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4 (1839) Vierter Band. Gab-Hyp / bearbeitet von einem Vereine von Landwirthen und Gelehrten, herausgegeben von F. Kirchhof
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Haken Hakenlilic.

befestigt wird, daß die Wage gerade über die Spitze dcS Hakeisens bangt.Im Allgemeinen hak sich ergeben, daß dieser schon stark verbreitete Bauch»haken im lockern, nicht steinigen und bergigen Acker ganz an seiner Stelle;daß er ferner leichter und sicherer zu handhaben ist und sich reinlicher undsicherer halt. Mehr Beifall noch hat der von Thüncn'sche Hakenpfluggefunden, welcher sich besonders durch seine leichte Arbeit für Pferde aus»zeichnet. Sein Gang ist so sicher und fest, daß er von einem Kinde leichtgehandhabt werden kann. Er liefert eine durchaus reine und glarte Furche,die nach Belieben tief oder flach gegeben werden kann, bei einer Breite von13 Z. Lübisch. Die Erde wird durch ein Streichbret von Gußeisen auf eineSeite geworfen und der festeste Boden gleich aufgelockert.

Haken, 1) so viel als Grane, s. d. 2) Die hakenförmigeHeftel, worauf bei der Jagd die Tuchlappen aufgedockt werden, um siebequem tragen zu können. 3) Ein Acker maß; a) Hakenhufe, wen»dische Hufe, in Vorpommern und Mecklenburg. 4500 Gevicrcklastern oder15 pommersche Morgen groß 384 Morgen oder 1 Hufe 8.4 Morgen preuß-oder 17Joch 105-fZ-Geviertklafter wiener Maß. I>) Polnischer Haken,Ackerfläche von 20 altculmifchen Morgen == l Hufe 14^1 Morgen preuß,oder 17-14- wiener Jochart.

HakcnIMe, Schirmlilie, Liliennarzisse (Crimim), Topf»blumengewachs, mit 2blättriger Scheide, röhriger Krone und 6 langen,gleichförmig ausgebreiteten Lappen an der Mündung derselben, und miteinem eiförmigen Fruchtknoten. Die Blüthe fällt in die Sommermonate-a) Die amerikanischeHakenlilie (Cr. amcricanum), aus Südamerika,die fleischige Wurzel treibt mehrere lange lanzettliche Blätter; der bis 2 %hohe Schaft hat an seinem Ende 4 bis 6 gestielte weiße Blumen dolden»förmig bei einander, die angenehm riechen. I>) Die asiatische Hake»»lilie (Cr. asiaticmn), von der Insel Ecplon und der Malabarischen Üiiffr'Die zwiebelartige Wurzel treibt mehrere Blätter bis 3 F. lang und halb»fuß breit; von derselben Lange ist auch der Schaft, der bis 7 doldenartigstehende Blumen, purpurroth und weißgcrandert tragt, c) Die Hei* 1 *oder röthliche Hakenlilie (Cr. oruboseons), aus Westindien, lN>riemenförmigen, am Rande knorplig gekerbten Blattern, und mehrern lang»röhrigen weißen Blumen in einer Dolde auf dem Schafte, d) Die lieb»liehe Hakenlilie, von der Küste Koromandel, mit 4 F. langen und 4 ?'breiten Blättern und weißen Blumen mit einem carmoisinrothen Streist"in der Mitte;, Staubfäden, Beutel und Stengel sind dunkelpurpurret^Diese großen, wohl über 9 Z. langen Blumen haben einen starken 23geruch. Die Vermehrung der vorstehenden Art geschieht durchsprossen, die man bei dem jährlichen Umsetzen der alten Pflanzen abnimw»Siegehören ins Warmhaus, und gedeihen am besten in einem Kies- ®

Lohbeetc daselbst, nicht zu weit von der obern Fensterreihe entfernt. Mpflanzt sie in fette, mit ^ Flußsand gemischte Mistbeeterde, verpflanzt ^im März und giebt ihr bei warmer Sommerwitkerung reichlich Lust ^etwas Schatten. Man begießt sie, bis sie stark im Treiben sind, n>ab^ohne die Zwiebel zu benetzen, und stellt sie entweder über die HeizcanaleSand, oder bester in ein warmes Lohbeet, woselbst sie bis zum Sepss,"'bleiben können; von dieser Zeit an begießt man sie nach und nach n,sl F , :L|<damit sie allmalig in den Ruhestand übergehen; doch halt man I