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4 (1839) Vierter Band. Gab-Hyp / bearbeitet von einem Vereine von Landwirthen und Gelehrten, herausgegeben von F. Kirchhof
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ijstfeumn Halbdcckflüglcr.

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öwicbeln durch Warme und Feuchtigkeit so lange im Wachsthum als möglich.

> Sie lieben eine starke Unterlage zerstoßener Scherben oder groben Kieses.

> Hakenrcin, ist so viel als ausgeschlachtet; s. Fleischergewicht.

> , Htlkenzährre/ sind die 4 langen, spitzigen Zähne, die das mann-5 H'che Pferd, selten die Stute, und zwar auf jeder Seite oben und unten,

J Stoischen den Vorder- und Backenzähnen hat.

t eines Gutes, ist in Liefland die Größe, nach der es

, die öffentlichen Lasten trägt.

i .HtEsKky, in Esthland ein kleiner Haufen Roggengarben auf dem

e Felde.

Halali, nennt man den parforce gejagten Hirsch oder Schwein, wennt kg wegen Ermüdung nicht mehr fort kann. Dergleichen Wild wird dann

t Wtrecbfr mit dem Hirschfänger abgefangen, oder todtgeschossen. Wahrend

t dffz geschieht, wird eine besondere Fanfare geblasen, die man das Halalic den Tod nennt. Vorher aber bläst die Jägerei den Fürstcnruf, um

, die sämmtliche Jägerei zu diesem Acte zu versammeln.

Halbblrrme (Hemimeris), ist mit der Gattung Celsi'e (s. d.) sehr^ahe verwandt, und unterscheidet sich von dieser bloß durch glatte Staub-läden und zusammenstehende Staubbeutel. a) Die scharl ach rothe Halb-°lume (II. coccine*), aus Südamerika, ein kleines strauchartiges Ge-'* 5^®' m * £ büschelweis zusammenstehenden, linienförmigen, weitläufig gezähnten

> glättern, und scharlachrothen Blumen mit dunklem Grunde in Trauben,

l Eine Glashauspflanze, die im Sommer einen Stand im Freien erhalt und

ldrgsam bei vollem Lichte und sparsamer Feuchtigkeit überwintert werden muß.'s ®ie verlangt eine fette Erde, nur mäßige Feuchtigkeit und vermehrt sich

durch Stecklinge; sie blüht im Juni und Juli. b) Die nesselblättrige' Halbblume, aus Südamerika; ebenfalls strauchartig, mit eckigen Zweigen,

8rslii>ffen, eirunden, tiefgezähnten Blättern, von denen die untern gegenüber,

obern Wechselsweise stehen, und scharlachrothen Blumen auf langen Stie- jsn in Trauben. Sie kann aus Samen gezogen werden, und verlangt mehrü veuchtigkeit als die vorhergehende; sonst wird sie ebenso behandelt.

1 . Halbdeckfliigler, Halbflügler oder wanzenartige In«

'/sten (Uoiuiptera). Diese Benennung ist für eine Gattung Jnsecten (s. d.)

' .ffdehalten worden, deren durchgreifender Eharakter weniger in der Flügel-

^ ^dung liegt, als in dem Vorhandensein eines Saugschnabels besteht. Diese

' jinfcctcn stehen der äußern Form nach den Käfern ziemlich nahe, besonders

^>as bj e Verhältnisse des Kopfs zur Brust und dieser zum Hintcrleibe an-' etst tt 9 t. Die zwei Vorderflügel haben meist eine dickere, hornartige Wurzel,t werden daher gleichsam zu halben Flügeldecken; die zwei Hinterflügel

\ häutig, nackt, wie bei den fliegenartigen oder bienenartigen Jnsecten.

j Säugrüssel besteht aus 3 oder 4 Gliedern; Brust- und Halsschild sind

, ^.^chsen. Diese Jnsecten unterscheiden sich, wie schon bemerkt, von den

1 *tirf!® Cn ^rmhmlich durch ihren Rüffel, der zwar aus Gliedern besteht, aber

> Sefe iurückgezogen werden kann; doch wird er meist unter die Brust zurück-

, Ne?"S-n. Im Grunde sind die rinnenförmigen Freßwerkzeuge, indem

, ^^>ch 4 in der als verlängerte Rinne gebildeten Unterlippe befindliche

x t>ni m getroffen werden, wovon die obern den Oberkiefer, die untern

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en gänzlich ab, und sogar der Rüffel erscheint nicht bei allen Artendeutlich und vollkommen entwickelt. Bei andern sind sämmtliche Flügel,