitsch, Kläffer, Klapper, Rödel, Schnurre,Aschenkraut (Rbinanthus) genannt. Diese Pflanze hat einen -Itheiligen,leibenden Kelch, eine rachenförmige Krone, mit walziger Röhre; helmför-lstige, zusammengedrückte Oberlippe und flache, halb dreitheilige Unterlippe;ftbwpfe, zweifächerige Kapsel mit mehrern zusammengedrückten Samen,sfstide folgende Arten sind einjährig, blühen und reifen vom Mai bis August,?td finden sich auf feuchten Wiesen und unter der Saat. a) Gemeiner^ ahnenkamm (Rh. crista galli), mit fußhohem Stengel, stiellosen, lan-" ett iidhen, sageartigen Blättern, die an den Blumen mehr eirund, gespitzt,Grunde gefärbt, stark sägezähnig cingeschnittcn sind; die dunkelgelben."fsstieligcn Blumen, mit glänzendem Kelche, stehen einzeln in den Blatc-^Eeln. I,) Behaarter Hahnenkamm (Rh. a ! ectorolophus), unter-^lbet sich vom vorigen: durch einen über 2 F. hohen Stengel, der, solich stanze Pflanze, stark behaart ist; durch größere, ticfgekerbte, run^Blätter; durch stets behaarte Kelche und längere, blaßgelbe Blumen. —h ' . stnd in ganz Europa verbreitet, sie gehören zu den beschwerlichstenSich tstUtcrn auf Aeckern und Wiesen. Die Blätter haben einen zusammen-Djx und etwas bitterlichen Geschmack und taugen nicht zum Futter.
/^amen ertheilen, wenn sie sich dem Getreide beimengen, dem darausÄug Ctcn Brote eine blaue Farbe und einen unangenehmen Geschmack,bjx ^..werden diese Pflanzen von Ziegen, Schafen, auch Pferden gefressen;>tnen sammeln aus den Blumen Wachs und Honig. — Hahnen-